Was vom Tage bleibt
Milliardeninvestition dafür, dass es bleibt, wie es ist

Obama macht kehrt in der Klimapolitik, die Schweizer kehren heimischen Geschäften den Rücken und ein Indianerhäuptling kehrt den CEO heraus. Hier lesen Sie, was dieser Tag so brachte.
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Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Hitziges Amerika
Nun wird es auch den Amerikanern zu warm. Präsident Obama verlangt deswegen von den US-Stromerzeugern, dass sie innerhalb der nächsten Jahre ein Drittel weniger Dreck ausstoßen. Die Konzern haben heute bereits reagiert und Milliarden-Investitionen angekündigt: in eine Kampagne gegen Obamas Politik-Schwenk.


Nerviger Franken
Seit einem halben Jahr ist der Franken nicht mehr an den Euro gekoppelt – mit dem Erfolg, dass die Schweizer Währung stark aufwertet. Jetzt stellen Restaurants, Einzelhändler, und Hoteliers entlang der Grenze fest: Kunden und Gäste verschwinden auf die andere Seite, wo es billiger ist. Und da die Schweiz klein und von fast überall eine Grenze schnell erreichbar ist, hat das ganze Land ein Problem. In der Schweiz wird eigentlich über alles per Volksabstimmung entschieden. Nur bei der Sache mit dem Franken hat die Eidgenossen niemand gefragt. Ob sie das nicht nervt?

Gekaufter Vorsprung
Kommt das Auto der Zukunft von Mercedes oder von Google? Um diese Frage für sich zu entscheiden, haben Mercedes, BMW und Audi den Kartendienst von Nokia gekauft. Damit verfügen sie über ein bisschen mehr IT-Know-how als vorher. Der Vorsprung ist übrigens futsch, wenn Google Tesla kauft. Das ist natürlich reine Spekulation.


Athen ist ein Schnäppchen
Die Börse in Athen hat heute nach einigen Wochen Zwangspause wieder eröffnet. Waren die an ihr gehandelten Titel schon früher weniger wert, als die eines einzigen Dax-Unternehmens, so ist sie heute auf M-Dax-Niveau abgerauscht: 40 Prozent der griechischen Aktien sind weniger als ein Euro wert. Athen ist ein Schnäppchen.

Schwierige Einkaufsentscheidung
Tengelmann und Edeka sollen nicht zusammenkommen, empfiehlt die Monopolkommission. Das letzte Wort hat allerdings Wirtschaftsminister Gabriel. Er will seine Entscheidung irgendwann nach dem nächsten Einkauf treffen.

Wigwam in Berlin gesucht
James Billie ist Häuptling der Seminolen, einem Indianerstamm aus Florida, und er ist CEO der Hard-Rock-Cafè-Kette, die jetzt auf der Suche nach einem Hotel-Standort in Berlin ist. Karl May hätte seine Freude daran. Seine edlen Wilden kommen her und bauen uns sogar ein Wigwam. Wir weißen Freunde heißen sie willkommen.

Mit Indianergruß verabschiedet sich für heute

Oliver Stock

Oliver Stock
Oliver Stock
Handelsblatt / Stellvertretender Chefredakteur

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