General Electric
Auf dem absteigenden Ast

Erst vor ein paar Wochen hatte Unternehmenschef Jeff Immelt die Totalität von General Electric als die große Stärke der Firma gerühmt. Nach dem Kurseinbruch vom Freitag sieht diese breite Streuung der Geschäftbereiche eher wie ein Rezept für Mittelmäßigkeit aus. Immelts Fähigkeit, das GE-Modell aufrecht zu erhalten, ist gefährdet

„Ich will, dass die Investoren erkennen, dass GE wirklich mehr als die Summe der Teile ist.“ Mit diesem schlichten Vorsatz beendete der Chef von General Electric (GE), Jeff Immelt, seinen Brief an die Aktionäre im Jahresbericht des Konglomerats, der erst vor einigen wenigen Wochen ausgeliefert worden ist. Diese Botschaft hat der Mischkonzern mit der Veröffentlichung der Erstquartalszahlen am Freitag hundertprozentig an den Mann gebracht – aber anders, als von Immelt beabsichtigt.

Bis Freitag hatten sich die GE-Aktien gut gehalten, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen ein Drittel seiner Gewinne aus Finanzdienstleistungen bezieht. In gewisser Weise kann dies der Zuversicht zugerechnet werden, die GE ausströmte. Immelt hatte prognostiziert, dass „wir alle unsere finanziellen Ziele erreichen sollten“.

Deshalb wirkten die Erstquartalszahlen wie ein echter Schock. Die Verschlechterung im Finanzgeschäft von GE und bei Immobilienbeständen – zusammen mit dem Unvermögen, einige Vermögenswerte abzustoßen – schmälerten die Gewinne um rund 500 Mill. Dollar bzw. um fünf cts je Aktie. Die Aussichten für das Gesamtjahr wurden zurückgenommen. Die Aktien verloren über elf Prozent.

Seite 1:

Auf dem absteigenden Ast

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%