Stock-Options
Kein Job für Arbeitsgerichte

Die Arbeitsgerichte sind nur dann zuständig, wenn das Arbeitsverhältnis gerade zwischen den Parteien des Rechtsstreits besteht oder bestanden hat. Daran fehlt es, wenn ein bei einer konzernangehörigen Aktiengesellschaft angestellter Prokurist die Konzern-Holding auf Gewährung von Stock-Options verklagen will.

HB. KÖLN. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln klargestellt. Der Prokurist hatte vor Gericht zwar ein Schreiben vorgelegt, aus dem sich ergeben sollte, dass die französische Konzern-Muttergesellschaft sich bereit erklärt hatte, ihm Stock-Options zu gewähren. Konkrete arbeitsvertragliche Beziehungen zwischen dem Mitarbeiter und der Holding seien damit aber noch nicht begründet worden, betonten die Richter. Konsequenz: Der Mitarbeiter muss eine neue Klage vor den Zivilgerichten einreichen (Az.: 6 Ta 50/06).

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