Kurz und schmerzhaft

Diskussion: Kommentare zu: Der Euro und die „Vier-Augen Gesellschaft“

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 01.10.2012, 08:33 UhrDagmarK

    Danke Herr Henkel, gut auf den Punkt gebracht. Eurokritiker sind nicht erwünscht, auch wenn sie noch so Recht haben.

    • 01.10.2012, 11:43 UhrWiderstand

      Der Euro wird scheitern. Er zerstört die Mittelmeerstaaten, weil er ihnen die Möglichkeit zur Anpassung des Wechselkurses an ihre Wettbewerbsfähigkeit nimmt und er zerstört den Norden durch Transferzahlungen. Wie die laufenden Demonstrationen zeigen, kann man nicht einmal aus Frankreich wirtschaftspolitisch ein Deutschland 2.0 machen, geschweige denn aus Griechenland. Das aber wäre für eine einheitliche Fiskalpolitik nötig. Wir haben jetzt nicht eine win-win-, sondern eine lose-lose-Situation. Das werden beide Seiten nicht mehr lange mitmachen.

      Je eher der Euro scheitert, umso kleiner bleibt die ohnehin schon gewaltige Katastrophe. Das sachferne Festhalten der Euro-Phantasten an ihrem Irrsinnsprojekt verteuert den Ausstieg, der spätestens nach dem Verbrauch aller deutschen Vermögenswerte ohnehin kommen wird, weiter. Herr Henke beschreibt wunderbar, wie sich die Euro-Ideologen der Sachdebatte durch "Verlagerung der Argumentationsebene" entziehen. Das ist wie Mai 1989 in der DDR. Auch hier wird das Ende kommen. Her Schäuble kann nicht gegen die ökonomischen Zwänge regieren, aber er kann uns vor dem Zusammenbruch des Euro noch komplett ruinieren. Das tut er gerade mit aller Konsequenz und unter dem Beifall von Steinbrück, der noch mehr Schulden vergemeinschaften möchte.

      Wenn es wenigstens der Zukunft Europas dienen würde. Aber das tut es nicht! Das Geld fließt in die Taschen der Mittelmeerkleptokraten und rettet deren Vermögen und in die von Goldman Sachs. Es wird keine einzige Zukunftsinvestition davon getätigt. Unsere Politiker sind wahnsinnig! Übrigens: Der New Deal von Roosevelt sah ganz anders aus!

  • 01.10.2012, 08:43 Uhrpro-d

    +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

    Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
    „Nicht persönlich werden“
    http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • 01.10.2012, 10:42 UhrSayTheTruth

      Frau Merkel ist als FDJ-Funktionärin gross geworden in der DDR und ihre damalige Haltung zu Obrigkeiten denen man "dienen muss" (jetzt nicht mehr UdSSR, jetzt EU in Brüssel) nicht verändert. Das schon an Paranoia grenzende ständige Bestreben, alles aber auch alles an Problemen unter den Teppich zu kehren um diese Zentral-Macht in Brüssel aufzubauen ist sozialistische Scheuklappen-Politik und zerstört Freiheit, Individualität und Subsidarität (Föderalismus). Gerade den Leuten aus Brüssel und EU misstrauen die Bürger in Europa am meissten. Sie sind überbezahlte Lobbyisten, die nur nach Geld und Macht streben. Und denen noch mehr Macht übergeben ? Das widerstrebt jedem normalem Europäern zutiefst.

      Gibt man bei Google "Merkel DDR FDJ" ein, gibt es sehr "interessante" Seiten zu lesen. Angeblich ist ihre Stasi-Akte "verschollen", wie man lesen kann und ein Foto hat sie dem Spiegel verweigert zu veröffentlichen. Auch ihre wissenschaftliche Promotions-Arbeit mit kommunistischem Pflicht-Teil ist "verschollen". Seltsam. Viele ehemalige Wegbegleiter beschreiben diue damalige Frau Merkel in der DDR als glühende Verfechterin des DDR-Regimes von damals. Sie hatte sich dort arrangiert. Dann wurde sie von Lothar de Maiziere (ex-Stasi IM Czerny, Vetter von Minister Thomas de Maiziere) in den "Demokratischen Aufbruch" geholt, später in die CDU geholt als "Kohls Mädchen"). Die demokratischen Prozesse in der CDU sind vollkommen erlahmt, genau wie die demokratischen Prozesse in Deutschland nur noch "konstruiert" sind und von den willigen System-Medien am Leben erhalten werden. Frau Merkel mag keine Gegenrede und verlangs 100% Loyalität. Wen haben wir eigentlich da als Bundeskanzlerin ? Ohne die ihr willigen System-Medien in Deutschland wäre ihre Macht niemals so weit vonstatten gegangen. Angeblich ist Frau Merkel total beliebt beim Volk ? Wirklich ? Oder steht das nur immer in der Zeitung !?

    • 01.10.2012, 11:44 UhrSayTheTruth

      Siehe Ansprache von Herrn Schachtschneider dazu

      http://www.rottmeyer.de/schachtschneiders-prognose-fur-die-nahe-zukunft/

    • 01.10.2012, 12:27 UhrSayTheTruth

      Hier unterzeichnen (dauert 2 Minuten und Registrier-Klick im Anschluss, fertig !):

      Unterstützer der Wahlalternative 2013
      http://www.wa2013.de/

      Wir brauchen eine neue CDU - da wo sie VOR Merkel stand ! Und eine EU zur Zeit des rein wirtschaftlichen EWG-Staatsverbundes.

    • 01.10.2012, 12:46 UhrOtmar

      @ Say the Truth

      Wir wissen es jetzt. Merken Sie bitte vor.
      Die Wahlalternative 2013 kann mir gestohlen bleiben.
      Mein Herr, Sie langweilen. Nutzen Sie den sonnigen Tag,
      setzen Sie sich in die Sonne und geniessen Sie Ihren Lebensabend. Wenn man den Flachköpfen dieses Forums glauben darf fallen Sie und wir alle in wenigen Wochen in tiefste Armut, Volksaufstände und Anarchie werden Ihren Lebensabend dann bestimmen. Also, PC ausschalten, noch einmal satt essen, die letzte Flasche Wein geniessen und auf den Weltuntergang warten.

    • 01.10.2012, 12:51 UhrSayTheTruth

      @Otmar

      oK, mach ich. Und Sie zahlen mal fleissig Steuern, damit die Fetten Diäten nach Berlin und Brüssel wandern und in den Transfer-Kassen landen. Hoffentlich klagen Bayern und Hessen gegen die EZB (Draghis Versprechen der unendlichen Geldverschwendung muss gebremst werden) !! Ich drücke die Daumen.

    • 01.10.2012, 13:55 Uhrmargrit117888

      SayTheTruth
      Sie haben völlig Recht was Merkel betrifft.
      Dies erwähnte auch Thomas Wiezorek mal in einem seiner Bücher. Er stellte mal die Frage "Was wäre Merkel denn heute, wenn die Mauer nicht gefallen wäre?" Richtig, sie wäre im Politbüro
      Das Foto was der Spiegel 2008 mal veröffentlichte, zeigte Merkel bei der Überwachung/Ausspitzelung des Havemann-Gründstückes, sie stritt es ab und verbot dem Spiegel damals weiter zu recherchieren.
      Und das ist der Punkt, wo ich sage. Das darf es nicht geben. Wir haben eine Stasi-Aufarbeitungs-Behörde und da muß alles auf den Tisch und da kann nicht jemand sagen, ich verbiete das.
      Die Akte wird nicht verschollen sein, die liegt gut verschlossen entweder bei ihr selbst oder Feunden.
      Als auf Druck der 68er hier die Naziaufarbeitung erfolgte, konnte auch keiner das verbieten
      Übrigens, würde mich auch die Gauck-Akte interessieren. De facto haben wir ja bis heute keine wirklich DDR-Aufarbeitung

  • 01.10.2012, 09:27 UhrMartin

    In der Tat ist es die "Political Correctness", - Herr Henkel nennt sie "Feigheit" -, die unter der unseligen Ära Merkel Ausmaße angenommen hat, welche das politisch - mediale Gefüge der Bundesrepublik an die Unterwürfigkeit einer DDR 2.0 anpasst, welche Bestandteil eines Großeuronischen Reiches, besser bekannt unter die "Vereinigten Staaten von Europa" fungieren soll. So beschreibt Gertrud Höhler in Ihrem Buch "Die Patin" die lautlose Sprengungen der Demokratie, wenn Angela Merkel so ganz en passant stillschweigende Bestandteile des europäischen politischen Wertekonsenses über Bord wirft, so dass sich die westlich sozialisierten Parteifreunde und Mitstreiter erstaunt fragen: Kann man das machen? Ja, man kann. Frau Merkel hat als Machtpolitikerin ihre Reihen nach Politbürö-Manier mit willfährigen Lakeien besetzt und die Presse ordnet sich kritiklos ihrem Diktat unter. Es ist nicht mehr die Demokratie der alten Bundesrepublik, welche den Zeitgeist bestimmt. Nein, Honeckers Erben haben übernommen und in naher Zukunft werden Zensur und Überwachung unser Leben bestimmen.

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