Kurz und schmerzhaft

Mehr Regulierung beseitigt kein Unrecht

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Regulierungswut der Politik

Wir sollten aber wissen, dass das notwendigerweise Arbeitsplätze kosten wird und die Sozialausgaben des Staates weiter in die Höhe treiben wird. Wie anders, wenn nicht über höhere Steuern oder noch mehr Schulden, sollte das finanziert werden können?

Es wird Zeit, darüber nachzudenken, ob die wachsende Regulierungswut der Politiker so langsam eine Bedrohung für die soziale Marktwirtschaft wird. Ich finde es beunruhigend, dass es in - Deutschland wie in Europa - offensichtlich immer mehr zum gutem politischen Ton gehört, marktwirtschaftliche Prinzipien durch staatliche Lenkung auszuhebeln.

Die sich öffentlich als Freunde der Marktwirtschaft gebenden Politiker werden so in Wahrheit zu ihrem Feind und sie gefährden unseren Wohlstand.

Herbert Walter, 58, führte von 2003 bis 2009 die Dresdner Bank. Vorher war er bei der Deutschen Bank weltweit für Privat- und Geschäftskunden verantwortlich. Heute arbeitet Walter als selbständiger Berater. Unternehmerisch engagiert er sich beim Finanzportal WhoFinance.de.

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  • 28.05.2013, 14:54 Uhrrueckblick

    Wieviel ehemals rel. günstige Mietwohnungen wurden im letzten Jahrzehnt von öffentlichen Eigentümern und öffentlichen Institutionen nahestehenden Gesellschaften
    an rein gewinnorientierte Unternehmen verscherbelt. Es sind soweit ich weiß hunderttausende Wohneinheiten die den ehemaligen Eigentümern zunehmenden Stress und zu geringen Gewinn einbrachten. Dazu der eskalierende Druck zu Renovierungen, Abriss, Neubau aus den täglich seit etwa zwei Jahrzehnten publizierten Gründen.
    Der zunehmende Zwang nach Umwandlung dieser "Immobilien" zu "liquiden Mitteln", für was auch immer.
    Nun allerorten Gejammere "zu wenig, zu teuer" bei
    zunehmenden Trend "mehr, billiger". So schnell ändern sich die Zeiten in Deutschland nach Einführung von 1 : 1,95583 (in der Welt), nach New York Times` Grafik vom 02. Mai 2010 "Europe`s Web of Dept" (einfach googeln, Rückblick über Bazookas, Rettungsschirme, Schulden-, Fiscal und was für Unionen, ESM u. m., bis zum größten Konzerthausbau mit Elbblick aller Zeiten.
    Allein für den hier angenommenen Wert von ca. 750.000.000
    der neuen Einheitswährung hätte man überschlägig bestimmt
    ca. 250 bis 300.000 qm einfachen Wohnraum schaffen können.
    Geschätzt etwa 3.000 ganz vernünftige und bezahlbare
    Wohnungen. Nun also: Wohnschiffe für Asylbewerber gab es
    früher, heute schägt man diese für Studenten vor...
    Ja, so ist`s. Später ist man immer schlauer, betrachtet man hier z. B. das Themen Energiewende, Energieversorger, Netze, Wasserversorgung u. m. in privatwirtschaftlicher oder in (teil-) öffentlicher Regie.
    Thema verfehlt ? Mitnichten, wenn man sich die Energie-
    Betriebskosten von Wohnungen im Verlauf betrachtet.
    Übrigens ein Beispiel privat zu Wohnungsrendite im
    Speckgürtel einer dt. "Metropole": Altbau 75 m2 (1979), HKZ 120 KWh/m2 (Heizöl) schuldenfrei, Miete 400 teuro kalt, dazu Betriebs-, Steuer, Versicherung, Verwaltung
    für Mieter, Vermieter anteilig 250 teuro monatl., kleinere Reparaturkosten, Abschreibung, Steuern... betrachetet.

  • 28.05.2013, 14:01 Uhrpopper

    ...aber verhindert zukünftig Unrecht...

  • 28.05.2013, 13:49 UhrWahrlichichsageEuch

    Dass es bei gewerblichen Vermietern asoziale, weil geldgierige Auswüchse gibt, bestreite ich nicht. Ich befürworte vielmehr, dass solchen Leuten auf die Finger gehauen wird.

    Für einen Privatmann ist es hingegen nicht mehr attraktiv, eine Wohnung zu vermieten. Wer einmal miterlebt hat, wie der Gesetzgeber Mietnomaden bis zum Geht-nicht-mehr protegiert, weiß, von was ich rede.

    Mit dem Moment, an dem man eine Wohnung vermietet, ist man so gut wie enteignet und den Launen Asozialer hilflos ausgeliefert.

    Solange diese Zustände anhalten, werden immer weniger Privatleute Wohnraum schaffen!

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