Stelle desPersonalvorstands im Gespräch
Daimler will mehr Frauen in Führungspositionen

Für Führungspositionen will der Daimler-Benz-Konzern mehr Frauen gewinnen. Ob auch die demnächst frei werdende Stelle des Personalvorstands von einer Frau besetzt werden soll, ist aber noch offen.

HB FRANKFURT. "Es ist richtig, dass der Anteil der Frauen in Führungsfunktionen erhöht werden soll", sagte Daimler-Sprecher Thomas Fröhlich am Samstag der Nachrichtenagentur AP und bestätigte damit in diesem Punkt einen Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Ob der Konzern allerdings auch eine Frau als Nachfolgerin von Personalvorstand Günther Fleig suche, sagte er nicht. "Der Vertrag mit Herrn Fleig läuft bis September 2009. Es ist Sache des Aufsichtsrats, über eine Nachfolge oder Verlängerung zu entscheiden."

Das Blatt berichtete, Daimler-Chef Dieter Zetsche suche eine Frau für den Vorstand des Autoherstellers. Die Managerin solle Nachfolgerin von Personalvorstand Fleig werden, der im Februar nächsten Jahres 60 Jahre alt werde und allenfalls noch einen Vertrag mit einjähriger Laufzeit erhalten könne. Ein entsprechendes Angebot habe ihm der Aufsichtsrat jedoch nicht gemacht.

Daimler wolle die Gelegenheit nutzen, um erstmals eine weibliche Führungskraft in den Vorstand zu holen. Zetsche hat laut "F.A.S." das Ziel "20/20" vorgegeben: Bis zum Jahr 2020 sollen demnach 20 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt werden. Das Blatt zitierte einen Konzernsprecher mit den Worten, die Personalie sei "noch kein Thema".

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