Gastbeitrag Der Euro darf nicht zum Spaltpilz in Europa werden

Seite 5 von 5:
Versinkt Europa in Demokratiedefizit und Schulden?

Schreitet  die Schulden- und Transferpolitik weiter voran, schwindet auch der Wohlstand aller weiter. Das schadet am Ende allen Menschen in Europa. Denn ob durch Steuern oder Geldmengenausweitung finanziert, ob durch den Internationalen Währungsfonds, die Europäische Union, den EFSF, den ESM oder die EZB umgesetzt: Alle „Rettungsmaßnahmen“ leiten Vermögen weg von wertschaffenden und nachhaltig wirtschaftenden Administrationen (ob auf kommunaler bis hin zur supranationalen Ebene), Unternehmen und Bürgern hin zu wertvernichtenden und verschwenderischen Projekten. Dies schmälert den Wohlstand aller Menschen in Europa. Es belastet unnötig die natürlichen Ressourcen. Auf diese Weise sinken Produktivität und Güterangebot in Europa. In jedem Fall wird also massive Geldentwertung und die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten die Folge sein, wenn die derzeitige falsche Rettungslogik weiter verfolgt wird.

Gerettet werden so nicht notleidende Bürger. Gerettet werden die Millionengehälter der Banker und das Milieu schädlicher Bürokraten auf Kosten der Bürger. Dies schwächt die Position Europas in der Welt, macht den Euro zum Spaltpilz und konterkariert den Gedanken eines geeinigten Europas. Angesichts dieser Interessenlagen können nur durch die Basis initiierte Volksentscheide den Niedergang stoppen und nicht von Technokraten verordnete „Reformen“.

Alle Phantasien eines von „Oben“ verordneten europäischen Superstaats sind in der Geschichte gescheitert und müssen scheitern. Die Schweiz integriert jedoch bereits seit über 700 Jahren durch ein direktdemokratisch gestütztes Bündnissystem mitten in Europa vier verschiedene Sprachräume und etliche Regionen. Nur nach diesem Vorbild kann Europa stabil geeinigt und Wohlstand gesichert werden. Darum brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Freiheit und Demokratie.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12345Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Gastbeitrag - Der Euro darf nicht zum Spaltpilz in Europa werden

2 Kommentare zu "Gastbeitrag: Der Euro darf nicht zum Spaltpilz in Europa werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mal eine ganz dämliche Frage, Herr Schäffler: Wer regiert gerade und wer veranstaltet diesen ganzen Affenzirkus ohne Plan?

    Eben ...

  • Man muss ja dem Schäffler eins lassen: Er ist kein Opportunist. Im Gegenteil, er ist ein Überzeugungstäter. Leider sind Politiker ala Schäffler in der Republik rar gesät. In der SPD sehen ich keinen ähnliche Person, bei der CDU fällt mir Bosbach ein, bei den Grünen der Ströbele. Der Rest ist nur darin interessiert den Status Quo beizubehalten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%