
Es gibt sicher sehr viele Privatleute, die günstigen Wohnraum zu vermieten haben.
Sie würden gerne vermieten, vielleicht sogar mit nur sehr geringem Gewinn, um beispielsweise nicht alleine in ihrer Immobilie zu wohnen.
Aber bei genauerem Hinsehen, nehmen sie lieber Abstand davon und lassen die Wohnung leer stehen.
Warum? Das Mietrecht ist für den Privatvermieter zu kompliziert. Mieter haben sehr viele Rechte, die von einer Vermietung abschrecken.
Unsinnige Vorschriften, wie das Anbringen von Rauchmeldern durch den Vermieter, machen vermietungen für viele auch ältere Vermieter fast unmöglich.
Wer berufstätig ist, kann nicht noch beim Mieter Schnee räumen und ähnliches. Bei nur einer Wohnung lohnt sich keine Fremdvergabe.
Das Problem ist also hausgemacht. Vermietungsgesellschaften wollen natürlich Profit sehen. Da ist einiges im Argen.

Dass es bei gewerblichen Vermietern asoziale, weil geldgierige Auswüchse gibt, bestreite ich nicht. Ich befürworte vielmehr, dass solchen Leuten auf die Finger gehauen wird.
Für einen Privatmann ist es hingegen nicht mehr attraktiv, eine Wohnung zu vermieten. Wer einmal miterlebt hat, wie der Gesetzgeber Mietnomaden bis zum Geht-nicht-mehr protegiert, weiß, von was ich rede.
Mit dem Moment, an dem man eine Wohnung vermietet, ist man so gut wie enteignet und den Launen Asozialer hilflos ausgeliefert.
Solange diese Zustände anhalten, werden immer weniger Privatleute Wohnraum schaffen!

Wieviel ehemals rel. günstige Mietwohnungen wurden im letzten Jahrzehnt von öffentlichen Eigentümern und öffentlichen Institutionen nahestehenden Gesellschaften
an rein gewinnorientierte Unternehmen verscherbelt. Es sind soweit ich weiß hunderttausende Wohneinheiten die den ehemaligen Eigentümern zunehmenden Stress und zu geringen Gewinn einbrachten. Dazu der eskalierende Druck zu Renovierungen, Abriss, Neubau aus den täglich seit etwa zwei Jahrzehnten publizierten Gründen.
Der zunehmende Zwang nach Umwandlung dieser "Immobilien" zu "liquiden Mitteln", für was auch immer.
Nun allerorten Gejammere "zu wenig, zu teuer" bei
zunehmenden Trend "mehr, billiger". So schnell ändern sich die Zeiten in Deutschland nach Einführung von 1 : 1,95583 (in der Welt), nach New York Times` Grafik vom 02. Mai 2010 "Europe`s Web of Dept" (einfach googeln, Rückblick über Bazookas, Rettungsschirme, Schulden-, Fiscal und was für Unionen, ESM u. m., bis zum größten Konzerthausbau mit Elbblick aller Zeiten.
Allein für den hier angenommenen Wert von ca. 750.000.000
der neuen Einheitswährung hätte man überschlägig bestimmt
ca. 250 bis 300.000 qm einfachen Wohnraum schaffen können.
Geschätzt etwa 3.000 ganz vernünftige und bezahlbare
Wohnungen. Nun also: Wohnschiffe für Asylbewerber gab es
früher, heute schägt man diese für Studenten vor...
Ja, so ist`s. Später ist man immer schlauer, betrachtet man hier z. B. das Themen Energiewende, Energieversorger, Netze, Wasserversorgung u. m. in privatwirtschaftlicher oder in (teil-) öffentlicher Regie.
Thema verfehlt ? Mitnichten, wenn man sich die Energie-
Betriebskosten von Wohnungen im Verlauf betrachtet.
Übrigens ein Beispiel privat zu Wohnungsrendite im
Speckgürtel einer dt. "Metropole": Altbau 75 m2 (1979), HKZ 120 KWh/m2 (Heizöl) schuldenfrei, Miete 400 teuro kalt, dazu Betriebs-, Steuer, Versicherung, Verwaltung
für Mieter, Vermieter anteilig 250 teuro monatl., kleinere Reparaturkosten, Abschreibung, Steuern... betrachetet.