Wer profitiert eigentlich vom Erhalt des Euro? Die Rettungspolitik hilft deutschen Exporteuren bei Geschäften mit Krisenstaaten - zu Lasten der Steuerzahler. Besser wäre es, den Euro sterben zu lassen. Ein Gastkommentar

Kommentare

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  • "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

    Es ist nicht witzig, es ist zynisch.

  • Es macht überhaupt keinen Sinn sich darüber aufzuregen, wer sich wie die Taschen gefüllt hat. Die da oben sitzen immer am längeren Hebel. Es gab nur wenige Momente in der Geschichte wo die sich nicht retten konnten (Französische Rev, Russische Rev...). Was kam danach? Diktatur! Also für die normalen Leute vom Regen in die Traufe. Nach dem 2. WK war es anders. Es gabe einen Krieg der Systeme. Den gibt es heute einfach nicht mehr. Dadurch können die schalten und walten wie sie wollen. Es fehlt die Alternative. Und genau das wissen die. Und im zweifelsfall hetzen sie die Leute in einem Krieg aufeinander. Danach sind die meisten Kämpfer tot und man hat alles wieder unter Kontrolle. So ist es doch bisher immer gelaufen. Schade, aber ich habe keine Illusionen. Schuld ist der menschliche Charakter! Das steht schon im Alten Testament. Nur wenn Gott als Bestrafer auftrat, hatte sich was geändert.

  • Die "erfolgreichste Enteignungs-Regierung", die Deutschland je hatte, sieht tatenlos zu, wie ihre "Bürgen" enteignet werden.

    Aber nicht nur der schwarz-gelbe Filz nimmt uns unsere Zukunft, sondern auch die sogenannte Opposition, die Rot-Grünen-Phantasten spielen das Spiel genüßlich mit und fordern die Regierung auf, "uns die Wahrheit zu sagen".

    In Regierungsverantwortung werden sie genau da weitermachen, wo "die beste Regierung" mit ihren Planungen steht, ihre Bürger zu enteignen.

    Also, was machen wir jetzt?

    Ich habe es schon des öfteren vorgeschlagen:

    Gehen wir alle sofort zu unserer Bank, räumen alle Konten bis auf einen kleinen Rest, legen das freie Geld dort an, wo es den EU-Parasiten nicht zur Verfügung steht:

    In Edelmetallen, Immobilien und sonstigen unvergänglichen Werten, notfalls auch Aktien, aber keine europäischen und erst nach dem Crash.

    Wir kündigen unsere Lebensversicherungen und bezahlen unsere Häuser ab.

    Wir wählen nicht den Enteignungsblock CDUCSUSPDGRÜNE sondern eine andere Partei, die wir vielleicht noch gründen müssen.

    Wenn wir tatenlos bleiben, dann gnade uns Gott.
    Dann sind wir erledigt.

    Dank Helmut und seinem Mädchen und den anderen Unfug-Parteien.

  • @BRDler
    Unsinn Target 2. Ein creativer Buchhalter überführt sowas in
    den Staatshaushalt als Forderung.
    Und schwupps sind die Staats-Schulden fast halbiert.
    Macht Merkel doch öfter, wie hieß das Ding noch mal?
    Erblastentilgungsfond,richtig.
    Die Schulden sind bezahlt,hat Sie gesagt.
    Das war dann nicht so ganz richtig.
    Ging auch nicht um ganz so viel Geld,dass Prinzip aber gleich.
    Das macht sie schon.

  • @zxmar05
    "Um mal wieder die Brücke zur Realität zu schlagen: was kann die Bundesbank mit ihren Target 2 Forderungen machen?"

    Na verbrennen oder ausbuchen,tillen,löschen, was denn sonst?
    Ist doch nicht mal Papier :-)

  • totschweigen

    grass drüber wachsen lassen; wenn die Target-2 Summe selber nicht dramatisch wachsen würde.

    dann könnte man so handeln

    Bin gespannt wenn die Target-2 Bombe platzen wird.

  • @Delinix
    In jeder mittelständischen Firma würden die Bewerbungen einiger Regierungsmitglieder gar keinem Personalvorstand vorgelegt,nicht mal für einen Pförtnerjob.
    Rösler in der freien Wirtschaft? Ein Brüller :-))
    Schröder? Als Hilfe in der Kantine. Essensausgabe.

  • "Zieht man die seit zwanzig Jahren stetig ansteigende Einkommensungleichheit in Deutschland in Betracht, bedeutet
    der verhaltende Zuwachs der privaten Durchschnittseinkommen
    nichts anderes als dass die Reallöhne und Lebensstandards
    vieler Bevölkerungsgruppen seit 20 Jahren nicht mehr gestiegen, vielfach gar real gefallen sind"

    Und das liegt nun am Euro?
    Dann müßte es ja in jedem Land in der Eurozone so sein.
    Sehe ich nicht.Da haben wohl ein paar Andere ordentlich
    auf der Bremse gestanden.

  • Als deutscher Bürger sollte man sich eigentlich gar nicht mehr wundern. Den Deutschland hat schon immer kluge Köpfe hervorgebracht, fleißige Leute und die dümmsten Politiker und die Spitze dieses Eisberg waren Hitler mit seinem Krieg und Kohl mit seinem Euro.

  • Vielen Dank für die Veröffentlichung dieses Gastkommentars. Der Artikel klärt auf, ist aufschlussreich und benennt die Tatsachen.
    Es ist äußerst beunruhigend und wir haben allen Grund zu Sorge. Diesen Kurs sehe ich schon lange und meine Wut wächst und wächst.

Mehr zu: Gastbeitrag - „Euro-Rettung bindet Deutschland an einen Leichnam“

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