Was vom Tage bleibt

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Was vom Tage bleibt: Deutsche Bank: Weniger ist mehr

Die Deutsche Bank will ihre Bilanzsumme verkleinern. Die Drohnenkäufer der Bundeswehr veranstalten ein Ehemaligentreffen. BMW kommt zum Einstiegspreis. Und ein Thronfolger kommt in Sicht. Der Tagesbericht.

Handelsblatt-Online-Chefredakteur Oliver Stock.
Handelsblatt-Online-Chefredakteur Oliver Stock.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

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Deutsche Bank verkleinert sich

Die Deutsche Bank will sicherer werden. Sie möchte, so heißt es jedenfalls in Frankfurt, ihre Bilanz um 20 Prozent verkleinern. Investoren und Regulierer fordern seit Ausbruch der Finanzkrise bessere Eigenkapitalquoten bei Geldinstituten. Analysten und konkurrierende Geldhäuser haben der Deutschen Bank mehrfach vorgeworfen, mit einer weitaus schlechteren Kapitalausstattung zu arbeiten als die wichtigsten Wettbewerber. Das Verhältnis von Eigenkapital zu dem, was so ausgeliehen ist, lag Schätzungen zufolge zum Ende des ersten Quartals bei 2,1 Prozent. Das wäre in der Tat mau und kann nur besser werden. Wer die Bilanz verkleinert, muss aber auch sagen, was er nicht mehr macht. Die Antwort steht noch aus.

Ehemaligentreffen in Berlin

Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur „Euro Hawk“-Affäre trudelten Leute wie Ex-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und der einstige Verteidigungsminister Rudolf Scharping ein. Das milliardenschwere Drohnenprojekt war vor mehr als zehn Jahren von der damaligen rot-grünen Bundesregierung in die Wege geleitet worden und somit Anlass eines Ehemaligentreffens. Jüngst stoppte das Verteidigungsministerium das Projekt, weil die Ufos im Luftreich über Europa keine Chance auf Zulassung erhalten hätten. Blöd ist, dass bislang schon mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert worden worden ist. Der Untersuchungsausschuss soll nun herausfinden, ob das vermeidbar gewesen wäre. Schneiderhahn und Scharping machten klar, dass sie die Drohnen damals für eine gute Sache hielten. Thomas de Maizière dachte anfangs auch so, aber später eben nicht. Die Entscheidung, die Bremse zu ziehen, fiel ihm zu. Entscheider sind stets einsam.

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BMW versucht es günstig

BMW steigt mit einem Kampfpreis in den Markt für Elektroautos ein. Der erste Serien-Stromer aus Bayer kostet knapp 35.000 Euro. Das ist viel für einen Kleinwagen, aber wenig für einen Elektrowagen. Er kommt mit einem Akku 200 Kilometer weit, wenn Sitzheizung und Klimaanlage nicht laufen. Das ist wenig für einen Kleinwagen, aber viel für ein Elektroauto. Trotzdem: Die Zukunft hat angefangen.

Energiebranche sucht Lobbyisten

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Royalisten in Feierlaune

Herzogin Kates Ankunft auf der Entbindungsstation ist in fast jedem britischen Medium ganz oben in den Schlagzeilen – der „Guardian“ bot allerdings eine Alternative. Auf der Internetseite der linksliberalen Zeitung konnten Anti-Monarchisten am Montag mit einem Klick von der „Royalist“-Variante mit den Baby-Nachrichten zur „Republican“-Version wechseln, auf der diese ganz fehlten. Wir bei Handelsblatt Online haben uns für die „Journalist“-Version entschieden: Sie bekommen die Nachrichten, die interessant sind. Und so ein Thronfolger des britischen Empires wird sicher eine Person sein, über die die wir noch ein bisschen plaudern können.

Eine plauderigen Sommerabend wünscht Ihnen

Oliver Stock

  • 22.07.2013, 20:50 Uhrhafnersp

    @pool

    Ich bitte Sie, beschränken Sie das doch nicht auf die CDU. Das kann man auf alle Blockparteien ausdehnen, oder haben Sie irgendwo noch eine Opposition entdeckt, außer vielleicht jeweils ein paar Abweichler in allen Blockparteien.
    Die 68er haben halt alles übernommen, die einen mehr, die anderen weniger - aber alle genug.

    Der Stall muß ausgemistet werden. Alternativ wählen - egal welche, es hat genug Auswahl. Nur nicht diese Berufspolitiker-Parteien.

  • 22.07.2013, 20:46 Uhrhafnersp

    Leider aus aktuellen Anlässen mal wieder Off-topic!

    Oder vielleicht auch nicht:

    Lieber Herr Stock,

    Wie andere Leser auch, würde ich ja gerne meinen sicherlich wertvollen Beitrag zum ewigen "Friedensprozeß" im Nahen Osten leisten - aber immer wenn ein Artikel mit dem Thema Israel oder Palästinenser auftaucht, dann ist leider die Kommentarzeile GESPERRT (und oft auch bei anderen Themen).

    Der werte Chefredakteur schreibt:"Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen."

    Das ist im Prinzip äußerst erfreulich. Leider aber nur im Prinzip. Sobald der Redaktion ein Thema oder die erwarteten Meinungen der Leser UNANGENEHM sind bzw. von der ungeschriebenen Staatsdoktrin abweichen könnten, ist Schluß mit lustig.

    Was das noch mit Meinungsfreiheit zu tun hat - außer als Simulation davon (um den Anschein von Meinungsfreiheit zu erwecken) - ist mir schleierhaft.

  • 22.07.2013, 20:32 Uhrpool

    Der muslimische Gott Jesus. Die CDU bietet jetzt alles an, Orient und Okzident, Scharia, Spionage und Grundgesetz, Frauenschleier und FKK, Vetternwirtschaft und Terrorbekämpfung, Zinsverweigerung, Kapitalismus, Fleisch und Veganismus, und das zu einem unverschämt günstigen Preis. Sale - 20 Prozent auf alles ausser auf Tiernahrung. Die CDU ist ein Supermarkt der Absurditäten und wird in der Rabattschlacht verenden wie Praktiker. Wer alles kann, kann nichts richtig. Das letzte Gefecht hat begonnen. Deshalb sind die Kommentare gesperrt.

  • Kommentare
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