Schon komisch

Weißer Rauch für Andrea Maria

Andrea Nahles in Rom: Das würde viele Probleme lösen. Nicht nur in Rom.
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Wenn die SPD die Bundeskanzlerin stellen könnte, wäre Andrea Nahles wohl eine heiße Kandidatin. Seit Jahren ist sie die Frontfrau der Partei, poltert, mischt sich ein. Doch jetzt müssen wir in einem Interview erfahren: Nahles will gar nicht. Kanzlerin? Das reicht ihr nicht. Gibt es ja schon. Nahles will etwas Größeres, Einzigartigeres. Päpstin, das wäre doch was. Schließlich ist sie bekennende Katholikin. Und ihr zweiter Vorname ist Maria. Das wissen wir spätestens seit der Veröffentlichung ihres Buches "Frau, gläubig, links" in der vergangenen Woche.

Man kann es sich richtig vorstellen: Nahles steht auf dem Balkon des Petersdoms, breitet die Arme aus und spricht feierlich den Urbi-et-orbi-Segen. Sie ist ja bekannt für ihre Milde und Gutmütigkeit. Verantwortlich für den Sturz eines Parteivorsitzenden? Ach was. Treibende Kraft in der Miesmacherei der SPD-Politik? Quatsch. Man munkelt, der Seeheimer Kreis habe schon einen Brief an den Vatikan geschickt, man möge Nahles? Vorpreschen wohlwollend prüfen. Da würde wohl nicht nur in Rom, sondern auch bei der SPD mancherorts weißer Rauch aufsteigen.

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