Was vom Tage bleibt

Mit Wut im Bauch

Anleger haben 400 Milliarden Euro verloren, Bayern will die Grenzen schließen. Die Inflation fällt auf Null, die RWE-Aktie schießt nach oben und das Briefporto wird – wieder einmal – erhöht. Der Tagesrückblick.
11 Kommentare
Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Danke nach Wolfsburg

Deutsche Anleger werden sich bei VW bedanken. Seit dem Frühjahr geht es mit dem Dax bergab, doch es kracht eigentlich erst so richtig seit Bekanntwerden des Volkswagen-Skandals. Ein schier unglaublicher Betrag von 400 Milliarden Euro ist in der letzten Zeit von den Börsenzetteln verschwunden. Die Aussichten sind nicht besonders gut: Es dürfte noch mehr werden.

Noch ganz viel Boot

Ist das Boot noch leer oder ist es schon voll? Politiker in Sachsen und in Bayern meinen, dass Deutschland bald keine Flüchtlinge mehr aufnehmen kann. In dieser Frage gibt es keine objektiv richtige Antwort, sondern nur Bauchgefühl, Meinung und Vermutung. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Noch mehr Verantwortung – also weitere Flüchtlinge – sollten wir uns in dieser Situation eigentlich leisten können.

Billigöl

Für die Europäische Zentralbank ist es ein kleiner Rückschlag: Trotz des Anleihekaufprogramms ist die Inflation zuletzt auf glatte null Prozent gefallen. Das heißt nicht, dass die EZB mit ihrem Programm falsch gelegen hätte. Doch das Öl ist wieder so extrem günstig geworden, dass auch eine Zentralbank an das Ende ihrer Möglichkeiten kommt. Und dann fällt die Inflation einfach wieder aus.

Falscher Jubel

Aktionäre von RWE und Eon dürften am Dienstag gejubelt haben. Beschlossen ist zwar noch nichts. Doch in der Politik wird plötzlich über Staatshilfen für die geplagten Energiekonzerne geredet. Die Reaktion war zu erwarten: Die RWE-Aktie legte fast sechs Prozent zu, Eon knapp drei. Die Politik sollte solche Ideen aber ganz schnell ad acta legen. Die Energiebranche hat schon früher genug öffentliche Zuwendung bekommen, bitte nicht noch mehr.

Brief – auf Wiedersehen

Früher hätte es einen großen öffentlichen Aufschrei gegeben, aber heute? Die Post will im nächsten Jahr das Briefporto von 62 auf 70 Cent erhöhen. Ein wahrlich stattlicher Zuwachs. Protestieren wird trotzdem kaum jemand, denn wer schreibt überhaupt noch Briefe? Der Post-Brief ist ein sterbendes Medium. Damit sollte auch klar sein, dass bald die nächste Erhöhung kommt. Und irgendwann schreibt gar niemand mehr.

Elektronisch wird natürlich nach Herzenslust weitergeschrieben – wie hier.  Einen schönen Abend wünscht Ihnen

  

Stefan Menzel

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11 Kommentare zu "Was vom Tage bleibt: Mit Wut im Bauch"

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  • Das HB entwickelt sich. Aber in die falsche Richtung.
    Hoch bedenklich ist, daß mehr und mehr jegliche Kommentierung unterbunden, abgeschaltet, verkürzt und reduziert wird. Das deutet auf die wachsende Mißachtung der Leser.
    Dagegen steigert sich Oberflächlichkeit und sogenannter Premium Kontent, der anderswo längst geschrieben stand und nur ganz selten mal neu wäre.

    So werden Sie nichts werden, nur ein weiteres Medium politischer Korrektheit - von anderen "Lügenpresse" genannt. Schade, einst war das HB gern gelesen und am Kiosk heiß erwartet. Es ist wohl der modernen Zeit geschuldet - All the way: modern times.

  • Teil 7
    Herr Baake kommt gerade in Erklärungsnöte: http://www.taz.de/!5233636/

    „Die Energiewende ist kein Erfolg, sie hat die Preise erhöht und nicht zur Dekarbonisierung geführt“, sagte Michael G. Pollitt von der Universität Cambridge (http://www.taz.de/!5233636/)

    Und es müssten jetzt weitere Kohlekraftwerke in Deutschland gebaut werden, weil man seitens der Politik gerade der Meinung ist, dass man die Atomkraftwerke abschalten muss.

    Mal sehen, ob die nächste Regierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke wieder verlängern muss - an, aus, an, aus, an, aus...

  • Teil 6
    Das Schreckensszenario, das Herr Baake und Herr Gabriel in regelmäßigen Abständen über die Betreiber der fossilen Kraftwerke und der KKW-Betreiber gießen, wird eher dazu führen, dass die Strompreise in Deutschland drastisch steigen (http://bizzenergytoday.com/eine_glaubensfrage?seite=4)

    Das was hier als Energiewende verkauft wird, ist bestenfalls ein Energiechaos. Auf dieser Basis verdient niemand Geld, nicht die Kleinanleger der Erneuerbaren (u. a. Prokon) oder die Energiekonzerne. Die Energiewende ist gescheitert.

    Die Energiewende besteht aus einer relativ kleinen Lobby von Politikern, Umweltverbänden, Sachverständigen und Ökokapitalisten, die äußerst erfolgreich ihre Lobbyarbeit in Deutschland betreibt, um rücksichtlos Profit zu schlagen.

  • Teil 5:
    Und wenn durch die KKW-Betreiber Gorleben schon bezahlt wurde, dann würde mich interessieren, wie die Gutachter das bewerten wollen. Denn wenn sie dazu kommen, dass die KKW-Betreiber nicht ein zweites Mal zu einem Bau zur Zahlung verpflichtet werden können, dann ändert das jedenfalls die Summe der Kosten - zumindest für die KKW-Betreiber - erheblich.

    Und die Aussage von Michael Sailer, dass man in späteren Generationen doch noch andere Techniken zur Endlagerung finden könne (https://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a16/kw17_pa_endlagerkommission/369488), auch diese Feststellung macht es unmöglich, bereits heute die Kosten auch nur annähernd sicher festzustellen. Was aber könnten derartige Techniken dann kosten? Und wer will das denn heute gutachterlich feststellen?

    Es wäre kostengünstiger gewesen und mit einem identischen Ergebnis verbunden, wenn man den Gutachtenauftrag einer Wahrsagerin erteilt hätte.

  • Anleger haben 400 Milliarden Euro verloren ?

    Der DAX ist Spielautomat für Amerikaner...entweder man gewinnt oder man verliert.

    Dabei ist der DAX mit alles was aktuell mehr als 7500 Punkte bewertet ist...nur aufgebläht.

    DIE BLASE WIRD PLATZEN.

    Es stellt sich nur die frage ob es in einem turnus von mal 2% nach oben und dann gleich wieder 3-5% nach unten...dann wieder 2% nach oben und gleich wieder 4% nach unten abwärts gehen wird...

    oder ob es wieder wegen irgend eine Angelegenheit gleich wieder auf einmal 10% oder mehr auf einmal nach unten gehen wird.

    SICHER IST...DER DAX IST MOMENTAN GEMESSEN AN DER WIRTSCHAFTLICHE LAGE EUROPAS SELBST MIT 7500 PUNKTE " GEFÄHRLICH AUFGEBLÄHT " !!!

    SPEKULANTEN LESEN SOLCHE WAHRHEITEN NICHT GERNE...

    aber wer will schon an Blender geraten als Anleger ?

    BMW und PHARMA AKTIEN werden am Ende die Gewinner sein.

    Beweisen wird es die kommende Zeit.




  • Teil 4:
    Und was die Güte der von den jeweiligen Regierungen eingeholten Gutachten betrifft, so kann man bereits am Streit des Endlagers Gorleben aus dem Jahr 1983 in Erinnerung rufen, dass damals ein heilloses Gutachten-Hickhack um dieses Endlager in der Politik entstanden war (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/atommuell-wie-die-regierung-kohl-die-gorleben-gutachter-unter-druck-setzte-a-647915.html).

    Tatsächlich aber hat die Atomindustrie das Endlager Gorleben bezahlt. Ob die mal wieder politisch intendierten Gutachten der jeweiligen Regierungen richtig oder falsch sind, hat alleine der Staat zu verantworten und nicht die KKW-Betreiber.

    Wenn die jeweiligen Regierungen der Bundesrepublik Deutschland nur dazu in der Lage sind Nebelbomben mit Gutachten zu werfen, dann wird der deutsche Staat in die Haftung genommen.

    Die deutsche Politik sollte vielleicht mal politisch gestalten und nicht dauernd die Verantwortung auf die KKW-Betreiber schieben oder mit Scheingutachten die Verantwortung versuchen abzuwälzen.

    Die Bilanz der deutschen Atompolitik unserer jeweiligen Regierungen ist verheerend: Bislang sind nur die Atomkraftwerke teilweise abgeschaltet worden. Ansonsten ist seitens der Politik nichts organisiert worden.

    Und wenn jetzt nicht endlich die Frage der Endlager durch die Politik bestimmt wird, dann können die Kernkraftwerke nicht abgebaut werden, da man nicht tausende Tonnen hoch radioaktiven Materials im irgendwelchen Hallen lagern kann.

    Biblis soll jetzt abgebaut werden. RWE hat den Antrag gestellt. Aber unsere Politiker reden über die Kosten eines Rückbaus, ohne erst einmal ein Endlager gefunden zu haben. Es hat sich nichts geändert in der Atompolitik. Da kann ich nur sagen: "Avanti Dilettanti", auch wenn das damals anders gemeint war. Ich adressiere das heute an alle Regierungsparteien für die Atompolitik.

  • Teil 3:
    Wenn man sich vor diesem Hintergrund manche Artikel der Journalisten durchliest, dann kann man feststellen, dass die Presse weitgehend nur emotional zu diesem Thema schreibt, nicht aber objektiv.

    Ich möchte hier nur ein Beispiel nennen: http://boerse.ard.de/aktien/eon-und-rwe-infusion-fuer-totgesagte100.html

    Ich zitiere aus diesem Artikel der ARD - oder vielleicht Kommentar?:

    "Investoren wird mehr und mehr klar, wie schwer die Atomkraftwerke an dem Atomausstieg zu tragen haben. Abriss und Entsorgung des Atommülls kosten einfach zu viel. Allein in diesem Jahr sind die Aktien von RWE und Eon 64 beziehungsweise knapp 50 Prozent eingebrochen und schwächste Dax-Werte des Jahres. Inzwischen ist der Börsenwert beider Unternehmen unter ihren Buchwert gefallen. Das Schreckensszenario einer Pleite wurde schon bemüht."

    Der Mensch, der diesen Artikel verfasst hat, möchte doch bitte mal belegen, woher er wissen will, dass der Abriss "einfach zu viel" kosten würde. Journalismus sollte immer objektiv sein. Dieser Artikel im ARD ist bestenfalls ein Kommentar und sollte dann auch als solcher kenntlich gemacht werden.

    Es gibt Erfahrungswerte über die Kosten des Abbaus von KKWs, da bereits in Deutschland KKWs im Abbau sind und außerhalb Deutschlands schon KKWs abgebaut wurden.

    Behauptungen angeblich ruinöser Kosten aber zu einer Tatsache umzumünzen, das ist ein sehr zweifelhafter Journalismus, der dann die Qualität eines Forenbeitrags nicht übersteigt.

    Wenn die Endlagerung erst in Jahr 2095 abgeschlossen sein sollte, dann kann auch deshalb heute niemand feststellen, wie hoch die Kosten tatsächlich sein könnten. Immerhin reden wir über einen Zeitraum von 80 Jahren, in denen wir nach statistischen Erfahrungswerten mindestens eine Währungsreform einkalkulieren müssen.

  • Teil 2:
    Dieses Gutachten dürfte aber wenig belastbar sein, da bis heute durch den Bund- und die Länder kein Endlager festgelegt wurden. Die Höhe der Kosten lässt sich damit durch ein Sachverständigengutachten nicht festlegen. Festlegen lassen sich die Kosten auch deshalb nicht, weil die Politik noch immer nicht weiß, welche Technik bei der Endlagerung eingesetzt werden soll. Und dann bleibt da auch noch die Tatsache, dass die Endlagerung erst im Jahr 2095 abgeschlossen sein dürfte (https://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a16/kw17_pa_endlagerkommission/369488)

    Die Bundesregierung geht sogar davon aus, dass eine Endlagerung erst in 2170 stattfinden könnte. Schuld daran sind nicht die KKW-Betreiber, sondern das seit meiner Erinnerung über 40 Jahre bestehende Unvermögen der Politik, dafür zu sorgen, dass Endlager gefunden werden.

    Auch hier droht den Regierungen der Länder und dem Bund Ungemach, denn man kann die KKW-Betreiber nicht dafür verantwortlich machen, dass der Bund- und die Länder in einem ewigen Streit liegen, wo denn nun die Endlager für die hoch radioaktiven Abfälle denn nun stehen sollen.

    Wenn sich der Bund und die Länder nicht einigen können, dann wird das der Steuerzahler zahlen müssen.

    Über die Kosten des Atomausstiegs kann man daher heute bestenfalls fantasieren.

    Nun ist in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit etwas Verwirrung über diese Zusammenhänge entstanden. Das aber erklärt sich leicht. Der Bund und die Länder hüllen sich in Schweigen, weil man bei derartigen Gerichtsprozessen nicht in die Öffentlichkeit vor einer Entscheidung der Gerichte geht. Die KKW-Betreiber werden diese Missstände aus dem gleichen Grund nicht öffentlich thematisieren.

    Ich glaube deshalb nicht, dass die Kurse der Aktien von RWE und EON gestern wegen einer Aussage eines Politikers zu staatlichen Stützungen erfolgt sind, sondern weil es eine lediglich technische Gegenbewegung gab.

  • Teil 1:
    Atom-Moratorium: EON, RWE, Vattenfall, EnBW

    Die Menschen scheinen den Kontext zum Streit mit den KKW-Betreibern nicht zu verstehen. Der Ruf aus der CDU nach staatlichen Hilfen ist überflüssig und rechtlich auch nicht machbar.

    Wenn man die Risiken in Energiegeschäft realistisch einschätzen will, dann muss man die EEG-Novelle und das Atom-Moratorium im Blick haben.

    Exemplarisch möchte ich nur die Klage vor dem VGH erwähnen (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/akw-abschaltung-hessen-droht-millionenklage-durch-rwe/7851548.html). Klagen dieser Art gibt es zahlreiche von den KKW-Betreibern. Und derzeit deutet alles darauf hin, dass die Länder für die Abschaltung für drei Monate gegenüber den KKW-Betreibern haften.

    Alleine EON hat für drei Monate KKW-Abschaltung einen Schaden von 338 Mio. € geltend gemacht. (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/atom-moratorium-eon-will-380-millionen-schadenersatz-von-der-regierung/10782678.html)

    Auf die Bundes- und die Landesregierungen kommen also hohe Schadensersatzforderungen zu.

    Zusätzlich zu diesen Klagen bestehen seitens der KKW-Betreiber auch Verfassungsbeschwerden wegen des Atom-Moratoriums, also den frühzeitigen endgültigen Ausstieg aus der Kernkraft. Auch hier droht Ungemach für die Bundesregierung, denn die Schadensersatzforderungen der KKW-Betreiber dürften sehr hoch sein und die Aussichten auf Erfolg gut.

    Das Gutachten, dass über die Höhe der Atomrückstellungen befinden soll, sollten man in diesem Kontext sehen. Es ist im Prinzip wie eine Verhandlungsmasse vor Gericht zu sehen, damit die Bundesregierung gegen die Schadensersatzforderungen der KKW-Betreiber gegensteuern könnte.



    Die Investoren im Bereich der erneuerbaren Energien werden in unrentablen Bereichen mit sinkenden Förderleistungen aus der EEG-Umlage viele gewünschte Projekte nicht mehr umsetzen können. Man reagiert im linken politischen Flügel

  • Sehr geehrter Herr Menzel,

    hat VW auch für den Rückgang von 3,6% (nur heute) in Australien gesorgt? Von einer Wirtschaftszeitung erwarte ich einen fundierteren Kommentar.

    Zitat: "... dass Deutschland bald keine Flüchtlinge mehr aufnehmen kann. In dieser Frage gibt es keine objektiv richtige Antwort, ..." oh, doch, es gibt eine objektiv richtige Antwort. Wenn alle Betten belegt sind ist das Hotel complet! Aber wenn Sie anderer Ansicht sind, dann steht es Ihnen frei der bayerischen Landesregierung noch freie Betten zu offerieren!

    Zitat: " ... ist die Inflation zuletzt auf glatte null Prozent gefallen. Das heißt nicht, dass die EZB mit ihrem Programm falsch gelegen hätte. ..." Doch, die EZB liegt nach wie vor falsch. Nur wenn das Geld in den Wirtschaftskreislauf der Bürger kommt kann es überhaupt für eine Inflation sorgen. Das Geld der EZB kommt aber nicht in den Konsummarkt, es bleibt zu fast 100% im Kapitalmarkt. Selbst dort allerdings schafft es die EZB nicht den Verfall der Preise aufzuhalten, denn Aktien und Rohstoffpreise fallen weiter. Geld allein macht halt weder glücklich noch schafft es Wirtschaftskraft.

    Der Post-Brief ist ein sterbendes Medium.
    Leider, denn was werden wir mit 80Jahren lesen? Die Mails von vor 40 Jahren hat garantiert keiner mehr. Briefe aber überdauern die Zeit. Das wäre ein Artikel wert - aber sicherlich nicht hier...

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