Mitarbeiter in USA können sich nicht wehren
Drogenfreie Wirtschaftsprüfer

US-Unternehmen beginnen, die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter mit Chemie-Sensoren auf Drogenspuren zu untersuchen.

„Ich habe es schon immer geahnt“, sagt Alysha Sides, Inhaberin der Musikfirma Sides Inc., nachdem ihr ein Mitarbeiter von Global Detection einen kleinen Handsensor zeigt, der soeben an einer Computertastatur Spuren von Kokain entdeckt hat.

Global Detection war abends, nach dem alle Angestellten das Haus verlassen hatten, mit drei Personen angerückt, um den Verdacht von Frau Sides zu überprüfen. Mit ihren kleinen Sensoren, die nur so groß sind wie ein Taschenfeuerzeug, wischten sie über Maus, Tastaturen, Kaffeetassen, Armlehnen, Türklinken, Schrankgriffe, Wasserarmaturen und alle anderen Gegenstände, die im Arbeitsalltag Hautkontakt haben.

Die Sensoren werden von einer Münchener Firma hergestellt und registrieren die über die Hautausdünstung abgegebenen Abbauprodukte von Drogen. Entwickelt wurden sie ursprünglich für die Drogenfahndung, doch in den USA finden sie reißenden Absatz in der Industrie, weil dort das Drogenproblem am Arbeitsplatz sehr groß ist.

Das US-Arbeitsministerium geht davon aus, dass rund sieben Millionen Vollzeit-Beschäftige regelmäßig Drogen nehmen, folglich versuchen alle Unternehmen den Drogenkonsum in den eigenen Reihen zu begrenzen.

Die Baumarkt-Kette Home Depot verlangt bei der Einstellung eine schriftliche Erklärung, dass keine Drogenabhängigkeit vorliegt, sowie einen Urintest. Doch nach der Einstellung war es bislang teuer und schwierig die Einhaltung des Drogenverbots zu kontrollieren. Die neuen Sensoren bieten jetzt eine kostengünstige und einfache Lösung.

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