Quartalszahlen
Apple bleibt in Schwung

Apple hat schon wieder ein makelloses Quartal hingelegt. Und der iPod-Hersteller, der bekanntlich bei den Wachstumsaussichten ungeheuer vorsichtig ist, hält die Prognosen der Wall Street-Analysten für zu konservativ. Mit einem neuen Betriebssystem und dem iPhone, das auch noch ganz am Anfang steht, hat das Unternehmen noch einiges an Wachstum vor sich. Eine Analyse von Robert Cyran .

Der iPod-Hersteller hat wieder ein makelloses Quartal präsentiert - mit einer Ergebnissteigerung um mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus hält das Unternehmen unter der Leitung von Steve Jobs die Prognosen der Wall Street für zu konservativ. Die hohe Marktkapitalisierung von Apple über 160 Mrd. Dollar ist vielleicht gar nicht so abwegig.

Das Unternehmen hat gerade ein neues Betriebssystem für seine Computer ausgeliefert, was bisher traditionell zu einem starken zusätzlichen PC-Absatz geführt hat. Angesichts der klobig anmutenden Konkurrenz durch Vista von Microsoft, könnte Apple sogar seine Marktanteile für Computer deutlich erhöhen.

Der iPod setzt sich gerade als das digitale Wiedergabegerät der Wahl durch, weil der Online-Musikladen von Apple so populär ist. Und das iPhone wird zweifellos Marktanteile gewinnen, wenn Apple die Preise senkt. Selbst Ereignisse, die außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen, sprechen für Apple. Die Kosten für Komponenten und der Dollar fallen - beides unterstützt die Gewinnmargen.

Aber der Wind dreht sich ständig. Die Komponentenkosten werden unweigerlich wieder steigen, wenn sich der Markt für Computerteile lichtet. Der Dollar könnte unerwartet an Wert gewinnen. Oder etwas Schlimmeres könnte eintreten, zum Beispiel dass der Absatz des iPhone den der iPods beschneidet.

Damit soll eigentlich nur gesagt werden, dass die Bewertung des Unternehmens mit dem rund 39-fachen des Jahresgewinns voraussetzt, dass keine Fehltritte unterlaufen. Aber Apple hat hart daran gearbeitet, einen ganzen Sack voll neuer Produkte zu erfinden, die die Kunden eindeutig wollen. Von hier aus betrachtet sieht die Beinarbeit leichter aus - wenn auch nicht einfach.

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