Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln
Privates Surfen im Büro nicht generell verboten

Ob die private Nutzung betrieblicher Kommunikationseinrichtungen wie Internet und Telefon arbeitsvertragswidrig ist, richtet sich primär nach den arbeitsvertraglichen Regelungen.

HB KÖLN. Fehlen diese, so kann der Arbeitnehmer nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln in der Regel von der Duldung derartiger Handlungen ausgehen. Der Fall betraf eine Anwaltsgehilfin, die der Kanzlei nach dem Ende des Beschäftigungsverhältnisses knapp 2 000 Euro zurückzahlen sollte.

Vor Gericht hatte der Anwalt behauptet, seiner Ex-Mitarbeiterin von Anfang an untersagt zu haben, am Arbeitsplatz privat zu telefonieren oder das Internet zu nutzen. Den Beweis dafür blieb er aber vor Gericht schuldig.

LAG Köln, Az.: 4 Sa 1018/04

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