Studie
Entlassungen gefährden die Gesundheit

Durch Massenentlassungen verdoppelt sich das Risiko für verbleibende Kollegen an einer Herz- oder Gefäßkrankheit zu sterben. Das ist das Ergebnis einer Studie des Finnish Institute of Occupational Health in Helsinki.

HB STUTTGART. Mehrarbeit und die Verunsicherung über den Erhalt des Arbeitsplatzes führen zu einer starken gesundheitlichen Gefährdung, berichtet das Magazin „Bild der Wissenschaft“ in seiner Maiausgabe. Die Studie des Finnish Institute of Occupational Health in Helsinki belege, dass Arbeitnehmer, die mehr als 18 Prozent ihrer Kollegen verloren hätten, am stärksten gefährdet seien, innerhalb der nächsten vier Jahre an einer Herzkreislauf- Erkrankung zu sterben.

Ein Team von Wissenschaftlern um Jussi Vahtera hatte die Arbeitnehmerunterlagen und Sterbeakten von 22 430 Angestellten des öffentlichen Dienstes in Finnland zwischen 1991 und 2000 untersucht. Als besonders auffällig galten die Jahre 1991 bis 1993, als sich die Zahl der Arbeitslosigkeit auf 16,6 Prozent verdreifachte.

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