Dutschke spricht

Friede den Hütten, Krieg den privaten Versicherungen

Schwarz-Gelb will am Gesundheitssystem nicht viel ändern, Peer Steinbrück von der SPD sehr wohl. Mit dem Ziel, Privilegien für die Privatversicherten abzuschaffen, kann er im Wahlkampf punkten. Wenn er denn will.
13 Kommentare
Rudi-Marek Dutschke – Dutschke spricht. Marek Dutschke, geboren 1980, ist der Sohn von Rudi Dutschke.

Rudi-Marek Dutschke – Dutschke spricht. Marek Dutschke, geboren 1980, ist der Sohn von Rudi Dutschke.

Seit Monaten wundere ich mich, wann denn die Gesundheitspolitik endlich zum Wahlkampfthema wird. Hier ist ja unter Schwarz-Gelb trotz großem Handlungsdruck absolut nichts passiert. Die lächerliche Abschaffung der Praxisgebühr kann ich nicht ernsthaft zählen. Gerade unter der Prämisse der alternden Gesellschaft ist die Reform des Gesundheitssystems ein Thema von größter Dringlichkeit. Das jetzige System ist schon an seine Grenzen gelangt: Wer viel verdient, versichert sich privat. Der Rest bekommt immer weniger Leistungen. Die Krankenkasse machen abwechselnd Schlagzeilen, dass sie entweder kurz vor dem Bankrott stehen oder im Geld schwimmen. Das ist doch absurd! Nun endlich lieferte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery der Politik auf dem Ärztetag in Hannover eine Steilvorlage. Natürlich lehnt die oberste Ärztelobby die seit Jahren von der SPD geforderte Bürgerversicherung klar ab. Steinbrück sollte sich jetzt hier deutlich positionieren.

Schwarz-Gelb will am bestehenden System nicht viel ändern. Im Gegenteil, die privaten Zusatzleistungen sollen noch ausgebaut werden, um wenigstens ein paar Gutverdiener im System zu halten. Den Ärzten gefällt das natürlich. Sie verdienen am meisten mit Privatversicherten. Bei einem Sieg von Rot-Grün bei der Bundestagswahl würden diese gern gesehenen Patienten möglicherweise zum Auslaufmodell werden, und die Ärzte müssten mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Die meisten Ärzte sehen es nicht als problematisch an, die Privatversicherten zu privilegieren – schließlich zahlten sie ja auch mehr. Montgomery hat diese Haltung offensiv vertreten, als er beim Ärztetag sagte: “Unsere Ideologie ist Patientenversorgung und Qualität, nicht Umverteilung und Weltverbesserung.“

Natürlich geht es nicht um Weltverbesserung, sondern um Geld, wie überall. In Dänemark beispielsweise stehen die Ärzte auf den Barrikaden, weil sie unzufrieden mit den staatlichen Pauschalen sind. Sie drohen, ab September ihre Leistungen nicht mehr mit der gesetzlichen Krankenkasse abzurechnen, sondern direkt an die Patienten zu richten, um somit höhere Kosten abrechnen zu können. Diese müssten dann alles bezahlen und versuchen, wenigstens Teile des Geldes beim Staat zurückzufordern. Dies ist schlichtweg Erpressung, um mehr Geld beim dänischen Staat herauszuschlagen.

20.000 Dollar für eine Sodbrennen-Untersuchung
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13 Kommentare zu "Dutschke spricht: Friede den Hütten, Krieg den privaten Versicherungen"

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  • Ich kann diese weltfremden und unrealistischen Sozialneid-Stamtischparolen nicht mehr hören!! Der absolute Großteil der Privatversicherten besteht aus Beamten, Selbständigen mit nur geringen bis durchschnittlichen Einkommen (die in der GKV keinen Höchstsatz zahlen würden) und deren Familienangehörigen.
    Das System der PKV mag zwar auch nur "einäuigig" sein, aber im Vergleich zur "absolut blinden" GKV um ein vielfaches zukunftssicherer, weil nachhaltig finanziert.

    Das Unlageverfahren der GKV muss in einer schrumpfenden und immer älteren GEsellscahft zwangsläufig scheitern.
    Wer das aus ideologischer Hetze heraus nicht erkennen will, dem sollte weder solch eine Plattform hier angeboten werden, noch ist er wählbar.

  • @oekonomietutnot,
    Sie haben teils recht. Nur warum ist es gerechtfertigt dass ein Arzt für teils gleiche Leistungen bei einem PKV Versicherten einen mehrfachen Gebührensatz abrechnen kann.
    Wäre es nicht logisch und sinnvoll die PKV nur für tatsächliche Mehrleistungen oder Zusatzleistungen zu berechtigen. Wenn sich die Ärzte immer mehr auf Einnahmen von PKV Versicherten konzentrieren, dann kann man sich doch ausmalen wer die Zeche bezahlen soll. Wie will man dann Rentner und Selbständige PKV Versicherte behandeln, die an die Grenze der finanziellen Leistungsfähigkeit gelangen.
    Im übrigen kann man nicht verstehen, wie ein System PKV überleben soll, dass den Ärzten die Mehreinnahmen garantieren soll, keine großen Einnahmen mehr am Kapitalmarkt erzielt und vom Steuerzahler hohe Zuschüsse für seine Beamten verlangt.

  • Die Kommentare von Herrn Dutschke sind, leider wie häufig bei ihm zu lesen, nur wenig durchdacht bzw. die Kenntnis reicht nicht aus. Richtig ist, dass die Beiträge, welche die gesetzlich Versicherten entrichten, durch die Kopplung an das Einkommen (und nicht an das Risiko!) bereits "sozialisiert" und nicht niedrig sind (AG-Beitrag nicht zu vergessen!). So muss derzeit ein gesundheitsliebender Gutverdiener mehr zahlen als eine Dauerrauchender Geringverdiener, um mal Extreme zu nennen. Abgesehen von der Finanzierung der kostenfreien Kinderversicherung durch Beiträge Kinderloser. Ob das gerecht ist, darf in Frage gestellt werden. Zum anderen die Verwaltung: Bei nahezu gleichen gesetzlichen Leistungen ist es fraglich, warum überhaupt mehrere gesetzliche Krankenkassen existieren, die alle einen administrativen Wasserkopf besitzen. Die Vergütung bei den Ärzten ist pro Patient ein Skandal: Wie soll ein Internist mit rund 20 EUR pro Patient im Quartal (egal, wie oft der Patient kommt) vernünftig arbeiten können? Jeder Handwerker wird besser entlohnt. Die Ärzte wehren sich daher durch A) schnellere Durchlaufzeiten und B) Verlagerung auf Privatpatienten. Würde die Idee der SPD umgesetzt, würden einige (sehr gute) Ärzte nur noch gegen Bar behandeln. Das gibt es nebenbei heute schon. Und dann hätten wir wirklich sofort eine echte Zweiklassengesellschaft. Davon abgesehen: Die Ärzteversorgung wird in Deutschland AUFGRUND der Bezahlung UND Arbeitszeiten der Ärzte permanent schlechter. Wer in Schweden oder UK in ein Krankenhaus kommt, kann dort mit hoher Wahrscheinlichkeit einige deutsche Ärzte treffen, die D aufgrund der Bezahlung den Rücken gekehrt haben. Nebenbei: Ist 500 tsd EUR p.a. (oder wieviel auch immer) für eine Spitzenkraft (!) im Gesundheitswesen zu viel? Zum Vergleich: Fussballspieler erhalten ein mehrfaches. Und wer den größeren Beitrag zur Gesellschaft leistet, ist mir zumindest ziemlich klar.

  • @ Neue Zeit,

    Liberalisierung ist ja nicht das Problem, in einer Marktwirtschaft ist Liberalisierung im größtmöglichen Ausmass immer geboten.
    Viel entscheidender ist, was man unter Liberalisierung versteht. Und in einer sozialen Marktwirtschaft ist Liberalisierung in der Weise begrenzt, dass alle Marktteilnehmer frei sind ein Angebot zu wechseln.
    Es ist eben keine Einbahnstrasse einseitig für Anbieter von Leistungen, sondern muss ebenfalls auf der Kundenseite geschehen.
    Der Staat jedoch hat nur bedingt Interesse an fairen Märkten. Die Reformen von Ulla Schmidt haben ja in der gesetzlichen Versicherung Wettbewerb stark eingeschränkt. Dafür gab es zwei Gründe, die sehr stark an systemrelevante Banken erinnern.
    1. Es gab keine echte Regelung für die Versicherten Pleite gehender Krankenversicherungen.
    2. Es war und ist nicht gewünscht, dass der Beschäftigungsüberhang in den gesetzlichen Systemen durch Konkurrenz abgebaut wird.
    Es würde den Staat viel Geld kosten, ähnlich wie bei der Bankenrettung, wenn er faire Märkte herstellen wollte.
    Durch die Abzocke der Versicherten sichert er sich gegen eine Art "Lehmannpleite" im gesetzlichen System ab.

    Im Grunde macht es also keinen Unterschied, ob privat oder staatlich. Im Privatsektor werden Fehlsteuerungen lediglich schneller sichtbar und müssen wesentlich rücksichtsloser bereinigt werden.
    In beiden Fällen ist die staatliche Rahmensetzung nicht neutral oder am Ziel einer sozialen Marktwirtschaft orientiert, was nicht selten Ursache der Probleme ist.
    Den Politik und der Staat profitieren am meisten davon Probleme zuzudecken, statt sie zu lösen, weil Wähler Unannehmlichkeiten wie Arbeitslosigkeit bestrafen, selbst wenn es der Gemeinschaft letztlich dient.


    H.

  • Es hilft nicht wirklich weiter mal die privaten Versicherungen, mal die gesetzlichen zu Stigmatisieren. Auch ist es unrealistisch zu glauben, das die eine Bürgerversicherung auch nur den geringsten Ansatz für eine Abhilfe schaffen könnte. Ebensowenig wäre eine einseitge Liberalisierung wirklich hilfreich.
    Alle diese Vorschläge sind lediglich Plazebos, um entweder auf der einen oder anderen Seite weitermachen zu können wie bisher, letztlich aber ohne Lösung des eigentlichen Problems.
    Dabei stehen eigentlich folgende Tatsachen fest:
    1. Eine Abschaffung privater Versicherungen hilft niemanden, außer der Politik selbst. Für die gesetzliche Versicherung und ihren Leistungen wäre das ohne Belang.
    2. Die Mängel im System der Privatversicherung ließen sich auch innerhalb der Privatversicherungen lösen.
    3. Die Techniker Kasse exerziert durch ihren Erfolg vor, wo die Probleme bei den gesetzlichen Versicherungen liegen.
    4. Die TK verfolgt eine Politik der Liberalisierung des Marktes.
    5. Weite Teile der Politik, die ihre Machtbasis auf soziale Einrichtungen, Verbände und staatliche Organisationen, gründen, sperren sich aus Eigeninteresse gegen eine Liberalisierung.
    6. Manche Liberalisierungsforderugnen allerdings sind ebenfalls nur der Versuch Dritter, diesen Kuchen sich selbst einzuverleiben.
    7. Die strukturelle Misswirtschaft durch unzureichende Gesetzgebung, will weder das gesetzliche System noch das private System wirklich reformieren, weil sich hier die Organisationen auf beiden Seiten zu Lasten der versicherten bereichern und der Staat korrumpeirt ist weil er an einer hohen Zahl Beschäftigter interessiert ist.
    Fremdinteressen der Pharmaindustrie für die alle Kassen unter tatkräftiger Mithilfe der Politik (wiederum aus Beschäftigungsinteresse) letztlich eine versteckte Subvention darstellen, erschweren echte Reformen zusätzlich.
    Letztlich sind die Angriffe ausschließlich Eigeninteressen geschuldet, die lediglich die Probleme für sich nutzen.

    H.

  • Liberalisierung des Gesunheitswesen der falsche Weg.


    Ein Problem ist die Ökomnomisierung und Kommerzialisierung des Gesundheitssystems- was verheerende Folgen besonderen für den Patienten hat.

    Wir haben es mit einem System zu tun, dass einen riesen Geldtopf zu Verfügung stellt, aus dem eine Anzahl von Ärzten, Kliniken und Krankenkasse soviel wie möglich bekommen will, im Fälle der Ärzte auch bekommen muss um ein finanzielles Auskommen zu haben.

    * Ärzte und Krankenhäuser haben ein finanzielles Interesse daran, möglichst viele und möglichst kostspielige Behandlungsmethoden an ihrem Patienten zu vollziehen, nicht unbedingt die schonendste Therapieform oder unvermeidbar sein müssen.(Ärzte werden so häufig regelrecht gezwungen auch nach kommerziellien Gesichtspunkten zu (be)handeln)


    * An einigen Orten herrscht eine Unterversorgung, die zu langen Wartezeiten und Versorgungsengpässen führt, an anderen eine Überversorgung von Kliniken und Krankenhäusern, die zu Überdiagnosen und sinnlosen Therapien führt. Eine strategische an den Bedarf gerichtete Verteilung von Krankenhäusern und Ärzten ist nur selten arrangiert.

    Die Krankenkassen haben ein Interesse möglichst wenig Leistungen zu finanzieren, halten in manchen Fällen Patienten Behandlungen vor, können aber die allgemeinen Überdiagnosen und "Überbehandlungen" nicht eindämmen

    Die Folgen sind so bekannt wie entsetzlich:

    Eine riesige Kostenexplosion, mancherorts eine schlechte Versorgungslage andernorts ein für den Patienten gefährliches Überangebot - viele davon unnötig, Überdiagnostizierungen und viele unnötige Operationen (eine der höchsten Raten von Operationen in der westlichen Welt).

  • Liberalisierung des Gesunheitswesen der falsche Weg.


    Ein Problem ist die Ökomnomisierung und Kommerzialisierung des Gesundheitssystems- was verheerende Folgen besonderen für den Patienten hat.

    Wir haben es mit einem System zu tun, dass einen riesen Geldtopf zu Verfügung stellt, aus dem eine Anzahl von Ärzten, Kliniken und Krankenkasse soviel wie möglich bekommen will, im Fälle der Ärzte auch bekommen muss um ein finanzielles Auskommen zu haben.

    * Ärzte und Krankenhäuser haben ein finanzielles Interesse daran, möglichst viele und möglichst kostspielige Behandlungsmethoden an ihrem Patienten zu vollziehen, nicht unbedingt die schonendste Therapieform oder unvermeidbar sein müssen.


    * An einigen Orten herrscht eine Unterversorgung, die zu langen Wartezeiten und Versorgungsengpässen führt, an anderen eine Überversorgung von Kliniken und Krankenhäusern, die zu Überdiagnosen und sinnlosen Therapien führt. Eine strategische an den Bedarf gerichtete Verteilung von Krankenhäusern und Ärzten ist nur selten arragiert.

    Die Krankenkassen haben ein Interesse möglichst wenig Leistungen zu finanzieren, halten in manchen Fällen Patienten Behandlungen vor, können aber ndie allgemeinen Überdiagnosen und "Überbehandlungen" eindämmen

    Die Folgen sind so bekannt wie entsetzlich:

    Eine riesige Kostenexplosion, mancherorts eine schlechte Versorgungslage andernorts ein für den Patienten gefährliches Überangebot - viele davon unnötig, Überdiagnostizierungen und Überindikaktionen und viele unnötige Operationen (eine der höchsten Raten von Operationen in der westlichen Welt).

  • Lobbyisten und Pharmafirmen haben beim Gesundheitssystem das Sagen. Dort beschweren sich wenige über zurückgehende Gewinnmargen, während in personalintensiven Bereichen die Kosten immer mehr gedrückt werden müssen. Die Politik schläft seit Jahren, allenfalls wird an kleinen Stellschrauben gedreht und verschlimmbessert. So werden für die Versicherten langfristig alle Modelle teurer, egal ob GKV, PKV oder Bürgerversicherung.

  • @Buerge-r: Ich kann Ihnen hier nur voll zustimmen. Wenn (alle) Patienten über das tatsächliche Einkommen der (freiberuflichen) Mediziner bescheid wüssten wäre für Jammerei defintiv kein Verständnis mehr; Jeder gleichfalls qualifizierte Ingenieur, Betriebswirt, Techniker oder selbständige Handwerksmeister würde sich beim tatsächlichen Einkommen von selbständigen Medizinern - insbesondere Radiologen bzw. Internisten - nur wundern über deren fortlaufendes und absolut ungerechtfertigtes Einkommensgejammer. Am Einkommen kann es mit Sicherheit übrigens auch bei den Hausärzten auch in ländlichen Gegenden nicht scheitern, diese Problematik ist wohl eher mit einem allgemeinen gesellschaftlichen Trend (Ballungszentren werden oftmals hinsichtlich Lebensqualität als attraktiver eingeschätzt/Landflucht) zu erklären und trifft leider alle Branchen vom Maschinenbau bis zu den Ärzten.

  • Natürlich gibt es PKV Versicherte, die es sich leisten können in der PKV versichert zu sein. Und natürlich gibt es viele die mit der PKV zufrieden sind, und daran festhaltem wollen.
    Nur gibt es wohl viele die zur PKV gekommen sind, wie das Kind zum Barte. Kann sich jemand die PKV egal aus welchen Gründen auch immer finanziell nicht mehr leisten, muss es die Möglichkeit zu einer ihm gewünschten Basisversicherung geben. Dies darf auf keinem Fall die PKV sein, weil es keinem nutzt den Höchstbetrag der GKV zu zahlen.
    Im übrigen muss sofort abgeschafft werden, dass Ärzte einen höheren Gebührensatz von PKV Versicherten abrechnen, für Leistungen die gleich der GKV Behandlung sind. Mehrleistungen der PKV dürfen nur für Anwendungen und Behandlungen erfolgen die sich von GKV Leistungen abheben.
    PKV soll jeder abschliessen können ohne Koppelung an die Verdienstgrenze, und ans Alter. Wer es sich leisten will und kann, soll dies tun können. Gleichzeitig muss der Versicherte die PKV Leistungen mit Einhaltungen einer bestimmten Vertragsdauer kündigen können. Momentan ist das ganze eine Zwangsversicherung, bei dem eine einzige Versicherung den Kunden ködert und die Rückstellungen als Druckmittel benutzt. In einer Demokratie muss es doch möglich sein eine Versicherung PKV zu beenden, wenn man überzeugt ist, dass dieses System nur mit Überdurchschnittlichen finanziellen Belastungen der Versicherten überleben kann, und man keinen Sinn darin sieht für gleiche Leistungen die die GKV auch bietet in den finanziellen Ruin zu gelangen. Gerns sieht man Sinn in einem System wenn bessere Mehrleistungen geboten werden, und natürlich sollen die auch honoriert werden. Aber man kann doch nicht Gebührensysteme aufbauen, bei dem das überleben von PKV Gesellschaften und Mehrgewinne von Ärzten das Ziel sind. Der politische Wille ein PKV System für Beamte am laufen zu halten, wäre mir auch noch egal. Nur muss man die restlichn Versicherten davon entbinden, wenn sie es sich nicht mehr leisten können

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