Gastbeitrag Die EZB und das übelste aller Szenarien

Die EZB will mit ihrer lockeren Geldpolitik Deflation verhindern – und provoziert damit das Gegenteil. Wird sie nicht gestoppt, droht das übelste aller möglichen Szenarien: erst Geldentwertung, dann Wirtschaftseinbruch.
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Thorsten Polleit ist bei Degussa Goldhandel als Chefvolkswirt tätig. Er ist zudem Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management. Quelle: PR

Thorsten Polleit ist bei Degussa Goldhandel als Chefvolkswirt tätig. Er ist zudem Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management.

(Foto: PR)

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 7. November 2013 die Leitzinsen um 0,25 Prozent auf einen bisherigen Tiefstand von 0,25 Prozent abgesenkt. Diese EZB-Zinssenkung kam nicht aus „heiterem Himmel“ – und auch nicht das Signal aus dem EZB-Turm, dass die Zinsen bald noch weiter, auf de facto null Prozent, abgesenkt werden. Denn während überall in der Welt die Bankensektoren (gemessen als Bilanzvolumen der Zentral- und Geschäftsbanken) weiter anschwellen – weil die Zentralbanken die Zinsen abgesenkt und die Geldschleusen geöffnet haben –, schrumpfen sie nach wie nach wie vor in zwei Währungsräumen: in Großbritannien und im Euro-Raum. Wenn sich das Schrumpfen fortsetzt, schrumpfen bald auch die Kredit- und Geldmengen. Und das wiederum würde eine Deflation nach sich ziehen.

In der Öffentlichkeit löst schon das Wort Deflation meist Furcht aus – und führt geradezu reflexartig zu Forderungen nach einer Geldpolitik, die eine Deflation „bekämpft“ beziehungsweise hilft, die Deflation bereits im Vorfeld ihrer Entstehung zu verhindern. Genau auf diese Furcht setzt die EZB und legitimiert damit ihre jüngste Politik, die nicht nur eine echte Nullzinspolitik, sondern auch „unkonventionelle“ Maßnahmen wie Aufkäufe von Staats- und Bankanleihen sowie Kreditportfolios von Geschäftsbanken nach sich ziehen wird. Wenn also Deflationssorgen durch die EZB-Geldpolitiker und die Interessengruppen, die auf sie einwirken, geschürt werden, sollte mit Skepsis reagiert werden.

Der Begriff „Deflation“ bezeichnet üblicherweise einen fortgesetzten Rückgang aller Preise: Die Preise für zum Beispiel Häuser, Grundstück, Aktien und die Preise der Lebenshaltung sinken im Zeitablauf immer weiter ab. Deflation ist – wie Inflation auch – stets und überall ein monetäres Phänomen. Ein fortgesetzter Rückgang der Preise ist nur möglich, wenn die Geldmenge immer weiter schrumpft, wenn es also zu einer chronischen „Geldknappheit“ kommt.

Das war beispielsweise so in der Zeit 1923 bis 1933, der „Großen Depression“ in den Vereinigten Staaten von Amerika. Auf den durch Kredit- und Geldmengenausweitung angetriebenen „Boom“ der 20iger Jahre folgte der „Bust“: Banken wurden zahlungsunfähig, schlossen die Schalter, und damit ging das bei ihnen gehaltene Geld mit ihnen sprichwörtlich unter. Die US-Geldmenge schrumpfte um mehr als 30 Prozent. Das Schrumpfen der Geldmenge ließ die Preise  verfallen. Unternehmen, die mit immer weiter steigenden Verkaufspreisen kalkuliert und ihre Investitionen mit Krediten finanziert hatten, gingen Pleite. Der Aktienmarkt kollabierte. Die Re-zession-Depression, die notwendige ökonomische Korrektur der vorangegangenen Fehlentwicklungen, führte zu Massenarbeitslosigkeit und Verelendung.

„Der Boom entpuppt sich als illusionär“
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48 Kommentare zu "Gastbeitrag: Die EZB und das übelste aller Szenarien"

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  • Keine Zombiebanken in Europa?
    Das gesamte europäische Bankensystem könnte in einem italienischen Zombiestreifen mitspielen. Mal sehen, ob die Zombies Draghis LTRO-Zahlungen nächstes Jahr zurückgezahlen oder ob noch mal ein paar Billionen draufgesattelt werden, wie Draghi schon angekündigt hat. Glücklicherweise (für die Zombies) werden bis dahin die Direkthilfen vom ESM für die Banken durch sein. Die Zombies werden noch etliche Billionen kosten. Die japanischen Banken gelten als saniert.

    Zimbabwe?
    Ich spreche von DEflation. In Zimbabwe gab es Deflation? Wann denn?

    Wettbewerbsfähig?
    Einige Länder sind wegen einer künstlich billigen Währung wettbewerbsfähig, dieselbe Währung ruiniert andere Länder und deren Wettbewerbsfähigkeit. Ich sprach von letzteren Ländern. Ich weiß nicht, wo Sie ihre Zahlen hernehmen, die Leistungsbilanz der Eurozone betrug im Juli 2013 16,9 Milliarden Euro nach 19,8 Milliarden im Juni, der Löwenanteil des Überschusses ist Deutschland geschuldet. Die meisten Eurostaaten und selbst Spanien haben trotz jahrelanger Depression ein Defizit. Sie wollen die PFIIGS in Sachen Wettbewerbsfähigkeit ernsthaft mit Japan oder den U.S.A. vergleichen? Das ist wahrhaft Phantasterei.

    Was die Arbeitslosenzahlen angeht: Gut, dass die Arbeitsmärkte in Europa nicht künstlich gepäppelt werden und die Zahlen nicht getürkt sind.

  • Deflation liegt vor, wenn der gesamtwirtschaftlichen Gütermenge eine zu geringe Geldmenge gegenübersteht, die Gesamtnachfrage also geringer ist als das volkswirtschaftliche Gesamtangebot.
    Oder allgemeiner formuliert, und dann auch für die Inflation brauchbar: Der Geldmarkt koppelt sich vom Gütermarkt ab und spielt seine eigene Geige.
    Aber das geschieht doch schon seit 2010, dem ESP-Programm von Jaques Delors, als die Franzosen, nach dem sie den Stimmenanteil der Deutschen in der EZB auf ganze 12% gedrückt hatten, begannen, die Forderung von Francios Mitterand von 1988, deutsche Einheit und Währungsunion nur als Junktim zu akzeptieren, was auch immer das für Ökonomie und politische Kultur in Europa bedeuten möge, auch ohne Zustimmung der europäischen Parlamente und in völliger Verkehrung der Funktion einer Zentralbank, umzusetzen: Der Zustimmung des gesamten ClubMed als Hochschuldnerländer und der internationalen Großanleger, die hier investiert waren neben den Russen mit Schwarzgeld auf Zypern, konnte die EU-Kommission da sicher sein.
    Und als sich die Schatten dieser Politik abzuzeichnen begannen, nämlich das ständig weiter auseinander-brechende Finanz- und Leistungsgefüge in den Ländern der Währungsunion, das eigentlich zusammengeführt werden sollte, wie man noch in Maastricht meinte, holte man den alten Fuchs von Goldman Sachs, der jetzt erstmals in der Weltwirtschaftsgeschichte eine Quadratur des Kreises zustande bringen sollte: Wirklich, wir gehen herrlichen Zeiten entgegen und der Spruch von Jaques Chirac aus den 90er Jahren bewahrheitet sich immer mehr: Die Währungsunion sei das größte währungspolitische Abenteuer aller Zeiten, das werden wir noch deutlich zu spüren bekommen.

  • Gähn, auch wenn so ein Abriß mal ganz nett zu lesen ist.

    Die niedrigen Zinsen werden solange bleiben (müssen) wie der ganze Papierberg mal in Relationen gerückt ist, die zu einer realen Wirtschaft von Angebot und Nachfrage zurück gefunden hat.
    Solange muss man eben sehen was gerade Sache ist und beide Szenarien, Deflation und Inflation, einigermaßen sicher zu überstehen sind.
    Da braucht man auch nicht heulen, meine Immobilien haben bis jetzt alle Widrigkeiten überstanden, mit dem billigen Geld sind die so gut in Schuß wie noch nie. Und Miete brauche ich im Alter nicht zahlen, das sichert schon mal ein wenig die niedrigen Zinsen wieder ab.
    Und das ist der Punkt den ich dabei nicht wirklich verstehe. Wenn Geld so schön billig zu haben ist, dann mit dem Füllhorn an die falschen Stellen zu bringen ist das eigentliche Problem.
    Die Mechanismen sind klar, aber im Uhrwerk ist ein Durcheinander, bringt die wieder richtig zum ticken, dann stimmt die Zeit auch, und läuft nicht nur für Milliardäre die auch noch mit 0,25% jede Minute reicher werden, statt für Leute die arbeiten wollen, aber statt dessen mit Löhnen und Lebensmittelspekulationen ausgetrickst werden.
    Nicht die Notenbanken sind das Problem, sondern die alten Rezepte alter Volkswirtschaftler und andere Schnarchnasen, die dem Nachbarn nicht das schwarze unterm Fingernagel gönnen.
    Das System braucht andere Mehrwerte, ein menschenwürdiger Arbeitsplatz in Fernost ist für mich durchaus ein Mehrwert, wenn auch "nur" ein moralischer, z. B., aber es werden immer mehr Werte über Illusionen geschaffen (Entertainment, Elekronikindustrie etc), warum dann nicht auch die Illusion, ich könnte meine Milch von glücklichen Kühen und meine Klamotten von glücklichen Näherinnen bekommen? Würde das Volkswirtschaften schaden so zu denken?

  • Im der Grundtendenz haben sie, was die nächste Zukunft angeht, wohl recht. Nur ist es eben immer eine Frage des Timings.
    Gegenwärtig kommt es, auch aus den von Ihnen genannten Gründen, zu Konsumverzicht und daher zu Deflation.
    Auf der anderen Seite verfügen die institutionellen Anleger, dank der Geldschwemme seitens der Zentralbanken, über sehr große Geldmengen, die nach renditeträchtigen Anlagen suchen. Diese werden, aus Gründen der mit der Rezession einhergehenden Kreditausfallrisiken, mit Nichten der Wirtschaft oder dem Konsum zu geführt. Außerdem sind die Zentralbanken kurz davor das seitens der institutionellen Anleger bei ihnen geparkte Geld mit Negativzinsen zu belegen, was zwangsläufig dazu führt dass auch hier die Geldmittel nicht mehr investiert werden. Was wird also passieren? Auf der Suche (und vielleicht auch Verlegenheit) das Geld Gewinnträchtig zu vermehren, werden zwangsläufig Spekulationsblasen gebildet werden. Da nicht sehr viele Alternativen mehr existieren wohl in Aktien und Immobilien. Vielleicht auch gewisse Rohstoffe. Da wir uns erst am Anfang dieser Phase befinden ist es abzusehen dass Edelmetalle, als Fluchtinvestition geschätzt, weiter an Wert verlieren werden. Noch schlimmer wird es Minenaktien treffen, denn fällt der Wert der Edelmetalle unter die Produktionskosten, sind Minenschließungen die logische Konsequenz. Wer auf der einen Seite von der bevorstehenden Aktienhause zu profitieren versteht, dann kurz vor dem Platzen der Blase aber aussteigt und in dann sehr günstige Edelmetalle sein Geld investiert, wird als Gewinner hervor gehen. Nach dem Kollabieren der Märkte und der gleichzeitig verschärften Rezession, verbunden mit Wirtschaftsniedergang und Massenarbeitslosigkeit (vielleicht kommen dann auch noch erschwerend irgendwelche Naturkatastrophen hinzu), kommt es erst in letzter Konsequenz zu Hyperinflation. Auch da sind dann Besitzer von Edelmetallen im Vorteil, denn nach der folgenden großen Flurbereinigung besitzen sie reelle Werte

  • @REchner:

    Betrachten Sie mal bitte den Anstieg von M3 ab 2011 (also nach der Krise). Der liegt dann deutlich über 2%. In 2012/13 im Schnitt bei 3%. Vor den 10 Jahren vor der Finanzkrise lag das M3 Wachstum bei ca. 8%. Dieser deutlich über Wirtschaftswachstum liegende Geldmengenwachstum wird nun über Abschreibungen in den Bankbilanzen, Verluste bei Vermögegensgegenständen (Immobilien in Spanien, Irland etc) und Schuldenschnitt (Griechenland) zum Teil abgebaut.

    Grundsätzlich stimme ich Ihnen aber zu. Eine Hyperinflation o.ä sehe auch nicht. Dies ändert aber nichts an der Tasche, dass der Geldmenge keine reale Ressourcen mehr gegenüberstehen. Die Geld- und Finanzmärkte wurden über die letzten 20-30 Jahre aufgebläht und haben jeglichen Bezug zur Realwirtschaft verloren.

    Strategie der Notenbanken, IMF und der Politik ist es daher auch weiterhin hohe Inflation zu vermeiden und man wird wahrscheinlich auch schaffen, den Euro zu retten. Nichtsdestotrotz kommt dies zu einem Preis (there is no free lunch…) der über negative Realverzinsung bezahlt wird. Dies ist ein schleichender Prozess, der vor allem Sparer, Halter von Renten- und Lebensversicherungen trifft und voraussichtlich noch einige Jahre anhält. Klar kann man in andere Assets ausweichen, aber die funktioniert nicht bei allen Sparformen so einfach (Lebens- und Rentenversicherungen u.ä) und ist aufgrund der Volatilität auch nicht für jeden geeignet. Glücklich schätze sich derjenige, der es schafft, schnell genug die Assetklassen zu wechseln, bevor die vielen kleinen Blasen immer mal wieder platzen (siehe zuletzt Gold)

  • Leute, zieht euch warm an,
    denn bald habt ihr keine Kohle mehr
    um Gas und Öl zu kaufen.

  • die Hoffnung auf steigende Inflation habe ich als Silberminenaktionär endgültig aufgegeben. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, das wir in Deutschland die nächsten 10 Jahre eine Inflationsrate von 4% oder mehr bekommen. Die Unternehmen drücken mit allen Mitteln die Löhne/Gehälter der einfachen Angestellten, setzen aber unvermittelt den Preiskrieg untereinander fort. Ich muss leider alle eindringlich vor dem Kauf von Rohstoffaktien und Gold,- bzw. Silberminen warnen, weil auch einige Experten von weiter fallendem Goldpreis und niedrigen Rohstoffpreisen ausgehen. Wenn nicht die Europäische Notenbank Anleihen von den europäischen Krisenstaaten oder Anleihen von deren Banken in Höhe von hunderten Milliarden Euros aufkauft, werden wir in Deutschland die nächsten 10 Jahre keine Inflation sehen.

  • ... habe das Buch gelesen. Sehr gut! Der Autor beweist, dass durch das der Normalbürger durch das viele Geld kein Vermögen mehr aufbauen kann, da er sich die teueren Immobilien- und Aktienpreise nicht leisten kann. Sehr gut, kann man jeden nur empfehlen. Glaube, dass das Buch auch bald vom Markt genommen wird. Ist einfach zu Systemkritisch. Bin mal gespannt, wie lange das noch dauert!

  • 'Deutschland ist der sichere Hafen des Euro-Raums'
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    Wie lange noch? Beschäftigt sich doch der Verfasser
    mit den regulären Abläufen von Volkswirtschaften, wobei
    bemerkt werden muß, daß Deutschland die marode EUdSSR
    zu retten hat, was für Japan der pazifische Raum ge-
    wesen wäre. So kann davon ausgegangen werden, daß
    das kriminelle Eurosionssystem im jetzigen Stadium
    nur noch mit Spekulationsgeldern auf Pump aufrecht-
    erhalten wird, denn diese Gelder erreichen kaum die
    für einen wirtschaftlichen Aufschwung erforderlichen
    Zielgruppen in den PIIGS+F+Z Staaten, sondern werden
    entweder bei der EZB geparkt oder man hofft sich
    mit den Spekulationsverlusten bis zur 'Bankenunion'
    durchzulavieren um sich mit dem rückzahlungsbefrei-
    ten Refinanzierungskonzept des ESM das Zombiedasein
    noch etwas zu verlängern.
    Es ist mehr als naiv zu glauben, daß die regulären
    Kapitalmärkte dieses Irrsinnsspiel, schon allein
    aus Selbsterhaltungründen, noch lange mitmachen
    werden.
    So wird diese großartige 'Bankenunion' allein schon an
    den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien des HGB schei-
    tern, denn niemand anders als der Finanzsektor wird schneller nach dem Staatsanwalt schreien, wenn die
    Kettenreaktion der Bankenzusammenbrüche einsetzen
    wird, die im jetzigen Stadium dieser Eurosion nicht
    mehr aufzuhalten ist.

  • Der Artikel ist schon gar nicht so schlecht. 2 Anmerkungen:
    1. Wir haben jetzt bereits eine gigantische Inflation, die von unserem Warenkorb, der immer die Produkte misst die keiner zusätzlichen Nachfrage unterliegen z. b. Butter. Haben Sie 100.000€ mehr in der Tasche, dann kauft Ihre Frau auch keine Butter mehr. Das ist gut für die Masse, die ihr Gehalt nicht steigern kann. Allerdings wird viel zuwenig beachtet, dass das zuviel an Geld immer nur auf die (wenigen) gleichen Leute sich verteilen und diese das zu Viel investieren müssen. Das führt zu den riesigen Preissteigerungen bei Immos und Aktien. Dumm ist, dass die meisten Volkswirte absichtlich (die sind auch nicht dümmer als ich - hoffe ich mal) verschweigen, dass der Verschuldung die in etwa gleiche Menge an Vermögen entspricht! Da sich das Vermögen aber auf immer weniger Superreiche verteilt ist klar wer heute von unserem Verschuldungszinsssystem profitiert. Wer mehr lesen mag, der findet viele gute Anregungen und vor allem sensationelle Lösugen im Buch Spielgeld - ein neues Wirtschatssystem. Der Autor hat bereits 2010 vorhergesat, dass unser weltweites Verschuldungssystem kaputt geht, was ja mittlerweile ersichtllich ist....

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