Walter direkt
Mit einem Plan dem Irrsinn trotzen

Noch nie war die Situation an den Anlagemärkten so undurchsichtig wie jetzt. Den Kopf in den Sand zu stecken, ist aber auch keine Lösung. Sechs Ratschläge für Anleger.
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Wer sich in diesen Zeiten über Wirtschaft und Geldanlage auf dem Laufenden hält, hat gute Chancen, verrückt zu werden. Was soll man mit seinem Geld eigentlich noch machen, wenn Fachleute und Medien tagtäglich Angst und Schrecken verbreiten? 

Wir mussten uns damit abfinden, dass es keine risikolose Geldanlage mehr gibt. Tagesgeld, Termingeld, Sparbücher bieten Zinsen, mit denen nicht einmal der Inflationsverlust ausgeglichen wird. Damit sind wir am Ende eines Jahres unweigerlich ärmer als zwölf Monate zuvor.

Wir haben schmerzhaft erfahren, dass sogar Staatsanleihen ein Ausfallrisiko besitzen. Wenn im Einzelfall Staatsanleihen wenigstens auf absehbare Zeit noch sichere Wertpapiere sind, dann bringen sie aktuell nur eine so magere Rendite, dass man damit auch kaum besser fährt als mit dem Sparbuch. Auch Unternehmensanleihen, die bei Anlegern lange Zeit hoch im Kurs standen, sind nun bei den deutlich schlechteren Konjunkturaussichten mit einem höheren Risiko behaftet.

Mit Aktien haben wir in den vergangenen zwölf Jahren auch schlimme Erfahrungen gemacht. Erst erwischte uns die geplatzte Dotcom-Blase auf dem falschen Fuß, dann stürzte der zweite Blasenplatzer auf dem US-Immobilienmarkt die Finanzmärkte weltweit in den Keller. Wenn die Aktienbörsen dann ganz vorsichtig die Kellertreppe wieder hinaufkletterten, zog jedes Mal in diesem Jahrhundert neues Ungemach auf, wie gerade jetzt die Angst vor einem neuerlichen Konjunktureinbruch. Schon ist der kleine Zwischengewinn wieder futsch.

Geschlossene Fonds sind ins Fadenkreuz der Kritik geraten. Schiffs- und Immobilienfonds haben im Moment eine verheerende Presse. Dort können wir lesen, dass den Investoren gewaltige Milliardenverluste drohen. Das ist auch nicht gerade eine Kaufempfehlung.

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  • Die beste und kostenlose Altersvorsorge ist HartzIV.

    Ein Ehepaar mit 2 Kindern streicht sofort 2200 € monatlich netto ein.
    (Incl.Miete und KV etc.)

    Wenn der Hartzer noch ein bischen schwarz arbeitet, was 50% tun, hat er locker mehr als 3000 € BAT (bar auf Tatze).

    Das von der "besten Regierung" angebotene Alternativ-Modell sieht so aus:

    Verdienst brutto 2500 €, 40 Jahre Soz.Ver.Beiträge zahlen, sagenhafte 850 € Rente einstreichen.

    Jeder, der die Hartz-Version nicht wählt, ist ein schlechter Kaufmann.

  • Ist der Mann nicht schon im Ruhestand?
    Also lassen wir ihn zufrieden und hören ihm höflich zu.

  • @Herbert Walter/Redaktion: Meine Schlussfolgerung aus dem Text - Rechtschreibhilfe benutzen !

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