An der Debatte über eine Bankenunion spiegelt sich das Schicksal Europas: Die Frage, inwiefern die Staaten bereit sind, sich einer zentralen Aufsicht zu unterstellen, ist elementar. Europa darf jetzt nicht mehr zögern.

Kommentare

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  • Endlich mal eine qualifizierte Äußerung zum Thema, die nicht durch den aktuellen Druck versucht, dem eigentlichen Problem aus dem Wege zu gehen.
    Der Artikel mach die ganze bendenkliche Fragwürdigkeit der Europapolitik deutlich.
    Hier steht das Durchschwurschteln der Regierung mit dem ESM ebenso am Pranger, wie die dümlich blinde rein national orientierten EURO Gegner. (Nicht die ESM Kritiker)
    Beide versuchen jeweils mit Verweis auf den Anderen Minderheiteninteressen hohffähig zu machen.

    Dabei schließt eine vernünftige Lösung zum Nutzen aller weder eine Vergemeinschaftung von Schulden aus, noch ist sie ein Freibrief für eien Bankenunion.
    Seriös ist es letztlich nur klar zu benennen, wofür und in welchem Umfang Geld fließne soll. Beides kann der jetzt vorliegende Vertrag nicht gewährleisten.

    H.

  • @Hermann.12
    "Hier steht das Durchschwurschteln der Regierung mit dem ESM ebenso am Pranger, wie die dümlich blinde rein national orientierten EURO Gegner."

    Ist es in Deutschland schon verboten sich für Deutschland und Deutsche einzusetzen?

    Ihren bisherigen Kommentaten entnehme ich, sie waren gegen die Einheit der Deutschen (wegen der Kosten) aber für die Einheit Europas (egal was es kostet)?

    Sehen sie da nicht auch einen kleinen Widerspruch?
    Nun Ideologie und Willensfanatismus haben sich natürlich nicht dem Diktat der Logik zu unterwerfen.

    Btw, sie sollten etwas gegen ihre Staatsgläubigkeit, das kann ganz übel ausgehen.

    Hier mal ein erstes Medikament:
    "Die inneren Widersprüche des Staates" - http://www.misesinfo.org/?p=2489

    Empfehlenswert ist auch: "Am Ende steht dann entweder eine Hyperinflation oder eine Währungsreform." - http://www.misesinfo.org/?p=2464

  • Genau, Herr Gehrig, die Integration muß "koste es, was es wolle" vorangetrieben werden.
    Wenn darüber die Demokratie stirbt, so ist es nicht schlimm! Warum sollte man nicht mal - eben so vorübergehend - die demokratischen Rechte beschneiden, bis das große "europäische Projekt" endlich abgeschlossen ist?!

    Herr Gehrig, fällt Ihnen nicht auf, daß Sie argumentieren wie die Nazis und die Sozialisten früher im Osten? Fällt Ihnen das Totalitäre nicht auf? Fällt Ihnen nicht auf, daß Sie willensfanatisch für eine Idee trommeln, die nirgendwo in Europa bei den nationalen Bevölkerungen(!) gewollt ist? Für mich sind solche Äußerungen Hinweise darauf, daß die politische Klasse in Deutschland voll auf dem falschen Dampfer ist und keinerlei Hemmungen hat, Deutschland über den Abgrund hinaus zu führen. Verbrecherisch!

  • @Verbrecher

    Gut ausgedrückt, mein Dank. Ich bin dazu langsam nicht mehr in der Lage...

  • Europa schafft sich ab, eine gute Idee besxxxxxen umgesetzt.

    Eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche, falls der Laden hochgeht ist die Subprime Krise nichts dagegen.

    Die hatte noch die Fensterscheiben in Sibirien zum klirren gebracht, diesmal fliegen die weg.

    Der Wutbürger wird auf die Strasse ziehen und alles kurz und klein schlagen. Die Bundeswehr wird die (leeren) Supermärkte und Tankstellen bewachen, die Gesundheitsversorgung wird kollabieren...

    Hoffen wir auf das beste, auf das Schlimmste können wir uns gar nicht vorbereiten.

  • Es sind und bleiben Verbrecher... Der komplette Bundestag!!!

  • Die EU entwickelt sich zu einer absoluten Horrorvorstellung, zum schlimmsten vorstellbaren Albtraum.

    Das ist kein Fass ohne Boden, das ist ein schwarzes Loch so gross wie Milchstrasse.

    Da jeder Haufen Kuhscheisse mittlerweile systemrelevant ist, ist der Sozialismus, diesmal als Diktatur des Geldadels, die einzig mögliche Regierungsform.
    Freiheit, Recht und Marktwirtschaft sind leider nicht systemrelevant.

    Da bleibt einem nur noch zu sagen: Rette sich wer kann.

    Oder mit Mr.Farage's Worten: The EU/Euro has now hit the iceberg, and there simply aren't enough live boats.

  • Die Tatsache dass Herr Gehrig eine Beteiligung der Gläubiger an der Refinanzierung der Banken komplett ausblendet zeigt welch Geistes Kind da spricht.
    Note "ungenügend", setzen!

  • Gegenbeispiel: Die USA sind doch voll intgriert als "Vereinigte Staaten von Amerika"
    Und?
    Sie sind stärker verschuldet als das "chaotische Europa" im Durchschnitt. Es werden hier nur Behauptungen in den Raum gestellt. Und als "Beweis" wird die Vokabel "alternativlos" hinterhergeworfen.

  • Finnland droht ganz offen mit dem Austritt aus der Eurozone - warum ist davon nichts in den Zeitungen?

Mehr zu: Gastkommentar - Europa muss die Integration vorantreiben

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