Gastkommentar
Die EZB und die Kunst des Unmöglichen

Die Herausforderungen für die EZB haben sich durch die Krise deutlich gesteigert. Die Banken mussten mit Liquidität versorgt werden. Doch was wenn diese wieder eingefordert werden muss? Es droht eine tragische Situation.
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Kunst oder Wissenschaft? Die Tätigkeit des Notenbankers entzieht sich einer klaren Beschreibung trotz der beträchtlichen wissenschaftlichen Betätigung auf dem Gebiet der Notenbanken. Diese Feststellung betrifft die Notenbanken generell, aber insbesondere gilt sie für die Europäische Zentralbank (EZB).

Seit ihrer Gründung hat die EZB ihre geldpolitischen Maßnahmen nicht an einem einheitlichen, sondern höchst unterschiedlichen Währungsraum ausrichten müssen. Die Unterschiede liegen zum einen in der divergierenden wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedsländer begründet, zum anderen in ihrer weitgehenden fiskalpolitischen Autonomie. Zwar verfügt die EZB über einen großen und gut gefüllten Instrumentenkasten zur Erreichung ihrer Ziele, das Problem ist nur, dass die Instrumente für jedes der verschiedenen Länder in gleicher Weise anzuwenden sind.

Um es plakativ auszudrücken: Wenn einige Länder das Zuckerbrot und andere Länder die Peitsche benötigen, kann die EZB sich nur für eine einzige Maßnahme bezogen auf alle Länder entscheiden. Dadurch ist klar: Die Herausforderungen haben sich nicht erst durch die Finanzkrise, die 2007 begonnen hat, ergeben, sondern sind schon zuvor da gewesen. Aber anders als heute war die Frage damals, wie die Geldpolitik sowohl der schleppenden wirtschaftlichen Entwicklung und dem damit verbundenen moderateren Preisdruck in Deutschland als auch den stärkeren inflationären Tendenzen in vielen Ländern der Peripherie gerecht werden konnte. Die allgemein gemäßigte Inflationsentwicklung bis zum Beginn der Finanzkrise belegt, dass die EZB diesen Herausforderungen im Aggregat gewachsen war.

Allerdings sind die Herausforderungen mit der Finanzkrise noch einmal deutlich gestiegen. Denn nun gilt für die EZB, außer dem primären Ziel, die Geldwertstabilität zu erhalten, zunehmend ein zweites, nämlich die Erhaltung der Finanzmarktstabilität. Dazu ist ja eine Reihe unkonventioneller und höchst umstrittener Sondermaßnahmen ergriffen worden, wie der Kauf von Anleihen notleidender Staaten, aber auch die Vollzuteilung und massive Aufweichung des Sicherheitenrahmens bei Refinanzierungsgeschäften.

Die jüngst durchgeführten und über drei Jahre laufenden Refinanzierungsgeschäfte passen in dieses Bild. Existenz, Form und Umfang dieser Maßnahmen lassen erahnen, dass sich die obengenannten Ziele durchaus widersprechen können und im Zweifel eines dem anderen geopfert werden könnte. Die große sich daraus ergebende Frage ist: Was wird die EZB tun beziehungsweise tun können, wenn die inflationären Gefahren wieder zunehmen sollten?

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Das zarte Pflänzchen Aufschwung

Kommentare zu " Gastkommentar: Die EZB und die Kunst des Unmöglichen"

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  • BITTE DIESE VERISON STEHEN LASSEN - ANDERE ENTFERNEN
    Schuld: Mir ungewohntes "Office-Zwischenablage-Tool" was ich bei Gelegenheit disablen muss.

    ---

    Aktenzeichen (996 DS -) 3540 Js 251445/11 StA Frankfurt/Main – StA Wegerich

    Exakt die BEAMTEN dieses Reviers „KARNEVALSPOLIZEI“ (Ladungen am 11.11.) verweigern in tatanhaltender/wiederholter (durch Hack der von mir genutzten EDV/VoIP-Systeme) Vermögensschädigung ihre Unterstützung.

    Die machen lieber einen auf divenhafte Majestätsbeleidigung statt ihre Arbeit.

    ---

    http://dynip.name/20120513/sta-wegerich-ppt.jpg
    http://img94.imageshack.us/img94/3475/stawegerichppt.jpg
    http://www.myup.ir/images/74266024660651420910.jpg

    Text als Image:

    http://dynip.name/20120513/sta-wegerich-ppt.jpg
    http://img94.imageshack.us/img94/3475/stawegerichppt.jpg
    http://www.myup.ir/images/74266024660651420910.jpg

    Text als Image!

    http://dynip.name/20120513/sta-wegerich-pdf-zwonull-anon.jpg
    http://img838.imageshack.us/img838/5149/stawegerichpdfzwonullan.jpg
    http://www.myup.ir/images/86218966546960989258.jpg

  • BITTE DIESE VERISON STEHEN LASSEN - ANDERE ENTFERNEN,

    Schuld: Mir ungewohntes "Office-Zwischenablage-Tool" was ich bei Gelegenheit disablen muss.

    --
    VORSICHT – Vergiftungsversuch - Drogengaben:
    „Neuroenhancer-Pharma“ – ZYPREXA-Forschung
    s.a. „ZDF Frontal21-Bericht ZYPREXA“ aus 2007

    "1983 bezieht Lilly in Bad Homburg-Dornholzhausen ein neues Bürogebäude"
    http://www.lilly-pharma.de/unternehmen/standorte/lilly-vertrieb-und-verwaltung-in-bad-homburg.html

    Hätten diese PENNER – hier ist das als Tätigkeitsbeschreibung durchaus
    angebracht – ganz zu Anfang ihre Arbeit gemacht dann hätten sie sich
    zwo dr.ittel des jetzt Entstehenden sparen können.

    Aktenzeichen 3540 Js 210397/12 StA Frankfurt/Main – StA Wegerich

    Auf MEINE ANZEIGE hin lehnt es StA Wegerich ab (TATANDAUERND was die
    Verjährung betrifft) Erpressung mit einer versuchten WILLKÜRLICHEN
    Freiheitsberaubung (also ohne richterlichen Vorbehalt und auch der
    Polizei) aus 1999 zu ermitteln (Genau darum geht es in 3 ZS 1795/08
    GStA OLG Frankfurt/Main) AUCH
    IN DER WIEDERHOLUNG.

    Damals wurden exakt diese Beamten genau dieses Reviers strafangezeigt
    und zwar beginnend mit der Sache vom 02. Februar 2007. Weil versucht
    worden war den TOD VON ANZEIGEERSTATTERN gegen ihre Bad Homburger
    Kollegen und die dortige durch und durch korrupte Jurisdiktion mit
    nachweislichen Verstrickungen in organisierte Drogenkriminalität durch
    aushungern mit aussageerpresserischer Folter durch Nahrungsentzug
    herbeizuführen.

    Zudem hatte ich damals (StA „Richtfunk“ Fabry 2007) auch schon auf die
    Sache mit den Medikamentenskandale mit Todesfolge hingewiesen.

    Vielmehr versucht er es erneut und macht sich wohl auch noch über
    meine Orstanagaben zu „DOKTORSPIELE“n also dem Ausbeuten
    einwilligungsunfähiger Menschen durch eine Sekte welche
    pseudomedizinisches „Larifari“ (Huessner -> Ein Weg hinters Licht) praktiziert mit Beteiligung von SCIENTOLOGY lustig.

  • +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

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