
Am 5. Juli richteten 172 Wirtschaftsprofessorinnen und -professorinnen einen offenen Brief an die „Lieben Mitbürger“, in dem sie vor den Gefahren der Eurorettungspolitik der Bundesregierung warnen. Ähnliche Appelle hat es bereits im Vorfeld der Einführung des Euro in den 1990er Jahren gegeben. Es ist gut und richtig, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch auf diesem Wege eine Bringschuld in Sachen Information und Aufklärung gegenüber der Öffentlichkeit erfüllen und dabei ihre Sicht der Dinge erläutern wollen. Und es ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn Ökonominnen und Ökonomen sich dabei kritisch zur Wirtschaftspolitik der amtierenden Bundesregierung äußern.
Das Ärgerliche an diesem Aufruf ist, dass er in seinen teilweise polemischen Formulierungen und Unterstellungen nicht der Aufklärung dient, sondern mehr zur Verwirrung beiträgt. Ob, wie zu lesen ist, sich „die Kanzlerin auf dem Gipfeltreffen der EU-Länder (zu Entscheidungen) gezwungen sah“, mag aufgrund interner Informationen aus den Gipfelgesprächen, die den Verfassern dieses Briefs vorlagen stimmen. Definitiv falsch dagegen ist die Behauptung, dass die Etablierung einer Bankenunion, die Risiken vergemeinschaften soll zu den am 28./29. Juni getroffenen Entscheidungen gehört. Und unzutreffend ist es ebenfalls, dass eine Europäische Bankenunion gleichzusetzen sei mit einer kollektiven Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems.
Gewiss das Bündel der getroffenen Vereinbarungen ist interpretierbar. Fest steht allerdings, dass nachdem eine Europäische Bankenaufsicht eingerichtet wurde , Banken, die in Schwierigkeiten sind und deshalb die Kreditversorgung gefährdet ist, direkt Geld aus dem Rettungsschirm bekommen können und nicht mehr - wie im Falle Spaniens - der Staat dazwischen geschaltet ist. Die Haftungsrisiken Deutschlands sind dadurch aber nicht geändert worden, und bis auf weiteres bekommt keine Bank Geld aus dem Rettungsschirm. Der Begriff Bankenunion taucht in der offiziellen Gipfel-Erklärung nicht auf.

Sie sollten einmal mehr die Rettung der Home and Savings Bank of Texas in den Achtzigern untersuchen, da wären sie gewiß gescheiter als diese WIKI-Plattform Ihnen gerade vermittelt hat.

Endlich einmal der hier Klarheit spricht. Seit hundert Jahren wird nämlich das Konstrukt FED den BürgerINnen in den USA so verkauft, als ob es eine staatliche Bank sei, mitnichten. Es ist der größte privaten Laden weltweit, der das Geldzählen in die eigenen Hände genommen hat.
Langsam dämmert es den Menschen hier im Lande. Man muß überhaupt keine rechte Gesinnung haben, um dies zu erkennen. Die Vorfahren und das sind ja wohl nochmal eine Jahrhundert zurück, die hatte ihre Ausbildung unter britischer Flagge genossen, die wiederum versuchten die "Einheimischen" mit einem Genozid zu begegnen. Gott sei Dank ist das bis heute noch nicht so recht gelungen. Und dabei auch nicht die Zerfleischung mit den Südstaaten, diesen Franzosen.
Tiefer Graben läßt sich stets überwinden, die Wahrheit offen an- und auszusprechen, manchmal auch im eigenen Lande.

Was ist der ESM-Vertrag? , http://www.esm-vertrag.com/home, hier findet die Einführung der FED €uropa statt. wie 1913 in den USA.
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