Kolumnen
Versicherer brauchen neue Köpfe

Wieder ein Schlag gegen die Versicherer - auch wenn die so tun, als sei alles halb so schlimm. Doch es zeigt sich: Die Branche gerät in die Defensive. Jahrzehnte lang haben die Versicherer selbst definiert, wie ihre Welt aussieht.

Wieder ein Schlag gegen die Versicherer - auch wenn die so tun, als sei alles halb so schlimm. Doch es zeigt sich: Die Branche gerät in die Defensive.

Jahrzehnte lang haben die Versicherer selbst definiert, wie ihre Welt aussieht. Über ihre Experten und gute Kontakte zur Politik haben sie hintern den Kulissen die Fäden gezogen und ihre Interessen vertreten. Doch dieses Modell funktioniert nicht mehr. Längst mussten sich die Versicherer dem Wettbewerb stellen. Ihre Kapitalregeln werden heute auf internationaler Ebene definiert. Die Steuervorteile sind zum großen Teil verschwunden und relativ offen wird darüber diskutiert, die private Krankenversicherung umzukrempeln oder (je nach Couleur) gleich ganz abzuschaffen.

Das Expertenmodell des Lobbyismus funktioniert nicht mehr. Jetzt bräuchte die Branche politische Köpfe, die sich in der Öffentlichkeit profilieren und klare (nicht platte!) Botschaften formulieren können. Aber wer kennt Herrn Schareck?

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