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Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung

Im BGBl. I 2004 S. 3242 ff. ist das Gesetz zur Organisationsreform in der ...

Im BGBl. I 2004 S. 3242 ff. ist das Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung (RVOrgG) abgedruckt.
Diese Neuregelungen werden am 1. 1. 2005 in Kraft treten:

  • Die Unterscheidung zwischen Arbeiter- und Angestelltenversicherung wird aufgegeben und durch einen einheitlichen Versichertenbegriff im Rahmen der allgemeinen Rentenversicherung ersetzt.
  • Für die Arbeitgeber bedeutet dies eine Entlastung, weil nur noch ein einheitlicher Rentenversicherungsbeitrag ohne Kennzeichnung an die Einzugsstellen abgeführt wird.
  • Die Zuständigkeit für neue Versicherte wird im Rahmen der zentralen Vergabe der Versicherungsnummer nach einer festen Quote zwischen den Regionalträgern (55%), der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (40%) sowie der Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt und Seekasse (zusammen 5%) festgelegt.


Diese Regelungen gelten ab dem 1. 10. 2005:
Alle Rentenversicherungen führen die gemeinsame Bezeichnung "Deutsche Rentenversicherung" in ihrem Namen. VDR und BfA werden zur "Deutschen Rentenversicherung Bund", die drei weiteren Bundesträger zur "Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See" zusammengeschlossen. Mit der Einführung eines Benchmarking und der Bündelung wesentlicher Grundsatz- und Querschnittsaufgaben bei der Deutschen Rentenversicherung Bund wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Wirtschaftlichkeit und Effektivität der Rentenversicherung geleistet.

Quelle: DER BETRIEB, 22.12.2004

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