Ausstieg aus der Euro-Zone oder nicht - das Entweder-oder-Denken führt im Fall Griechenland nicht weiter. Besser wäre ein gemischtes Konzept, das die Wettbewerbsfähigkeit stärkt und zugleich die Ersparnisse schützt.

Kommentare

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  • Die Fundamentalisten beider Lager - Euro-Untergangspropheten sowie Euro-Fanatiker - können natürlich nichts mit Alternativen anfangen, wie der Author schon richtig schreibt, die Entweder-Oder-Streithähne behindern konstruktive Lösungsvorschläge.

    @Hellas, bei so einem bankrotten Bankenwesen wie Sie es beschreiben, sollten die Griechen vielleicht gleich gänzlich auf Währungen verzichten und mit Fetakäse und Hammelkeulen bezahlen?


    Danke, Herr Thomas Mayer u.a. - ich hoffe Sie finden noch mehr Unterstützung aus der Fachwelt für Ihren Vorschlag.

  • Auf dem Papier sieht das alles nett aus, nur wird hier die Rechnung ohne die Bevölkerung gemacht. Die pupt einen Haufen und schert sich einen Dreck drum. Das gibt in den Südländern die Mutter aller Bankruns.

  • Endlich mal ein brauchbarer Ansatz. Auch Dr. Hankel hat sich für eine Parallewährung ausgesprochen. Dieter Graumann hat 1979 zu dem Thema "Die Parallelwährung als europäische Integrationsalternative" seine Dissertation verfasst.

  • Ganz so daneben ist die Idee nicht.
    In Kuba läuft es schon seit Jahren so.

  • Ja, läuft irre gut in Cuba...

  • Durch eine Parallelwährung könnte sich Griechenland im Euro halten, ohne erdrückt zu werden. Das ist ein sehr konstruktiver Ansatz.
    Noch besser wäre es, wenn der ND an den Euro gekoppelt wäre und mit einer Nutzungsgebühr versehen wäre, wie es in der Studien "Expressgeld statt Euroaustritt" beschrieben ist, die hier zur finden ist: http://www.eurorettung.org
    Thomas Mayer

  • Ums mal genau zu sagen:
    Da sehe ich 2 Möglichkeiten:
    1. Die Drachme würde sofort abstürzen. Die Hedgefonds shorten die sofort.
    2. Wir 1 irgendwie dauerhaft verhindert druckt Griechenland fleissig Drachmen und tauscht diese 1:1 in Euro (Da der Kurs ja nicht fallen kann, weil sonst 1. eingetroffen wäre) da können die auch gleich Euros drucken...

  • @w666
    Sinn der Übung ist ja das die Gr Währung abwertet. Natürlich werden sie erstmal Drachmen drucken, das Recht Euros zu drucken haben Sie ja nicht.

    Der Euro ist verloren, politischer Wille allein genügt nicht, die inflationären Folgen der Europolitik sind ja jetzt schon desaströs und nur noch finanzierbar über eine "Lost Generation" die eselsgleich bereit ist die Zeche zu zahlen. Das wird nicht funktionieren!!

    Deutschland wird weder die Welt, noch Europa retten können.

  • In die richtige Richtung, aber nicht zu Ende gedacht. Marc Faber hat´s richtig formuliert. Alle, bis auf Deutschland gehen aus dem Euro `raus und haben Ihre eigene Währung, aber der Euro ist überall in Europa, wie der US Dollar in Südamerika, als Zahlungsmittel und für den Warenverkehr gültig.
    Was hat Clausewitz gesagt? Nichts ist schwerer aufzugeben als eine unhaltbare Position!
    Das sehen wir gerade an unseren verstrahlten, romantisierenden Politikern.
    Es gibt 2 Dinge die toter nicht sein können, 1. der Glaube an den Euro, 2. der Euro.

  • Deutschland sollte als Parallelwährung die DM wieder einführen. Die Deppen in Euroland bezahlen wir dann mit Euro, sparen können wir mit der DM.

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