Gastbeiträge

Diskussion: Kommentare zu: Putin, der schwierige Partner

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 05.10.2012, 04:18 UhrPythia

    Bei den derzeitigen Unstimmigkeiten in der EU, der Geißelung durch den Euro und der massiven Einflussnahme US-amerikanischer Interessen in Europa und in Nahost kann Putin nur gratulieren.
    Die 'drohende' russische Einflussnahme auf die reichen Erdgasvorkommen in der Ägäis sind wohl der Hauptgrund für die Kolonialpolitik der EU, Griechenland mit allen erdenklichen Mitteln in der EU zu halten.

  • 05.10.2012, 10:26 UhrBietchekoopen

    Was erwartet man von Russland. Bodenschätze sind das einzige Exportgut des Landes. Da ist es wohl normal, daß die Regierung hier steuernd eingreift.
    Vielleicht sehen wir uns einmal die OPEC an. Was tun diese Ölförderländer?
    Somit sollte die Headline Ihres Artikel heißen:
    "Es gibt viele schwierige Partner auf der Welt", weil diese einfach ganz egoistisch die Interessen ihres Landes vertreten.

    Ein bischen Egoismus würde Deutschland auch sehr gut tun. Aber wir leben in einer naiven Romantik. Den Leuten geht es "noch" zu gut.

  • 05.10.2012, 10:46 Uhrparanoiahilftunsnicht

    Was sagt uns diese Analyse von der Frau Gastkommentatorin? Nichts!!! Man könnte den Artikel auch kürzer fassen - Putin hat Gas und Öl und will es nicht umsonst verscherbeln - böse. Wir brauchen Gas und Öl für umme - gut.

    Übrigens es ist tatsächlich so, dass man über OPEC gar nichts in den Medien auftaucht. Die können an der Preisschraube drehen wie OPEC es gerade für nötig hält, aber deshalb sind die nicht böse. Die sind ja Verbündete von unseren Verbündeten...

  • 06.10.2012, 13:50 Uhrtxer111

    Putin hat vollkommen recht das Gasgeschäft unter staatliche Kontrolle zu stellen. Lebhaft in Erinnerung sind noch die wilden 90er Jahre als unter Jelzin wertvolles Staatseigentum an korrupte Oligarchen verschleudert wurde und weite Teile der Bevölkerung verarmten. Rohstoffe sind die Lebensader Russlands und Putin hat es richtig gemacht Gazprom und andere wichtige Konzerne unter Führung des Staates strategisch-langfristig auszurichten anstatt nur auf kurzfristige Profite zu schielen. Dies wird er auch jetzt nicht tun.

    Die Stabilisierung der wirtschaftlichen und sozialen Lage nach der Ära Jelzin und ein bis heute stetig ansteigendes russisches BIP beweist, dass er mit seinen Rezepten nicht falsch liegt.

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