Studie über Vorstandsvergütung - Manager verdienen elf Prozent mehr als im Vorjahr
Gehälter der Top-Manager steigen an

Die Gehälter der deutschen Top-Manager sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen - Spitzenkräfte verdienten durchschnittlich elf Prozent mehr als 2002.

HB FRANKFURT. Das ergab eine Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Die Vergütung einfacher Vorstände lag demnach bei 1,42 Mill. Euro, hinzu kommen allerdings noch oftmals beträchtliche Aktienoptionen.

Auf Platz eins der DSW-Rangliste steht die Deutsche Bank, dessen Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann demnach 7,7 Mill. Euro fixes und variables Gehalt kassierte. Inklusive Aktienoptionen und -rechten verdiente Ackermann sogar 11,1 Mill. Euro. Schlusslicht ist auf der DSW-Liste die Lufthansa, die ihrem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber nach DSW-Berechnung 0,8 Mill. Euro gab.

Zwischen den Top-Verdienern und den unteren Plätzen klaffen Millionenbeträge, die sich nicht allein aus der Größe einer Firma ableiten. So verweist die Deutsche Bank stets auf die Bezahlung bei ihren internationalen Wettbewerbern. Genau wie Nummer zwei der DAX-Firmen, DaimlerChrysler. Der Autobauer vergleicht seine Vergütung der Spitzenmanager gern mit amerikanischen Verhältnissen.

Im Vergleich zu 2002 stieg die gewöhnliche Vorstandsbezahlung bei der Deutschen Bank im vergangenen Jahr um 80,57 Prozent, das Ergebnis je Aktie stieg im selben Zeitraum um 281,25 Prozent. Wie die DSW weiter berechnete, verzeichnete die Chefetage von SAP den größten Gehaltssprung mit einem Plus von 146,61 Prozent, während das Ergebnis je Aktie um 113,5 Prozent stieg.

Das größte Minus mussten die Lufthansa-Vorstände hinnehmen. Nach einem Milliardenverlust durch außerordentliche Abschreibungen fielen die Überweisungen im Schnitt 45 Prozent niedriger aus.

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