Online-Portale
Wie Sie den richtigen Headhunter finden

Wenn der Jobwechsel ansteht, helfen Headhunter – besonders im gehobenen Management. Doch oft verläuft die Suche für Kandidaten und Kunden erfolglos. Online-Portale sind eine Alternative zur klassischen Telefonaquise. Die Erfolgsaussichten sind excellent. Doch obacht vor schwarzen Schafen!

DÜSSELDORF. Als Markus E. von seinem zweiten Besuch beim Headhunter zurückkam, machte sich Frustration breit. Er hatte einen klar umrissenen Wunsch: Eine leitende Stelle mit Personalverantwortung in einer mittelgroßen Versicherung. Was ihm der Headhunter anbot, waren Positionen bei großen Konzernen außerhalb der Versicherungsbranche, dafür mit dem Hinweis: „Sie können dort aber 70 000 Euro verdienen.“

So wie Markus E. geht es vielen, die ihre ersten Berufserfahrungen gesammelt haben und nun in eine verantwortungsvolle Tätigkeit wechseln möchten. Dabei sind Personalberater in einer Zeit, da sich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Führungsnachwuchs wieder aufhellen, grundsätzlich keine schlechte Wahl. Denn das Durchforsten großer Online-Jobportale ist mühsam. Und der Stellenmarkt der samstäglichen FAZ wird immer magerer.

Personalberater suchten zuletzt besonders Vertriebsspezialisten, Ingenieure, Verkaufsleiter, Pharmareferenten und Controller. Rund 1 700 Firmen mit fast 4 000 Beratern bieten laut dem Branchenverband  BDU ihre Dienstleistungen an. 85 Prozent der Berater sind auf Führungskräfte spezialisiert.

Neue Portale ermöglichen diskrete Kontaktaufnahme

Doch wie soll der Wechselwillige von sich aus einen Headhunter finden? Während zahlreiche Wechselwillige auf Kontaktplattformen wie  Openbc.com oder  LinkedIn.com vertrauen und hoffen, dass sie dort von einem Jobanbieter entdeckt werden, etablieren sich derzeit neue Online-Portale, die den direkten Kontakt zum Headhunter versprechen. Seit einigen Jahren hat sich der Online-Personalberater  Access auf Hochschulabsolventen spezialisiert. Führungskräfte, die Ausschau nach einer neuen Tätigkeit halten, können sich seit September vergangenen Jahres auch bei  placement24.com eintragen und darauf hoffen, das ihr Profil in das Suchraster eines der derzeit rund 240 kooperierenden Headhunter passt.

Doch auch auf Handelsblatt.com lassen sich neuerdings Kontakte zu Headhuntern knüpfen. Unter  Handelsblatt.com/experteer finden wechselwillige Führungskräfte über 7 000 Spitzenpositionen, die von 60 000 Euro aufwärts dotiert sind. Registrierte Nutzer erhalten Gehaltsvergleiche zu jeder veröffentlichten Position. Die von Experteer entwickelte Technologie identifiziert zum persönlichen Karriereprofil passende Stellenangebote. Im Bereich „Experteer Recruiting“ können Headhunter und Unternehmen kostenlos offene Positionen ausschreiben. Headhunter können zudem in der Direktsuche Kandidaten finden und mit diesen in Kontakt treten. Der Zugang zu diesem Bereich erfolgt erst nach Überprüfung der Unternehmen durch Experteer. Damit wird Missbrauch ausgeschlossen und der Schutz der Nutzerdaten gesichert. „Experteer verfolgt als Karrieredienst für Professionals und Executives ein neues Konzept. Wir richten unser Angebot an Führungskräfte, die ihre Karriereplanung selbst in die Hand nehmen“, sagt Christian Göttsch, Geschäftsführer von Experteer.

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