Umfrage
Mehrheit der Manager will nicht mehr Freizeit

Mehr als die Häfte der deutschen Manager findet die Arbeitsbelastung akzeptabel und wünscht sich nicht mehr Freizeit. Das hat eine Umfrage einer Unternehmensberatung ergeben. Allerdings wäre ein erheblicher Anteil bereit, für mehr Freizeit auf Einkommen und Karrierechancen zu verzichten.

HB HAMBURG. Die Umfrage der Firma Saaman Consultants AG unter 1000 Führungskräften ergab, dass rund 40 Prozent der deutschen Manager der Ansicht sind, dass ihr Privatleben hinter dem Job zurücksteht und grundsätzlich zu kurz kommt. 60 Prozent meinen dagegen, sie hätten genug Zeit für Familie, Sport, Freunde und andere Aktivitäten nach Feierabend.

Während sich Deutschlands Führungskräfte derzeit laut Umfrage über ihre berufliche Situation ausgesprochen positiv äußern, gelingt es einem erheblichen Teil nicht, jenseits der Arbeit für entsprechenden Ausgleich und Zufriedenheit zu sorgen. 32 Prozent der befragten Manager hätten gerne mehr Zeit für Familie, 24 Prozent für Regeneration, 23 Prozent für Freizeitaktivitäten und 22 Prozent für Freunde. Mehrfachnennungen waren dabei möglich.

Viele sind sogar zu Verzicht bereit, wenn sie dafür mehr Freizeit bekämen: 19 Prozent der Befragten gaben an, für eine geringere Arbeitsbelastung auf Geld zu verzichten, 20 Prozent wären bereit, auf Karrierechancen zu verzichten. Nach Beobachtung von Wolfgang Saaman, dem Initiator der Studie, gibt es diese Wahl aber in der Praxis nicht: Entweder würden Führungskräfte ihr Privatleben dem Job unterzuordnen, oder sie müssen die Position verlassen.

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