Außerparlamentarische Opposition: Koalition der ökonomischen Unvernunft

 
T. Wirth
(Piraten)
B. Lucke
(AfD)
N. Beer
(FDP)
C. Lindner
(FDP)
W. Kubicki
(FDP)
C. Mahn-Gauseweg
(Piraten)

Außerparlamentarische Opposition
Koalition der ökonomischen Unvernunft

Lebhaft und kraftvoll wird sich die FDP bei ihrem traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart präsentieren. Und sie wird deutlich machen, dass die Große Koalition dabei ist, die Zukunft unseres Landes zu verspielen.
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Das diesjährige Treffen der Liberalen zu Dreikönig steht unter einem besonderen Stern. Erstmals in ihrer Geschichte gibt es keine parlamentarische Vertretung auf nationaler Ebene. In Stuttgart wird die Zahl der Staatskarossen übersichtlich sein.

Und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wird weniger darauf gerichtet sein, welche politischen Handlungslinien die führenden Repräsentanten der einstmals stolzen FDP aufzeigen, sondern eher darauf, ob diese Partei noch lebt, wie viel Kraft noch in ihr steckt.

Die Herausforderung von Stuttgart wird darin bestehen, nicht nur die Erinnerung zu wecken an historische Situationen in Deutschland und Europa, die ohne die Mitwirkung der Liberalen hätten schlecht ausgehen können, sondern deutlich zu machen, was ohne die liberale Idee und Liberale Persönlichkeiten im Deutschen Bundestag und in der Regierung an Lebensgestaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen fehlt.

Die das Land beherrschenden Parteien der Großen Koalition vermitteln den Eindruck, es sei eine noble Geste, den Menschen ein gewisses Maß an Privatheit zu belassen oder ihnen zumindest dieses Gefühl zu vermitteln. Die Idee eines Supergrundrechts auf Sicherheit der CSU korrespondiert hierbei in erschreckender Weise mit dem Irrglauben der Sozialdemokraten, das "Wir", das Kollektiv, der Staat habe nun mal die besseren Einsichten.

Wo bleibt die Verteidigung der Privatsphäre gegen offene oder heimliche Angriffe von Gegnern und "Verbündeten", die sich doch letztendlich als falsche Freunde herausgestellt haben. Verstummt sind die vollmundigen Erklärungen der Sozialdemokraten, man werde mit den Amerikanern Tacheles reden, sei man erst in Regierungsverantwortung.

Statt technisch aufzurüsten, statt sich mit allen Mitteln zu wehren und auf europäischer Ebene auch über Sanktionen nachzudenken, die so leicht gegenüber weniger mächtigen Staaten ins Werk gesetzt werden, will man lieber dazugehören zum Club der big five.

Kommentare zu " Außerparlamentarische Opposition: Koalition der ökonomischen Unvernunft"

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  • Sie sind ein Troll, oder?

    Falls alle Deutschland nachahmen, bleiben keine Dummen mehr übrig, die die Leistungsbilanzüberschüsse hier subventionieren.

  • Fein.

    Ein starkes Europa der Bürger, das die bürokratischen Nischen der EU-Bürokratie aufweicht und transparenter, auch demokratischer macht?

    Dann möchte ich aber doch von den EU-Parlamentarieren Marke FDP LAUT UND DEUTLICH UND VERNEHMBAR UND ANHALTEND von den Initiativen und Informationen HÖREN, die dort stattfinden. Das kann sich dann nicht darin erschöpfen, dass Brüderle gerne Schnitzel essen möchte - Leute!?

    Wie wäre es denn mit Informations- und Initiativ-Protalen der FDP zu den Themen, die wesentlich sind und in der EU hinter verschlossenen Türen debattiert werden? Geht doch jetzt als APO, oder?

    Zuerst haben euch nur die Aussagen, also ich meine - irgendwelche - gefehlt. Nun sind sie plötzlich da - aber man traut euch nicht mehr, leider!

    Dann setzt das mal in Leistung um, indem ihr dranbleibt!

  • Ziel Europa? Warum ist das Ziel dann die "Steinzeit" und Vernichtung Deutschlands, wenn die Deutschen doch angeblich so gut sind? Warum ist das Ziel nicht, alle müssen so werden wie Deutschland ohne Deutschland zu vernichten? Deutschland kann nicht die ganze Welt bezahlen! Es reicht, wenn die medien schon unter der Kontrolle des Islams stehen!

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