Henkel trocken

Wie der Koalitionsvertrag den Euro stabilisiert

Der neue Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD sorgt sogar in Frankreich für Freude: Kein Wunder, gibt Deutschland damit doch wichtige Bausteine seines Wettbewerbsvorteils auf. Das liegt vor allem am Mindestlohn.
39 Kommentare
Hans-Olaf Henkel – Henkel Trocken. Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor

Hans-Olaf Henkel – Henkel Trocken. Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor

Frankreichs Präsident Hollande pries den deutschen Koalitionsvertrag, insbesondere die geplante Einführung eines gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohns und die Reduzierung des Renteneintrittsalters. Nichts zeigt den mit dem Einheitseuro verbundenen Harmonisierungszwang und die damit verbundene wettbewerbsschädliche Wirkung des Einheitseuros besser als dieses Lob. Je mehr Deutschland von seinen Wettbewerbsvorteilen aufgibt, je weniger muss sich die französische Regierung bemühen, selbst die nötigen Strukturreformen durchzuführen. Keine Frage, die Harmonisierung der Sozialversicherungssysteme, der Steuersätze und der Produktivität in der Eurozone sind Voraussetzung zur Stabilisierung des Euro, genauso wie die fortschreitende Zentralisierung der Entscheidungsprozesse. Dabei ignoriert diese Politik die verheerenden Auswirkungen, die sie mittelfristig auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte auf dem Weltmarkt haben wird.

Man stelle sich vor, die Athleten der Eurozone würden sich bei olympischen Laufwettbewerben von jetzt an in die Hand versprechen, immer zur gleichen Zeit im Ziel anzukommen. Das wäre zweifellos ein großer Beitrag zur Harmonie zwischen den Sportlern dieser Länder. Die Medaillen würden Sportlern aus anderen Ländern umgehängt. Weniger als 40 Prozent deutscher Exporte gehen heute noch in die Eurozone, Tendenz abnehmend, trotzdem scheinen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien vor allem mit Vergleichen Deutschlands zu den Ländern in der Eurozone zufrieden zu geben, anstatt sich mit allen Regionen und Ländern zu vergleichen. Die Eurozone schrumpft? Kein Problem, wir wachsen dieses Jahr um 0,7 Prozent! Da wird schnell übersehen, dass die Wirtschaft weltweit um über 2 Prozent in diesem Jahr zugelegt hat. Klar, unter den Blinden in der Eurozone sind die einäugigen Deutschen König. Im internationalen Vergleich jedoch hat der Einäugige sicher nicht genügend Durchblick.

Mit der Einheitswährung wurde eben nicht, wie im Vertrag von Lissabon einmal versprochen, eine stabile Grundlage für gegenseitigen Wettbewerb geschaffen, sondern ein weiches Polster der innereuropäischen Harmonisierung. Wobei bereits dieses heute gebräuchliche Wort eine Beschönigung darstellt: Nicht Harmonie wird durch diesen Prozess erzeugt, sondern Nivellierung. Lebensstandard und Arbeitsverhältnisse der Eurozonenländer sollen einander angeglichen werden. Dass bei dieser Angleichung der eine mehr bekommt, der andere weniger, liegt auf der Hand. Unbemerkt bleibt, dass der eine mehr bekommt, weil es dem anderen heimlich genommen wird. Als harmonisch kann man diese Umverteilung wohl nicht bezeichnen.

Das europäische Nord-Süd-Gefälle
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Henkel trocken - Wie der Koalitionsvertrag den Euro stabilisiert

39 Kommentare zu "Henkel trocken: Wie der Koalitionsvertrag den Euro stabilisiert"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Die Absicht die Starken zu schwächen,um die vermeintlich Schwachen zu stärken, wird zur Schwächung des gesamten Verbundes führen. Die EU will eine Zentralverwaltung, das bedeutet,man will einen Regelkreis, der zu allem passt.Ein Auto hat viele kleine Regelkreise, die feinste Regelungen vornehmen in der Summe aber eine hervorragend abgestimmte Regelleistung vollbringen.Erfahrungsgemäß schadet Zentralismus letztlich immer dem Ganzen und der Demokratie. Das sollten unsere Politiker endlich beachten.Heinrich Seibert, Ing.

  • @Henkel

    Zitat: "Je mehr Deutschland von seinen Wettbewerbsvorteilen aufgibt" (gemeint ist das niedrige Lohnniveau)

    Ich stimme ja der AfD insoweit zu, dass der € mehr oder weniger weit rückabgewickelt werden sollte. Und habe deshalb am 22.9. auch die AfD gewählt, was ich nach derzeitigem Stand auch am 25.5.14 machen werde.
    Allerdings ist Ihre Argumentation an dieser Stelle unlogisch. Einerseits loben Sie die hohe Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Das geht aber nur, weil wir im € sind und daher der € für uns zu schwach ist. Gerade deshalb haben wir ja seit der €-Einführung die hochgelobten Leistungsbilanzüberschüsse:

    Seit 2002 hat Deutschland Leistungsbilanzüberschüsse von 1500 Mrd. € erzielt. Damit einher gehen zwangsläufig Kapitalexportüberschüsse in Höhe von 1700 Mrd. € in derselben Zeit (http://www.querschuesse.de/deutschland-debatte/). Dieses Kapital wird in den Defizitländern entweder investiert (womit mehr und mehr Sachwerte in das Eigentum Deutschlands übergehen) oder dort in Form von Krediten übergeben. Womit diese Länder sich immer weiter verschulden.

    Zu DM-Zeiten wäre stattdessen das eingetreten:

    Eigene Währung -> „äußere“ Aufwertung -> Weniger Exporte, mehr Importe -> Leistungsbilanz ausgeglichen, der deutsche Arbeitnehmer gewinnt.

    D.h., nach Umsetzung des AfD-Ansatzes, wäre es mit den vielgelobten dauerhaften deutschen Exportüberschüssen sowieso vorbei.

    Dass dauerhafte und hohe Überschüsse negativ sind, war bereits Karl Schiller bekannt – s. dazu das „Stabilitätsgesetz“ vom 8.7.1967: Dort wird explizit das Ziel „außenwirtschaftliches Gleichgewicht“ hervorgehoben.

    Im € müsste die „äußere“ durch eine „innere“ Aufwertung ersetzt werden. Das ist aber das, was Sie, H. Henkel, vehement ablehnen. Und das ist das, was Deutschland seit der €-Einführung genau NICHT gemacht hat (s. dazu auch: http://www.fspiecker.de/Home/literatur-1/Kein%20Licht-ohne%20Bild.pdf?attredirects=0): Sämtliche Produktivitätszuwächse gingen an den abhängig Beschäftigten vorbei.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • @ curiosus

    Nun, Sie erwarten von Henkel logisches Denken? Das geht aber zu weit. Dieser Herr ist Repräsentant der Bank of America und den Amerikanern schmeckt weder der deutsche Exportüberschuß noch haben sie ein Interesse an einen stabilen Euro. Dass sich Henkel dieser AfD-Sekte bedient um die amerikanischen Interssen durchzusetzen ist nur eine Seite, die andere Seite zeigt einen Schreiberling der seine Meinung häufiger wechselt wie Sie hoffentlich Ihre Unterwäsche. Dass Sie der AfD zuneigen, naja das muß jeder mit sich selbst ausmachen. Bei dem Anspruch, den diese selbsternannten Weltökonomen verkünden warte ich auf eine nachprüfbare Rechnung, was dem deutschen Steuerzahler eine "Zerbröselung" des Euro kosten würde. Jeder dieser selbstverliebten Quacksalber schreibt dann immer "das ist nicht präzise zu ermitteln". Gut so, ebensowenig ist präzise zu ermitteln was es kostet den schwachen Euroländer Gelegenheit zu geben sich im Euroraum mit eigenen Initiativen und fremder Hilfe zu stabilisieren. Sie brechen Ihre Kontakte zu Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn ab, wenn diese in die Privatinsolvenz gehen. Da berufen Sie sich auf die familiäre Bande. Auch die EU bzw. der Euroraum sind eine Solidargemeinschaft in der man nicht nur gemeinsam Schampus schlürft sondern auch mal einen kräftigen Schluck "Kranenberger" trinkt. Wohl bekomms.

  • @Henkel

    Zitat: "Je mehr Deutschland von seinen Wettbewerbsvorteilen aufgibt" (gemeint ist das niedrige Lohnniveau)

    Ich stimme ja der AfD insoweit zu, dass der € mehr oder weniger weit rückabgewickelt werden sollte. Und habe deshalb am 22.9. auch die AfD gewählt, was ich nach derzeitigem Stand auch am 25.5.14 machen werde.
    Allerdings ist Ihre Argumentation an dieser Stelle unlogisch. Einerseits loben Sie die hohe Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Das geht aber nur, weil wir im € sind und daher der € für uns zu schwach ist. Gerade deshalb haben wir ja seit der €-Einführung die hochgelobten Leistungsbilanzüberschüsse:

    Seit 2002 hat Deutschland Leistungsbilanzüberschüsse von 1500 Mrd. € erzielt. Damit einher gehen zwangsläufig Kapitalexportüberschüsse in Höhe von 1700 Mrd. € in derselben Zeit (http://www.querschuesse.de/deutschland-debatte/). Dieses Kapital wird in den Defizitländern entweder investiert (womit mehr und mehr Sachwerte in das Eigentum Deutschlands übergehen) oder dort in Form von Krediten übergeben. Womit diese Länder sich immer weiter verschulden.

    Zu DM-Zeiten wäre stattdessen das eingetreten:

    Eigene Währung -> „äußere“ Aufwertung -> Weniger Exporte, mehr Importe -> Leistungsbilanz ausgeglichen, der deutsche Arbeitnehmer gewinnt.

    D.h., nach Umsetzung des AfD-Ansatzes, wäre es mit den vielgelobten dauerhaften deutschen Exportüberschüssen sowieso vorbei.

    Dass dauerhafte und hohe Überschüsse negativ sind, war bereits Karl Schiller bekannt – s. dazu das „Stabilitätsgesetz“ vom 8.7.1967: Dort wird explizit das Ziel „außenwirtschaftliches Gleichgewicht“ hervorgehoben.

    Im € müsste die „äußere“ durch eine „innere“ Aufwertung ersetzt werden. Das ist aber das, was Sie, H. Henkel, vehement ablehnen. Und das ist das, was Deutschland seit der €-Einführung genau NICHT gemacht hat (s. dazu auch: http://www.fspiecker.de/Home/literatur-1/Kein%20Licht-ohne%20Bild.pdf?attredirects=0): Sämtliche Produktivitätszuwächse gingen an den abhängig Beschäftigten vorbei.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @geht-kon-wos-o:

    >>„Parallel dazu brauchen wir auch Regelungen für den
    >> Bereich der Selbständigen. Die müssen dazu gezwungen
    >> werden, selbstverantwortlich zu leben, also eine
    >> Krankenversicherung zu zahlen und wenigstens 600
    >> EUR/Monat in die Rücklagen einzustellen. Trotz
    >> allgemeiner Pflicht zur Krankenversicherung gibt
    >> es immer noch 20.000 Personen ohne.“

    > Tolle Idee: es gibt heute aufgrund der letzten
    > Änderungen im Bereich KV bereits zahlreiche
    > „Versicherte“ die zig Tausend Euro Schulden haben

    Daran sind die Krankenkasse in sofern mit schuld, als die KV-Pflicht schon seit 2007 gilt und die Krankenkassen aber erst seit letztem Jahr durchgreifen.

    > weil sie ihre nun verpflichte Krankenversicherung
    > bzw. die Beiträge dazu nicht zahlen können.

    Das betrifft ganz wesentlich selbständige Einzelkämpfer, die im Markt nichts verloren haben.

    > Die „Ausfälle“ trägt dann die Allgemeinheit

    Wer Gewerbe oder Freiberuflerstatus anmeldet, müsste einen KV-Vertrag nachweisen. Wenn bei der EkSt.-Erklärung die Beitragsbescheinigung der Krankenkase fehlt, müsste das Finanzamt eine Kontrollmitteilung verschicken.

    > 600 € p.m. Rücklage – ebenfalls tolle und
    > erstrebenswerte Idee: Aber wer soll das bezahlen?

    Ganz einfach: Nach einer Karenzzeit von z.B. einem Jahr jeder Selbständige oder Unternehmer.

    > 1. Problem: Unternehmen müssen Investitionen
    > finanzieren

    Das kann doch nicht an ein paar 1000 EUR/Jahr scheitern - außer man hat keinen vernünftigen Geschäftsplan.

    > 2. Es bleibt doch einem Unternehmer selbst überlassen
    > wie er für´s Alter vorsorgt.

    Und? Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass er über einen Teil seiner Rücklagen nicht frei verfügen kann.

    >> „dringend nötigen Marktbereinigung in vielen Bereichen“

    > Auf gut Deutsch: Unternehmenspleiten, Insolvenz von
    > Unternehmern, Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern
    > (= Steuer + Sozialversicherungsbeiträge gehen verloren).

    Wieso? Nur so entstehen neue, leistungsfähigere Strukturen.

  • @ geht-koan-was-oh:

    > Richtig, der Staat darf die Schwächsten nicht dem
    > ungezügelten Markt überlassen.

    > Wir leben jedoch [[...] in keiner Planwirtschaft in der
    > der Staat die Löhne festsetzt.

    Tut der Staat auch nicht. Er muss aber Rahmenbedingungen festlegen, um auch selber auf seine Kosten zu kommen.

    > Staatliche Unterstützung ist deshalb notwendig –
    > einen Mindestlohn braucht man dazu nicht.

    Wir brauchen den Mindestlohn, um die geschilderten Subventionen zu verhindern.

    > Den „Auspressern“ wie Sie es nennen kann ganz leicht
    > entgegen gewirkt werden: Tarifparteien vereinbaren
    > einen tariflichen Mindestlohn nach dem Arbeitnehmer-
    > Entsendegesetz; dieser gilt als verbindlich für ALLE
    > Arbeitnehmer.

    Dieses System funktioniert erwiesenermaßen nicht.

    > Wenn Unternehmer ein grenzwertiges Geschäftsmodell
    > haben und dieses aufgrund Mindestlohn scheitert
    > bedeutet das Arbeitslosigkeit für Unternehmer und
    > Arbeiter d.h. Ausfälle an Steuer- und Sozialabgaben.

    Nein: Das erzwingt eine Marktbereinigung, nach der dann bessere Jobs und mehr Wohlstand entstehen.

    > Lt. Ihrer Argumentation stellt dies die bessere
    > Alternative dar.

    Wer das Zeug zum Unternehmer hat, wird überleben. Auf der Strecke bleiben nur Firmen mit wenig leistungsfähigem Geschäftsmodell.

    > „Aber wer braucht beispielsweise ein Callcenter,
    > das keine 4 EUR/h zahlt?

    > Ich verweise hierzu auf das vor einiger Zeit
    > verschärfte Datenschutzgesetz, das solche Anrufe
    > ohne Werbe-einverständnis untersagt.

    Ich kriege die trotzdem noch regelmäßig.

    >> „dass solche Dienstleistungen nur noch ab einem
    >> gewissen, gesellschaftlich akzeptablen, Mindestpreis
    >> angeboten werden können.“

    > Richtig, aus diesem Grunde gibt und gab es in
    > Deutschland stets Tarifverhandlungen zwischen
    > Arbeitgebern und Arbeitnehmern (genannt:
    > Tarifparteien).

    Setzen Sie sich beispielsweise mal mit den Märkten der literarischen Übersetzer oder freien Journalisten auseinander. Dann werden Sie ganz schnell still.

  • Nicht jede Arbeit ist 8,50 wert. Das ist nunmal so. Wenn einer den Job hat, Unterlegscheiben in einer Kiste zu sortieren und dafür 2 Stunden braucht, aber eine Kiste Unterlegscheiben nur 5 EUR kosten, dann gibt es diese Arbeit nicht mehr.

    Die Sozies denken, wer früh aufsteht und sich zur Arbeit quält, der hat auch verdient, dass er davon leben kann. NULL Ahnung von Ökonomie und "Mehrwert" den jeder Angestellt erarbeitet, der auch maximal sein Stundenlohn sein kann. Sonst macht der Chef Verluste.

    Im Übrigen heizt Mindestlohn 8,50 EUR die Inflation an - aber gewaltig, damit das Ersparte gezielt entwertet werden soll. Das ist der Hintergrund dabei.

    Billige Arbeit = billige Preise.

  • @Bürgerin:

    > Wofür 600 EUR / Monat Rücklage? Für die Rente?

    Ja - als absolutes Minimum, knapp auf Hartz-IV-Niveau. Realistisch sind 1000 EUR/Monat aufwärts, kontinuierlich über 40 Jahre.

    > Dann müsste das Geld aber auch sicher sein, d.h. nicht
    > pfändbar. Denn es ist egal, wofür ein Selbstständiger
    > Rücklagen bildet, geschützt ist nichts.

    Es geht nicht darum, den Selbständigen zu schützen. Es geht darum, das Sozialsystem vor dem Selbständigen zu schützen.

    Ich kenne eine eine Menge Leute die nutzen die Selbständigkeit als Ausrede, sich irgendwie durchzuwursteln und irgendwann in die soziale Hängematte fallen zu lassen. Die brauchen dringend jemanden, der sie anleitet und ggf. in den Arsch tritt: einen Chef!

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%