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Hautstraffung vorgegaukelt

Das Hamburger Oberlandesgericht hat in einer neuen Entscheidung Herstellern von Gesichtscremes die Leviten gelesen. Eine Werbeaussage hat beim Verbraucher für Verwirrung gesorgt.

Die Werbeaussage "Einige Bekannte und Kunden waren fest der Meinung, ich habe mich liften lassen" werde vom Durchschnittsverbraucher dahingehend verstanden, die Anwendung des so beworbenen Anti-Falten Creme-Gels bewirke eine nachhaltige und jedenfalls länger als die Zeit der Anwendung andauernde Hautstraffung und Faltenbeseitigung. Entsprechendes gelte für die Werbehinweise: "Fast wie 10 Jahre jünger" und "Sichtbare Glättung bis zu 50 % geringere Faltentiefe" und "Das Creme-Gel, das sichtbar verjüngt". Diese Werbung verstößt nach Ansicht der Hamburger Richter gegen das Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, weil die behauptete Wirkung der Cremes nicht hinreichend wissenschaftlich gesichert sei (Az.: 3 U 210/04).

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