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Mega-Fonds und kümmerliche Deals

Ist die Ära der Mega-Buyouts vorbei? Das billige Kapital ist verschwunden. Der Aktienmarkt, ist keine Fundgrube für Schnäppchen. Trotzdem sammeln Private Equity-Häuser wie die Blackstone-Gruppe weiterhin Geld für riesige Fonds ein. Was sie mit dem Geld machen wollen, darf man sich ruhig fragen. Dies gilt insbesondere für Buyouthäuser, die dem Aktionär Frage und Antwort stehen müssen.

Ist die Ära der Mega-Buyouts vorbei? Sollte man denken. Das billige Kapital, dass Übernahmen wie die des Stromproduzenten TXU oder Harbor Capital Advisors (HCA) angetrieben hat, ist verschwunden. Der Aktienmarkt, nur wenig unter dem Allzeithoch, ist keine Fundgrube für Schnäppchen.

Und obwohl der Mega-Buyout so gut wie ausgestorben sein sollte, legen Private Equity-Häuser wie die Blackstone-Gruppe, CVC und Clayton Dubilier & Rice weiterhin Fonds auf.

Was sie mit dem Geld machen wollen, darf man sich ruhig fragen. Das globale Private Equity-Geschäftsvolumen fiel laut Dealogic um 67 Prozent im dritten Quartal (im Vergleich zum vorherigen Quartal). Buyouts im Oktober stürzten um 75 Prozent ab, verglichen mit dem gleichen Zeitpunkt im letzen Jahr. So wundert man sich, dass Investoren zum jetzigen Zeitpunkt noch mehr Geld ins Private Equity-Geschäft stecken.

Sicherlich, es gibt noch Geschäfte, die abgeschlossen werden wollen. Einige Unternehmen verfolgen kleinere Deals oder verfolgen eine Minderheitsbeteiligung an Aktiengesellschaften. Aber es wird hier länger dauern, den Fonds auf diese Art und Weise aufzustellen, da die Honorare des Investoren-Managements berechnet werden wollen und ihre Einnahmen mit der Zeit reduziert werden müssen.

Aber Private Equity-Unternehmen haben großen Antrieb weiterhin Fonds aufzustellen. Zuerst ist da das Ego: nur wenige Buyout-Barone wollen einen Fonds aufstellen, der kleiner ist, als der davor. Noch wichtiger, viele der Industrie-Rudelführer sind an die Börse gegangen, so wie Blackstone und Fortress; wollen an die Börse gehen, so wie Kohlberg Kravis Roberts oder sie haben neue Investoren hereingebracht, so wie Carlyle und Apollo es getan haben.

Diese neuen Aktionäre hätten gerne eine angemessene Rendite für den Preis, den sie bezahlt haben um dem Buyout-Club beizutreten. Große Investitionen zu machen ist ein Weg, aber der wird steinig sein. Der andere Weg ist, Assets zu sammeln und saftige Management-Gebühren zu berechnen. Die Buyout-Barone stecken den Cash derjenigen ein, die durch die Hoffnung, dass die Industrie weiterhin ihre Wahnsinnseinkünfte produzieren kann, angelockt werden.

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