Steuern + Recht
Zu viel Geduld mit dem Chef kann teuer werden

Zu viel Geduld mit dem Chef kann teuer werden. Eine Arbeitnehmerin ließ ein ganzes Jahr verstreichen, ehe sie eine versprochene Sonderzahlung von 1750 Euro einklagte.

Zunächst mit Erfolg: Ein Jahr sei nicht zu lang, entschied das Arbeitsgericht Koblenz. Dass sie laut Arbeitsvertrag nur drei Monate Zeit gehabt hätte, ihr Geld zu fordern, sei nicht rechtens. Doch die Freude währte nicht lange: Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz kassierte das Urteil jetzt wieder ein (5 Sa 389/04).

Die Dreimonatsfrist sei in Ordnung, so die Richter. Schließlich müssten auch Arbeitgeber Forderungen innerhalb dieser Zeitspanne geltend machen.

Zudem hätte die Frau die Verfallsfrist ihrem Arbeitsvertrag entnehmen können. Eine Hoffnung bleibt der Klägerin allerdings noch. Denn die Landesarbeitsrichter haben die Revision beim Bundesarbeitsgericht zugelassen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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