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Unterscheidung der Rentenversicherungsbeiträge nach Angestellten- und Arbeiterrentenversicherung entfällt

Mit dem "Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen ...

Mit dem "Gesetz zur Organisationsreform in der gesetzlichen Rentenversicherung (RVOrgG)" vom 9. 12. 2004 (BGBl. I 2004 S. 3242) ist die lange vorbereitete Reform der gesetzlichen Rentenversicherung Wirklichkeit geworden. Dabei wird die Deutsche Rentenversicherung Bund die Grundsatz- und Querschnittsaufgaben der Deutschen Rentenversicherung wahrnehmen. Die Aufgaben der Deutschen Rentenversicherung werden von den Regionalträgern und den Bundesträgern wahrgenommen. Bundesträger sind die "Deutsche Rentenversicherung Bund" und die "Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See". Der Name der Regionalträger der gesetzlichen Rentenversicherung besteht aus der Bezeichnung "Deutsche Rentenversicherung" und einem Zusatz auf ihre regionale Zuständigkeit.
Nach dieser Organisationsreform entfällt vom 1. 1. 2005 für die gesetzliche Rentenversicherung an die Unterscheidung in "Angestellte" und "Arbeiter", dafür wird der Begriff "Beschäftigte verwandt. Dadurch entfällt künftig auch für die Rentenversicherungsbeiträge diese Unterscheidung und erleichtert damit für die Arbeitgeber die richtige Zuordnung der Beiträge und deren Abführung an die Krankenkassen.
Als Auswirkung der zuvor aufgezeigten Änderungen wird daher der Vordruck "Meldung zur Sozialversicherung" verändert, weil u. a. die Beitragsgruppen für die bisherigen Angestellten entfallen. Daher wird seit dem 1. 1. 2005 nicht mehr nach dem Beitrag für Rentenversicherung der Angestellten und Rentenversicherung der Arbeiter unterschieden. Infolgedessen entfallen die Beitragsgruppen 2, 4 und 6 für Meldezeiträume seit dem 1. 1. 2005. Es sind fortan nur noch die Beitragsgruppen
0 = kein Beitrag zur Rentenversicherung,
1 = voller Beitrag zur Rentenversicherung
3 = halber Beitrag zur Rentenversicherung
5 = Pauschalbeitrag für geringfügig entlohnte Beschäftigte
zu verwenden. Eine Abmeldung durch den Arbeitgeber für Beschäftigte, die bisher in den Beitragsgruppen 2, 4 und 6 gemeldet waren ist nicht erforderlich. Die seit dem 1. 1. 2005 geltenden Beitragsgruppen sind für alle Meldungen für Zeiträume nach dem 31. 12. 2004 zu verwenden.
Für alle Meldungen mit Meldezeiträumen bis zum 31. 12. 2004 sind die bisherigen Beitragsgruppen anzugeben. Das gilt auch für die bis zum 15. 4. 2005 zu erstattenden Jahresmeldungen für das Jahr 2004.

Quelle: DER BETRIEB, 03.01.2005

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