Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt
Überhöhte Gehaltsforderung rechtfertigt keine Kündigung

Überhöhte Gehaltsforderungen von Arbeitnehmern rechtfertigen keine Kündigung wegen "Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses". Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem Urteil entschieden.

dpa FRANKFURT/MAIN. Überhöhte Gehaltsforderungen von Arbeitnehmern rechtfertigen keine Kündigung wegen "Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses". Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem Urteil entschieden. Die Richter gaben damit der Klage einer Bauamtsleiterin gegen eine Gemeinde statt und erklärten deren ordentliche Kündigung für unwirksam (Az: 7 Ca 8158/00).

Laut Urteil gehören unterschiedliche Gehaltsvorstellungen in vielen Arbeitsverhältnissen zum Alltag. Ein Arbeitgeber dürfe eine Forderung nach einem höheren Gehalt erst dann zum Anlass arbeitsrechtlicher Konsequenzen nehmen, wenn diese mit widerrechtlichen Mitteln, etwa durch Bedrohung oder Nötigung, durchgesetzt werden sollen, sagte der Gerichtsvorsitzende.

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