Urteil aus Köln
Eingeschränkte Sozialauswahl zwischen Teilzeitkräften

Beim Wegfall eines Reinigungsauftrags und einer dadurch ausgelösten betriebsbedingten Kündigung gegenüber teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmern besteht für den Arbeitgeber keine Verpflichtung zur objektübergreifenden Sozialauswahl.

Dies gilt aber nur dann, wenn die in anderen Objekten tätigen Arbeitnehmer ein anderes Arbeitszeitvolumen haben und die Einführung so genannter „geteilter Dienste“ zusätzliche Kosten verursacht. Die Entscheidung des Arbeitgebers, die Arbeitnehmer aus Kostengründen jeweils nur in einem Reinigungsobjekt einzusetzen, ist regelmäßig als betriebliche Organisationsentscheidung zu dulden.

LAG Köln, Az.: 5 Sa 1095/02

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