Henkel trocken

Warum die Energiewende hilft, den Euro zu retten

Der Süden Europas verzweifelt daran, das Produktivitätsniveau des Nordens zu erreichen. Deshalb planen die Euro-Retter jetzt perfides: Der Norden soll dem Süden entgegenkommen und seinerseits seine Produktivität abbauen.
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Hans-Olaf Henkel – Henkel Trocken. Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor

Hans-Olaf Henkel – Henkel Trocken. Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor

Warum Frankreich keine Reformen braucht und die Energiewende hilft, den Euro zu retten? Eine Denksportaufgabe, die der Verfasser von „Henkel trocken“ heute seinen Lesern stellt. Die Antwort ist bei den Ungleichgewichten innerhalb der Euro-Zone zu suchen.

Auch diejenigen, die nicht viel von Wirtschaft, Finanzsystemen und Geldtheorien verstehen, wissen inzwischen, dass man den Euro nur retten kann, wenn die Ungleichgewichte zwischen dem Norden und dem Süden einigermaßen eingeebnet werden. Mit dem Fiskalpakt, dem Nachfolger des zerstörten Maastricht-Vertrages, wollen die Euro-Retter die Länder im Süden Europas an die Produktivität des Nordens, insbesondere von Deutschland, heranführen.

Dass dies nur teilweise gelingt, wird immer deutlicher. Keins der Länder, für die der Norden bisher Kredite zugesagt und Bürgschaften abgegeben hat, erreichte bisher auch nur eins der im Gegenzug verabredeten Ziele. Die Arbeitslosigkeit in den Südländern, insbesondere unter den Jugendlichen, hat Rekordniveau erreicht und erschreckende soziale Folgen, von der steigenden Abneigung der Bürger dieser Länder gegen den deutschen Zuchtmeister ganz zu schweigen. Der Troika, dem reisenden Schnellgericht, bleibt jedes Mal nur übrig, neue, weniger ambitionierte Ziele zu vereinbaren. Derweil bauen alle Südländer weiter neue Schulden auf. Das ist kein Wunder, denn in der Geschichte der über einhundert Umschuldungen von Staaten hat es noch keinen Fall gegeben, der nicht von einer Abwertung begleitet wurde. Die ist in einer Einheitswährung wie dem Euro bekanntlich nicht möglich.

Da der Süden es nicht schafft, das Produktivitätsniveau des Nordens zu erreichen, versuchen die Euro-Retter es jetzt von der anderen Seite. Der Norden soll dem Süden entgegenkommen und seinerseits seine zu hohe Produktivität abbauen. Das ist durchaus logisch, denn man kann die den Euro destabilisierenden Unterschiede auch vom Norden her reduzieren. Hier kommt Frankreich ins Spiel, denn immer öfter verlangen französische Politiker von Deutschland, sich weniger anzustrengen. Deutschland müsse, so der französische Finanzminister, seine Exportüberschüsse abbauen. Dass diese vor allem im Handel mit Nicht-Euro-Ländern erwirtschaftet werden, spielt bei ihm keine Rolle. Das Renteneintrittsalter der Deutschen, so letzte Woche der französische Industrieminister, müsse gesenkt und in Deutschland „französische Mindestlöhne“ eingeführt werden. Dass diese nach Meinung vieler französischer Ökonomen eine der Hauptursachen der steigenden Jugendarbeitslosigkeit sind, wird ausgeblendet.

Nachdem der französische Arbeitsminister vorgeschlagen hat, die Arbeitslosenversicherung Deutschlands und Frankreichs solidarisch zusammenzulegen, hat die EU-Kommission jetzt die Einführung einer europäischen Arbeitslosenversicherung vorgeschlagen. Das würde die Aufwendungen deutscher Arbeitgeber und Arbeitnehmer belasten, die der Franzosen entlasten. Wie bei allen anderen französischen Vorschlägen auch, zog die Bundesregierung zwar auch jetzt zunächst „rote Linien“ in den Sand, die auf keinen Fall überschritten werden dürften.

Während sich die Regierungen Griechenlands, Italiens, Spaniens und Portugals wenigstens bemühen, durch Reformen ihre aufgeblähten Staatsapparate zu verschlanken, ihre Arbeitsmärkte zu liberalisieren und ihre Sozialversicherungssysteme zu modernisieren, tut Frankreich – nichts! Und es braucht auch nichts zu tun. Wenn der Süden effizienter wird, gleichzeitig der Norden auf einen Teil seiner Produktivität verzichtet, wird sich die Euro-Zone irgendwo auf französischem Niveau treffen. Klar, das hilft dem Euro. Auch klar, dass diese „Harmonisierung“ nur zum Preis der Beschädigung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu haben ist.

Und hier kommt die Antwort auf das oben aufgegebene Rätsel: Das durch die Energiewende angerichtete Chaos wird der deutschen Industrie Belastungen auferlegen, die Frankreich nicht zu tragen hat. Auch das hilft dem Euro und schadet der deutschen Wettbewerbsfähigkeit. Dafür kann Frankreich nichts. Das hat sich die deutsche Politik selbst zuzuschreiben.

Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor an der Universität Mannheim. Bekannt wurde der langjährige IBM-Manager vor allem als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

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35 Kommentare zu "Henkel trocken: Warum die Energiewende hilft, den Euro zu retten"

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  • So wird es kommen: Weil die Südländer die für die "Rettung" des € oder besser der V.St. v.eur.erforderliche Harmonisierung des Währungsgebietes durch Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit nicht erreichen können/wollen und auch nicht müssen(!!) ,haben die deutschen Eliten bescchlossen, ,zu versuchen,das Problem durch vorsätzliche Schwächung der Wirtschaft ihres Landes und des Wohlstandes seiner Bürger zu "lösen".Das wird dann wohl,wenn es nicht mehr zu verheimlichen ist,damit begründet,daß der"deutsche Sonderweg" schließlich für 2 Kriege verantwortlich und seine Beendigung ein Segen für die ganze Welt sei!o.ä. Erste Andeutungen gibt es schon!Und der Kollektiv- Schuldkomplex auch der 2. und 3. Nachkriegsgeneration wird dafür sorgen, daß niemand "auf die Staße geht"!Armes Deutschland,wieder mal!(auch Europa wird dieser Opfergang weiteren Schaden zufügen) !!Wie sagte mir neulich ein Australier :"You Germans are crazy!"Nur die AFD und mutige Menschen wie Sinn, Henkel und Lucke lassen hoffen ! Aber gegen die deutsche Keule,fast die gesmte Presse und die Komplexität der Argumentation gg. das unreflektierte "Weiter so "! machen es schwer!

  • Hätte die Atomindustrie nicht komplett versagt, denn es gibt seit Jahrzehnten weltweit immer noch keine Lösung für Atommüll, so würde die Energiewende nicht dringend nötig sein. Diese deutsche Energiewende ist nur der Anfang einer globalen Energiewende.
    In Frankreich wird es zwangsläufig auch eine Energiewende geben. Dies hat Nichts mit EURO zu tun. Es hat eher mit gesundem Menschenverstand zu tun.

  • Ich freue mich immer wieder Ihre treffenden und faktenbasierten Beiräge hier lesen zu dürfen. Hut ab! Beste Grüße, M.Ross

  • "Eher auf der Suche nach Blöden, die Ihnen ihre story abkaufen.

    Zum Beispiel die Chinesen, Japaner und andere, die auf die Idee kommen könnten ihren 5-Billionen-Dollar-Rettungsschirm (7,5 x ESM) für US-Staatsanleihen zuzuklappen, weil sie in Europa bessere Investitionsmöglichkeiten sehen."

    Das ist das tägliche "Geschäft".
    Ein stabiler Euro stört da nur, packen wir noch ein bischen Nationalpopulistik (darauf springen die Germans besonders gut an) dazu, kitzeln das ausgeprägte deutsche Sicherheitsbedürfnis (Soros und seine Eurobonds), verpacken das alles in eine geile Ideologiediskussion und schon greift die Taktik. Mit der Lüge nach der "Wahrheit" fragen, ein beliebtes Spiel. Dann hat man auch weniger Zeit sich ums EU-Parlament zu kümmern, und das beschäftigt man solange damit sich als Bevormundungsinstanz zu etablieren, das macht wiederum den Weg frei nicht so die Lobbystrukturen zu hinterfragen.
    So kann die "Monsanto-Fraktion" weiter im Hintergrund die Fäden ziehen.
    Arbeitsteilung funktioniert eben, Beschäftige du sie mit einer Währungsdiskussion, ich halt sie dumm ...

  • "Es stellt sich mir die Frage: Was können tun, um den Prozess der zunehmenden Umverteilung wirklich aufzuhalten? Außer AfD unterstützen ist mir leider nicht viel eingefallen - ggf. mittelfristig auswandern...."

    Einfach richtig einkaufen.
    Geiz ist Geil, klappt doch wunderbar mit der Umverteilung. Je billiger desto besser, fresst alles was euch vorgesetzt wird, seid schlau, kauft Dreck!
    Wer nur billig will, bekommt eben auch nur billig, überall.
    Afd, das sind auch nur Erfüllungsgehilfen einer Finanzelite, die billig Geld will, und es nicht wieder dahin schleust wo es produktiv ist. Also ein Lockvogel-Angebot wie billige Bananen.

  • O-Ton Handelsblatt
    --------------------
    Hans-Olaf Henkel:

    als er noch Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), warb Hans-Olaf Henkel für den Euro.
    --------------------

    Und jetzt, da ihn die Bank of America bezahlt, erzählt er das Gegenteil.

    Wie das Leben eben so spielt...

    +++

    'Milland' sagt
    ------------------
    Sagten die vom CIA nicht, dass es in Deutschland irgendwann zum Bürgerkrieg kommen wird?

    Den Amis kann man vieles vorwerfen, nicht aber, dass sie Blöd sind.
    ------------------

    Ne - blöd vielleicht nicht.

    Eher auf der Suche nach Blöden, die Ihnen ihre story abkaufen.

    Zum Beispiel die Chinesen, Japaner und andere, die auf die Idee kommen könnten ihren 5-Billionen-Dollar-Rettungsschirm (7,5 x ESM) für US-Staatsanleihen zuzuklappen, weil sie in Europa bessere Investitionsmöglichkeiten sehen.

    Das wäre GAAAAAAAAAAAAAAANZ schlecht für die USA.

    Und es wäre auch GAAAAAAAAAAAAAAANZ schlecht für die Bank of America.

    ...

    Zufälle gibt's.

  • O-Ton Henkel
    ----------------
    Da der Süden es nicht schafft, das Produktivitätsniveau des Nordens zu erreichen, versuchen die Euro-Retter es jetzt von der anderen Seite. Der Norden soll dem Süden entgegenkommen und seinerseits seine zu hohe Produktivität abbauen.
    ----------------

    Wie gesagt - fiskalische Solidität ist keine Frage der Produktivität.

    Daß es natürlich Leute gibt, die meinen leistungsfähigere Volkswirtschaften sollten sich gefälligst einen Arm auf den Rücken binden um ihnen einen Wettvewerbsvorteil zu verschaffen, und daß ganze noch wie der französische Industrieminister Montebourg mit ihrer absurden Vorstellung von "Fairness" begründen, ist unbestritten.

    Derartige Ritter von der traurigen Gestalt allerdings mit "den Euro-Rettern" in einen Topf zu werfen ist 'mal wieder Demagogie Marke Henkel.

    Denn bei Schäuble und dem mehrheitlich sehr eurofreundlichen Wirtschaftsflügel der CDU werden solche Schnappsideen nicht auf Begeisterung stoßen.

    Und vollkommen lächerlich ist es, den Unfug der "Energiewende" den "Eurorettern" anzulasten.

    Für den absurden Atomausstieg gab es vier Gründe:

    1. Das übersteigerte Sicherheitsbedürfnis der deutsche Bevölkerung.

    2. Die konsequente Ausbeutung desselben durch die Grünen.

    3. Der von den einschlägigen Kreisen angefachte Ausbruch von Hysterie im Zusammenhang mit Fukushima.

    4. Die konsequente Anwendung mutti'istischer Prinzipien durch die Bundeskanzlerin - Regierung per Meinungsumfrage.

  • O-Ton Henkel
    ----------------
    Mit dem Fiskalpakt, dem Nachfolger des zerstörten Maastricht-Vertrages, wollen die Euro-Retter die Länder im Süden Europas an die Produktivität des Nordens, insbesondere von Deutschland, heranführen.
    ----------------

    Selten so einen Unsinn gehört.

    Der Fiskalpakt bezweckt, wie der Name schon sagt, fiskalische Disziplin der paltierenden Staaten.

    Mit gleicher Produktivität hat das überhaupt nichts zu tun - sondern nur damit, daß Staaten nicht mehr ausgeben als sie einnehmen.

    So ist das kleine Estland mit einer Staatsverschuldung von ganzen 6,7% seines Bruttosozialprodukts ein absoluter Ausbund fiskalischer Solidität.

    Seine Produktivität ist aber mit einem Bruttosozialprodukt von 13.000 Euro pro Einwohner etwa 2,5 mal so niedrig wie diejenige Deutschlands.

    +++

    O-Ton Henkel
    ----------------
    Keins der Länder, für die der Norden bisher Kredite zugesagt und Bürgschaften abgegeben hat, erreichte bisher auch nur eins der im Gegenzug verabredeten Ziele.
    ----------------

    Ebenfalls völliger Unsinn.

    Herr Henkel sollte vielleicht mal den nächsten Piccolo weglassen und stattdessen einen Blick in die Berichte der EU Kommission über z.B. Portugal werfen:

    http://ec.europa.eu/economy_finance/assistance_eu_ms/portugal/index_en.htm

    "The end-2012 fiscal deficit target of 5 percent of GDP has
    been met on a cash basis even though the headline deficit in ESA 95 terms is significantly above this
    level."

    Manche Ziele werden erreicht, andere nur teilweise.

    Das heißt aber auch nicht mehr als das es länger dauert als geplant die erforderlichen Anpasssungen vorzunehmen.

    Aber Herr Henkel würde sich sicher einen Sarg bestellen, wenn sein grippaler Inffekt nicht wie geplant in 10 Tagen abgeklungen ist.

  • O-Ton Henkel
    ----------------
    Auch diejenigen, die nicht viel von Wirtschaft, Finanzsystemen und Geldtheorien verstehen, wissen inzwischen, dass man den Euro nur retten kann, wenn die Ungleichgewichte zwischen dem Norden und dem Süden einigermaßen eingeebnet werden.
    ----------------

    Während jene, die wie Henkel überhaupt nichts von von Wirtschaft, Finanzsystemen und Geldtheorien verstehen, noch nicht gemerkt haben daß die RELEVABTEB Unterschiede, nämlich die in der Außenwirtschaftsbilanz, sich inzwischen weitgehend eingeebnet haben:

    ================

    Griechenlands Außenwirtschaftsbilanz letzte 12 Monate bis

    Mär 2011 : -19 Mrd
    Jun 2011 : -19 Mrd
    Sep 2011 : -18 Mrd
    Dez 2011 : -17 Mrd
    Mär 2012 : -15 Mrd
    Jun 2012 : -13 Mrd
    Sep 2012 : -10 Mrd
    Dez 2012 : -10 Mrd
    Mär 2013 : -9 Mrd
    Jun 2013 : -7 Mrd

    ================

    Portugal Außenwirtschaftsbilanz letzte 12 Monate bis

    Mär 2011 : -13 Mrd
    Jun 2011 : -12 Mrd
    Sep 2011 : -10 Mrd
    Dez 2011 : -7 Mrd
    Mär 2012 : -5 Mrd
    Jun 2012 : -3 Mrd
    Sep 2012 : -1 Mrd
    Dez 2012 : -1 Mrd
    Mär 2013 : +0 Mrd
    Jun 2013 : +1 Mrd

    ================

    Spanien Außenwirtschaftsbilanz letzte 12 Monate bis

    Mär 2011 : -23 Mrd
    Jun 2011 : -18 Mrd
    Sep 2011 : -14 Mrd
    Dez 2011 : -11 Mrd
    Mär 2012 : -8 Mrd
    Jun 2012 : -5 Mrd
    Sep 2012 : +0 Mrd
    Dez 2012 : +8 Mrd
    Mär 2013 : +15 Mrd
    Jun 2013 : +23 Mrd

    ================

    Italiens Außenwirtschaftsbilanz letzte 12 Monate bis

    Mär 2011 : -35 Mrd
    Jun 2011 : -35 Mrd
    Sep 2011 : -32 Mrd
    Dez 2011 : -24 Mrd
    Mär 2012 : -13 Mrd
    Jun 2012 : -1 Mrd
    Sep 2012 : +10 Mrd
    Dez 2012 : +19 Mrd
    Mär 2013 : +26 Mrd
    Jun 2013 : +33 Mrd

    ================

    Irlands Außenwirtschaftsbilanz letzte 12 Monate bis

    Mär 2011 : +29 Mrd
    Jun 2011 : +31 Mrd
    Sep 2011 : +32 Mrd
    Dez 2011 : +35 Mrd
    Mär 2012 : +37 Mrd
    Jun 2012 : +39 Mrd
    Sep 2012 : +39 Mrd
    Dez 2012 : +40 Mrd
    Mär 2013 : +39 Mrd
    Jun 2013 : +39 Mrd

    ================

    *Außenwirtschaftssbilanz = Dienstleistungsbilanz + Handelsbilanz

    (Quelle: eurostat und eigene Berechnungen)

  • Vielen Dank für diese wirklich schöne Kolumne. Es stellt sich mir die Frage: Was können tun, um den Prozess der zunehmenden Umverteilung wirklich aufzuhalten? Außer AfD unterstützen ist mir leider nicht viel eingefallen - ggf. mittelfristig auswandern....

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