Was vom Tage bleibt

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Was vom Tage bleibt: Wie man es nicht machen sollte

Nicht jeder Satz eines Managers ist gelungen. Auch längst nicht jeder Beschluss, der den Bundestag verlässt. Und dass die Energiewende rund läuft, kann man auch nicht sagen. Wollen Sie wetten?

Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.
Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.

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Gegen die eigene Regierung

Der Bundestag hat heute nicht nur entschieden, dass es 100 Euro Prämie für Familien gibt, die ihr Kind daheim hüten. Nein, es gibt sogar 15 Euro mehr, wenn sie das Geld in die Altersvorsorge des Kindes investieren. Das ganze Vorhaben ist so abstrus, dass es sogar in der Regierungskoalition standhafte Abweichler gab.

Versicherer mit Selbstbewusstsein

Die Allianz jubelt – aber nicht wegen des Prämiensegens, den sie sich aus der Betreuungsgeldzulage erhoffen kann. Sie freut sich über eine solide Gewinnentwicklung, die selbst Hurrikan „Sandy“ dieses Jahr nicht mehr vermiesen kann. Außerdem kommen zur Zeit kleinere Lebensversicherungsanbieter ins Gerede, denen ob der Niedrigzinsphase die Luft ausgehen könnte. Dem Branchenführer könnte das sogar helfen, sich dem schwachen Branchentrend in der Lebensversicherung entgegen zu stellen.

Schwarzer Tag für Iberia

Angenommen, Sie wollten fast ein Viertel der Belegschaft vor die Tür setzen. Welche Worte würden Sie wählen? Kommen Sie wirklich auch auf den Satz, den Willie Walsh der Chef der Iberia-Dachgesellschaft IAG gewählt hat? – „Wir wollen, dass Iberia stark und erfolgreich ist.”

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Energiewende zu gewaltig

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet ist jetzt auch hoch offiziell damit überfordert, Offshore-Windparks mit dem Stromnetz an Land zu verknüpfen. Die Netzagentur hat der niederländischen Firma die Zertifizierung verweigert. Die Energiewende kommt nicht zum Nulltarif.

Eine politische Börse

Das Superwahljahr 2013 rückt immer näher. Los geht’s am 20. Januar mit der Wahl in Niedersachsen. An der Handelsblatt Prognosebörse können Sie Ihre Prognose für die Wahl über virtuelle Aktien handeln. Unsere Leser prognostizieren im Moment einen klaren Wahlsieg für Rot-grün: Die SPD kommt auf 30 und die Grünen auf 14,8 Prozent – CDU und FDP liegen zusammen bei etwa 39 Prozent. Das deckt sich mit den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap, wo Rot-Grün zusammengenommen sogar 47 Prozent erreicht. Neben der neuen Wahlbörse gibt es auch weiterhin eine Konjunkturbörse, auf der Sie wichtige Indikatoren wie Wirtschaftswachstum, Arbeitslosenzahl, Geschäftsklima oder den Benzinpreis handeln können.

Viel Spaß beim Herumtüfteln wünscht

Martin Dowideit

Der Autor auf Twitter: @MDowideit

  • Kommentare
Datenschutz-Urteil in USA: Das Vertrauen in Microsoft und Co. ist bedroht

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Ein Urteil mit schweren Folgen: Microsoft muss US-Behörden Daten über einen Nutzer auch dann herausgeben, wenn sie im Ausland liegen. Für die amerikanischen IT-Konzerne ist das Urteil eine echte Bedrohung. Ein Kommentar.

Kommentar: Sehr geehrter Herr Lammert!

Sehr geehrter Herr Lammert!

Norbert Lammert hat eine Festrede an der Uni Düsseldorf abgesagt. Grund ist das Verhalten der Hochschule im Fall Schavan. Ein Unding, findet unser Autor Alexander Möthe und schreibt dem Bundestagspräsidenten einen Brief.

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What's right?: Sozialisten haben Argentinien ruiniert

Sozialisten haben Argentinien ruiniert

Die argentinische Regierung schiebt die Schuld der Staatspleite auf „aasgeiernde“ Hedgefonds aus Amerika. Tatsächlich hat sich die sozialistische und korrupte Regierung Kirchner selber in die Krise manövriert.

Der Werber-Rat: Schöne neue Shoppingwelt

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Nichts steht so unter Beobachtung wie der Konsument. Und der Handel steht vor großen Herausforderungen. Denn der digitale Konsument ist ein anspruchsvolles Wesen. Wie kann man ihn begeistern?

Was vom Tage bleibt: Es geht doch niemand von alleine pleite

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Frau Kirchner und Herr Singer, die argentinische Präsidentin und der US-Hedgefonds-Manager: Sie sind sich spinnefeind, doch in Wahrheit untrennbar miteinander verbunden. Wie auch Russland und Europa. Der Tagesbericht.

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Angesichts der Unfähigkeit der Beteiligten im Gaza-Krieg, Frieden zu schließen, darf Europa nicht außen vor stehen. Sonst wird der Konflikt hierher kommen. Die Ächtung der Hamas hat sich als als kontraproduktiv erwiesen.

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Stephan Kramer ist entsetzt über „Judenhassfeste“ in Deutschland. Das sei keine Folge des Nahostkonflikts, ist der Antisemitismusexperte des American Jewish Committee überzeugt. Deswegen müssten die Demokraten umdenken.

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Die Großbanken hängen bereits am staatlichen Subventionstropf. Nun fordern sie weitere Privilegien bei der Finanzierung des Abwicklungsfonds. Kleine Volksbanken sollen für die Großen zahlen. Das ist unfair.

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Argentinien ist zahlungsunfähig, doch wer trägt dafür die Verantwortung? Die Wirtschaftsmedien sind sich uneinig: eine kopflose Präsidentin und ihre Umgebung, so die einen. Beide Seiten sind dreist, kommentieren andere.