Studie
Moskau ist das teuerste Pflaster für „Expats“

Moskau ist weltweit die teuerste Stadt für Auslandsmitarbeiter. Etwas günstiger ist es für Firmen ihre Mitarbeiter nach Deutschland zu schicken. Die günstigste Stadt für so genannte „Expats“ liegt jedoch nicht mal eben um die Ecke.

HB LONDON. London, Seoul und Tokio folgen dem Spitzenreiter auf dem Fuß, wie eine am Montag in London veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Mercer Human Resource Consulting zeigte. Etwas günstiger ist es für Firmen, Mitarbeiter nach Deutschland zu schicken: Die teuersten deutschen Städte für so genannte Expatriates sind München und Frankfurt, die auf den 39. und 40. Platz kommen und sich im Vergleich zum Vorjahr verteuerten. Berlin rutschte vom 72. auf den 45. Platz. Damit liegt Deutschland hinter Städten wie Madrid, Barcelona, Mailand, Athen sowie Bratislava und Lagos. New York bleibt die teuerste Stadt in den USA, fällt aber wegen der Schwäche des Dollars im Vergleich zu den Vorjahren ab.

Die günstigste Stadt der Welt für „Expats“ ist Asunción in Paraguay. In Europa ist Sofia in Bulgarien das Schlusslicht. Die Studie untersuchte 143 Städte in 6 Kontinenten und misst die Lebenshaltungskosten anhand von mehr als 200 Dingen wie Miete, Lebensmittel, Kleidung und Transport. Gründe für den Anstieg der Kosten in Moskau und London sind die Stärke der Währungen Rubel und Pfund und explodierende Wohnungspreise.

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