Kurz und schmerzhaft

Diskussion: Kommentare zu: Mehr Regulierung beseitigt kein Unrecht

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 28.05.2013, 13:38 UhrProphet

    Es gibt sicher sehr viele Privatleute, die günstigen Wohnraum zu vermieten haben.
    Sie würden gerne vermieten, vielleicht sogar mit nur sehr geringem Gewinn, um beispielsweise nicht alleine in ihrer Immobilie zu wohnen.
    Aber bei genauerem Hinsehen, nehmen sie lieber Abstand davon und lassen die Wohnung leer stehen.
    Warum? Das Mietrecht ist für den Privatvermieter zu kompliziert. Mieter haben sehr viele Rechte, die von einer Vermietung abschrecken.
    Unsinnige Vorschriften, wie das Anbringen von Rauchmeldern durch den Vermieter, machen vermietungen für viele auch ältere Vermieter fast unmöglich.
    Wer berufstätig ist, kann nicht noch beim Mieter Schnee räumen und ähnliches. Bei nur einer Wohnung lohnt sich keine Fremdvergabe.
    Das Problem ist also hausgemacht. Vermietungsgesellschaften wollen natürlich Profit sehen. Da ist einiges im Argen.

  • 28.05.2013, 13:49 UhrWahrlichichsageEuch

    Dass es bei gewerblichen Vermietern asoziale, weil geldgierige Auswüchse gibt, bestreite ich nicht. Ich befürworte vielmehr, dass solchen Leuten auf die Finger gehauen wird.

    Für einen Privatmann ist es hingegen nicht mehr attraktiv, eine Wohnung zu vermieten. Wer einmal miterlebt hat, wie der Gesetzgeber Mietnomaden bis zum Geht-nicht-mehr protegiert, weiß, von was ich rede.

    Mit dem Moment, an dem man eine Wohnung vermietet, ist man so gut wie enteignet und den Launen Asozialer hilflos ausgeliefert.

    Solange diese Zustände anhalten, werden immer weniger Privatleute Wohnraum schaffen!

  • 28.05.2013, 14:01 Uhrpopper

    ...aber verhindert zukünftig Unrecht...

  • 28.05.2013, 14:54 Uhrrueckblick

    Wieviel ehemals rel. günstige Mietwohnungen wurden im letzten Jahrzehnt von öffentlichen Eigentümern und öffentlichen Institutionen nahestehenden Gesellschaften
    an rein gewinnorientierte Unternehmen verscherbelt. Es sind soweit ich weiß hunderttausende Wohneinheiten die den ehemaligen Eigentümern zunehmenden Stress und zu geringen Gewinn einbrachten. Dazu der eskalierende Druck zu Renovierungen, Abriss, Neubau aus den täglich seit etwa zwei Jahrzehnten publizierten Gründen.
    Der zunehmende Zwang nach Umwandlung dieser "Immobilien" zu "liquiden Mitteln", für was auch immer.
    Nun allerorten Gejammere "zu wenig, zu teuer" bei
    zunehmenden Trend "mehr, billiger". So schnell ändern sich die Zeiten in Deutschland nach Einführung von 1 : 1,95583 (in der Welt), nach New York Times` Grafik vom 02. Mai 2010 "Europe`s Web of Dept" (einfach googeln, Rückblick über Bazookas, Rettungsschirme, Schulden-, Fiscal und was für Unionen, ESM u. m., bis zum größten Konzerthausbau mit Elbblick aller Zeiten.
    Allein für den hier angenommenen Wert von ca. 750.000.000
    der neuen Einheitswährung hätte man überschlägig bestimmt
    ca. 250 bis 300.000 qm einfachen Wohnraum schaffen können.
    Geschätzt etwa 3.000 ganz vernünftige und bezahlbare
    Wohnungen. Nun also: Wohnschiffe für Asylbewerber gab es
    früher, heute schägt man diese für Studenten vor...
    Ja, so ist`s. Später ist man immer schlauer, betrachtet man hier z. B. das Themen Energiewende, Energieversorger, Netze, Wasserversorgung u. m. in privatwirtschaftlicher oder in (teil-) öffentlicher Regie.
    Thema verfehlt ? Mitnichten, wenn man sich die Energie-
    Betriebskosten von Wohnungen im Verlauf betrachtet.
    Übrigens ein Beispiel privat zu Wohnungsrendite im
    Speckgürtel einer dt. "Metropole": Altbau 75 m2 (1979), HKZ 120 KWh/m2 (Heizöl) schuldenfrei, Miete 400 teuro kalt, dazu Betriebs-, Steuer, Versicherung, Verwaltung
    für Mieter, Vermieter anteilig 250 teuro monatl., kleinere Reparaturkosten, Abschreibung, Steuern... betrachetet.

  • Kommentare
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