Kurz und schmerzhaft

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Zschaber zündelt: Amazon ist ein Kauf

Ein Blick auf den Kurschart von Amazon lässt Anlegerherzen höher schlagen. In zwei Jahren legte die Aktie 60 Prozent zu. Die Aussichten für weitere Kurssprünge ist gut. Anleger sollten den Einstieg erwägen.

von Markus Zschaber
Markus C.Zschaber – Zschaber zündelt. Er ist Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung in Köln
Markus C.Zschaber – Zschaber zündelt. Er ist Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung in Köln

Glaubt man den neusten Marktstudien, so ist der Name Amazon in der westlichen Welt mehr als 90 Prozent der befragten Gruppe bekannt und gleichzeitig gilt der Internethändler als die erfolgreichste Verkaufsplattform der Welt.

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Von vielen unbemerkt blieb allerdings der Aktienkurs von Amazon, denn in den meisten Depots der deutschen Anleger findet dieser fast kaum Beachtung und das verwundert doch sehr!

In den vergangenen zwei Jahren legte der Wert um mehr als 60 Prozent zu und dieses ist auch kein Wunder, denn die Kontinuität in der Umsatzentwicklung ist beeindruckend. Mit 62 Milliarden Dollar lag der Gesamtumsatz knappe 28 Prozent über dem des Vorjahres und die Idee, elektronische Bücher über ein eigenes Gerät, den Kindle, anzubieten, war zweifelsohne grandios und führt bereits jetzt zu Milliardeneinnahmen.

Das Unternehmen hat alles um weiterhin erfolgreich zu bleiben, denn die Auswahl an kaufbaren Produkten, aus fast allen Bereichen des täglichen Lebens und des Entertainments, steigt von Tag zu Tag. Dazu kommt der teilweise kostenlose Versand und die Schnelligkeit Produkte zuzustellen.

Natürlich kostet kontinuierliches Wachstum Kapital und so bleibt auch Amazon nicht vor großen Neuinvestitionen verschont, insbesondere im Bereich der Logistikzentren und der neuen Technologien wie beispielsweise dem Tablet-Computer.

  • 18.04.2013, 14:16 UhrFrank

    Ich habe zur Prüfung einmal genau den 1.2.2013 als Kurs von amazon genommen, bis 15.4.2013 eine Kursentwicklung von + 8 % (ca.) und der DAX + 0,8 %. Also da wußte der Kolumnist mal echt wo die Reise hingeht, weiter so bitte.

  • 04.02.2013, 12:05 UhrRettetDenAmazonasUrwald

    Also, ich kaufe eher bei anderen Adressen ein. Amazon ist viel zu unübersichtlich und es ist nicht immer klar, ob es Neuware oder Ramschware ist. Schaut man sich den Shop genauer an, ist klar, dass der Renovierungsbedürftig ist. Da möchte jemand Größeres bei den Aktien aussteigen und sucht potentielle Käufer. Wahrscheinlich wird in kürze jedes Kauflimit bedient.

  • 04.02.2013, 11:57 UhrAmazone

    Genau!

Kolumnen Autoren

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Handelsblatt-Redakteur mit den Schwerpunkten Medien und Telekommunikation. In seinem neuen Buch „Die Nimmersatten. Die Wahrheit über ARD und ZDF“ rechnet er mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab.

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Michael Steinbrecher ist Journalist, Fernsehmoderator und seit 2009 Professor für Fernseh- und crossmedialen Journalismus am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Von 1992 bis Mitte 2013 hat er das ZDF-Sportstudio moderiert und war für das ZDF als Moderator bei zahlreichen Sport-Großereignissen wie Fußballwelt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen vor Ort.

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