Energie ist ein elementares Zukunftsthema. Ziel muss es sein, einen energiepolitischen Konsens in der Gesellschaft herzustellen. Das Umweltministerium stellt sich dieser Aufgabe. Der politische Gastkommentar von Katherina Reiche (CDU), Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.
21.11.2009



Kommentare (4)
Sehr geehrte Frau Reiche,
gemäß der Überschrift waren Sie angefragt worden, einen "Kommentar" zu schreiben: Unter einem "Kommentar" versteht man, zu einen bereits bekannten Sachverhalt eine eigene Meinung kund zu tun. Es reicht also nicht aus, die bereits bekannten Inhalte zu dem Thema (in besonders gestelzter Ausdrucksform) noch einmal zu wiederholen.
Aber ehrlich gesagt: So kenne ich Sie - ich habe noch nie eine pointierte Position von Ihnen gehört. Von daher ist es vom Handelsblatt doch recht blauäugig gewesen, zu hoffen, von Ihnen Aussagen mit einem Neuigkeitswert zu erhalten.
Joachim Hampel
Potsdam
Wirtschafts- und Umweltpolitik müssen endlich in einen Ressort vereinigt werden
Das Umweltressort will immer mehr und das Wirtschaftressort weniger als beschlossen wird. So ist das meistens zwischen Wirtschafts- und Umweltministern, weil ein Wirtschaftsminister meist so kurzfristig denkt wie die meisten Ökonomen.
Ein Beispiel: Die Ökonomen fragen immer zuerst: Was kostet Klimaschutz? Was kostet kein Klimaschutz? ist doch die alles entscheidende Zukunftsfrage!
Die Antwort des Ökonomen Niclas Stern "Klimaschutz kostet etwa ein Zehntel dessen wie kein Klimaschutz."
Einergie- und Umweltpolitik müssen endlich in einen Ressort vereinigt werden, sonst werden die entscheidenden Zukunftsfragen wieder ausgeklammert. Die Energie in das Ressort Umwelt zu verorten wäre vielleicht sogar ein historisches Zeichen.
Die klassische Ökonomie ist erst dann auf der Höhe der Zeit, wenn sie begreift, dass die Ökologie die intelligentere Ökonomie im 21. Jahrhundert werden wird.
In den althergebrachten Politikstrukturen der Trennung von Energie- und Umweltpolitik dürfte mehr Mut eine Illusion bleiben.
Wirtschafts- und Umweltpolitik müssen endlich in einen Ressort vereinigt werden
Das Umweltressort will immer mehr und das Wirtschaftressort weniger als beschlossen wird. So ist das meistens zwischen Wirtschafts- und Umweltministern, weil ein Wirtschaftsminister meist so kurzfristig denkt wie die meisten Ökonomen.
Ein Beispiel: Die Ökonomen fragen immer zuerst: Was kostet Klimaschutz? Was kostet kein Klimaschutz? ist doch die alles entscheidende Zukunftsfrage!
Die Antwort des Ökonomen Niclas Stern "Klimaschutz kostet etwa ein Zehntel dessen wie kein Klimaschutz."
Einergie- und Umweltpolitik müssen endlich in einen Ressort vereinigt werden, sonst werden die entscheidenden Zukunftsfragen wieder ausgeklammert. Die Energie in das Ressort Umwelt zu verorten wäre vielleicht sogar ein historisches Zeichen.
Die klassische Ökonomie ist erst dann auf der Höhe der Zeit, wenn sie begreift, dass die Ökologie die intelligentere Ökonomie im 21. Jahrhundert werden wird.
In den althergebrachten Politikstrukturen der Trennung von Energie- und Umweltpolitik dürfte mehr Mut eine Illusion bleiben.