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Sozialversicherung: Unterscheidung in postalisch zugelassene und postalisch nicht zugelassene Länderkennzeichen

Die Deutsche Post hat den Spitzenverbänden der Sozialversicherungsträger ...

Die Deutsche Post hat den Spitzenverbänden der Sozialversicherungsträger mitgeteilt, dass künftig keine Länderkürzel bei Auslandsanschriften mehr verwendet werden sollen. Aufgrund der Vielzahl verschiedener Länderkennzeichen kann die Gefahr einer Verwechslung und eine dadurch bedingte verspätete Briefzustellung nicht vollständig ausgeschlossen werden. Außerdem war die Verwendung von Länderkürzeln bisher auf nur vierundzwanzig - fast ausschließlich europäische Länder - beschränkt. Einige ausländische Postunternehmen (z. B. die Niederlande und Großbritannien) haben sich ausdrücklich gegen die Verwendung solcher Länderkürzel vor den Postleitzahlen für ihr Land ausgesprochen. Grund dafür ist zum Teil auch die Verwendung von Buchstaben- und Zahlenkombinationen als Postleitzahl. Hier kann die zusätzliche Angabe eines Länderkürzels zu Beeinträchtigungen bei der automatischen Verteilung führen, da die Adressen dann nicht mehr in jedem Fall maschinenlesbar sind.
Damit erübrigt sich nach Auffassung der Vertreter am gemeinsamen Beitragseinzug beteiligten Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger die Unterscheidung der Länderkennzeichen in der Anlage 8 des gemeinsamen Rundschreibens "Gemeinsames Meldeverfahren zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung" in "postalisch zugelassen" und "postalisch nicht zugelassen".
Die Besprechungsteilnehmer haben daher festgelegt, in der Anlage 8 des gemeinsamen Rundschreibens "Gemeinsames Meldeverfahren zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung" zukünftig auf die Unterscheidung nach postalisch zugelassenen und postalisch nicht zugelassenen Länderkennzeichen zu verzichten.

Quelle: DER BETRIEB, 27.04.2004

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