Zschaber zündelt
Möglicher Grexit belastet den Euro

Durch die Unsicherheit rund um einen möglichen Austritt Griechenlands wird der Euro wird zum Spekulationsobjekt. Damit Investoren weltweit wieder Vertrauen in die Euro-Zone fassen, muss die Politik klare Ansagen machen.
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Viele Marktteilnehmer aus den USA halten den Grexit – also den Austritt Griechenlands aus der europäischen Währungsunion – für das wahrscheinlichste Szenario für die Zukunft der Hellenen. Diese Prognose beflügelt am Markt die Spekulationen gegen den Euro.

Interessant und auffällig ist, dass viele gute Nachrichten aus der Euro-Zone und Deutschland gänzlich ignoriert werden. Negative Nachrichten rücken dagegen besonders intensiv in den Fokus des Marktes. Von einer neutralen Bewertung kann aktuell also nicht die Rede sein.

Hinzu kommt, dass sich manche Nachrichten, die die Kapitalmärkte erreichen, im Nachhinein als schlicht unwahr erweisen. So beispielsweise das Gerücht, die Europäische Zentralbank (EZB) hätte die Pläne zur Rekapitalisierung der spanischen „Bankia“ abgelehnt. Die Folgen dieser Berichterstattung waren eine dynamisch ansteigende Risikoaversion und deutliche Kursabschlägen an den Aktienmärkten.

Für Spekulanten, die auf einen Euro-Zerfall wetten, kam dies natürlich wie gerufen. Als kurz darauf die EZB dementierte, war jedoch keine Entspannung an den Finanzmärkten zu erkennen. Die systemischen Einflüsse und Fakten werden also nicht mehr gleichmäßig bewertet. Der Euro wird zum Spekulationsobjekt und die Käufer halten sich zurück.

Zur Lösung der strukturellen Probleme in der Euro-Zone melden sich viele Stimmen mit kreativen Lösungsansätzen zu Wort. Das wirkt sich nicht gerade positiv auf das Vertrauen der Investoren rund um den Globus aus.

Eine der jüngeren Ideen aus der Bankenlandschaft ist der Geuro: Eine Parallelwährungen zum Euro für Griechenland in Form von Schuldscheinen. Aus technischer Sichtweise und mit dem nötigen theoretischen Hintergrund ist dies ein interessanter Ansatz. Aus praktischer und politischer Sicht ist die Umsetzung aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht realistisch.

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Die Politik muss klare Ansagen machen

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  • Lieber den Euro in andere Währungen streuen z. Bsp. in den Schweizer Franken, die norwegische Krone, oder eben der Krügerrand.

  • Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

    Genau diese verlogene Einstellung ist schon immer die Einstellunf in der EG/EU/€-Zone. Natürlich haben diese Institutionen kein Alleinrecht auf diese Haltung. Bewahre!
    Aber dass asich viele von diesem undemokratischen Apparat und seinen Apparatschiks haben blenden lassen rächt sich eben momentan.

    Das wichtigste jetzt: keine überzogenen Konten haben, sondern alles leicht im vereinbarten Minus. Damit im Falle eines Falles eben die Schulden geschnitten werden und nicht das Vermögen.

    Alles andere in Sachwerte. Bloß Gold hat da im Moment keine Chance, eher Alubarren oder Kupfer …
    meinethalben solide Aktien wie Vossloh, Wacker Chemie, Nordex oder Wessanen, ganz nach den Regeln aus Omaha!!!

    Das grundsätzliche Übel: Europa hatte nie EIN Volk, so dass jede parlamentarische Repräsentation AB OVO eine Chimäre war und ist.
    Sollte noch mal jemand für diesen Bereicherungsverein Propaganda machen, sollte er (oder im Zweifelsfall auch sie) von den Umstehenden sofort der Gerechtigkeit zugeführt werden.
    Volkverhetzung IST STRAFBAR!

    QUOD ERIT DEMONSTRANDUM

    (den Unterschied zwischen ERAT und ERIT kenne ich…)

  • Wenn Griechenland statt Deutschland aus dem Euro geht, rast die Zug weiterhin auf die Wand zu und wird der Schrecken am Ende nur noch größer für Deutschland.

    Nur Deutschlands Austritt aus dem Euro jetzt und die neue DM geben Deutschland Schutz vor weiteren wahnwitzigen Geldforderungen, dem Resteuro die nötige Abwertung, um wirtschaftlich wieder wettbewerbsfähig zu werden und die finanzielle Notwendigkeit, die Ausgabenpolitik realistisch an das Maß anzugleichen, daß man sich wirklich volkswirtschaftlich leisten darf.

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