Was vom Tage bleibt

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Was vom Tage bleibt: Zwei auf einer Wellenlänge

O2 und E-Plus stopfen mit einer Fusion das Sommerloch – es gibt eine neue Nummer 1 auf dem Mobilfunkmarkt. Derweil provoziert ein italienischer Politiker die Kanzlerin und ein tragischer Vorfall erschüttert die Schweiz.

Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.
Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.

Guten Abend,

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Auf selber Wellenlänge

Die Handy-Anbieter O2 und E-Plus schließen sich zusammen. Für die Kunden ändert sich erstmals nichts, auch ein Sonderkündigungsrecht gibt es nicht – auch wenn es E-Plus-Kunden gibt, die nicht unter die O2-Fittiche wollen. Bis es dazu kommt, werden Kartellwächter an strengen Auflagen feilen und möglicherweisen einem neuen vierten Anbieter neben Telekom, Vodafone und der neuen Nummer 1 O2/E-Plus Platz machen. Der Effekt auf die Mobilfunkpreise ist daher noch nicht ausgemacht.

Punkt für Punkt

Am späten Abend legt der Technologie-Konzern Apple seine Zahlen vor. Vorab ist die Aktie schon einmal bei Handelsblatt Online in den Ring gestiegen – gegen Google. Lesen Sie über das Börsen-Duell der – nach manchen Vergleichsstudien – wertvollsten Marken der Welt. Der Ausgang ist spannend.

Die Kita-Krise

Ab 1. August gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren. Familienminister Kristina Schröder hatte kürzlich gesagt, dass genug Plätze vorhanden sein würden – wenn auch nicht immer in nächster Nähe. Welche Probleme bei der Suche alltäglich sind, haben Sie uns in Ihren E-Mails geschildert. Danke für die offenen Worte. Es bleibt viel zu tun.

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Der Clown und der Teufel

Von SPD-Kanzlerkandidat war der italienische Politiker Beppe Grillo als „Clown“ bezeichnet worden. In einem Blog-Eintrag knöpf der sich jetzt die Bundeskanzlerin vor. Die italienische Politik habe „dem deutschen Teufel ihre Seele verkauft“, so der Anführer der Protestbewegung „5 Sterne“. Auch in Italien gilt es Sommerlöcher zu stopfen.

Tragischer Vorfall

Der Vorstandschef des Schweizer Telekom-Konzerns Swisscom hat sich nach Angaben der Polizei im Kanton Freiburg wohl das Leben genommen. Der Deutsche hatte die Firma seit 2006 geführt. In einem Zeitungsinterview hatte er jüngst gesagt, dass er „immer größere Schwierigkeiten habe, zur Ruhe zu kommen“.

Trotz allem einen schönen Abend wünscht

Martin Dowideit

Der Autor auf Twitter: @MDowideit

  • 23.07.2013, 20:32 UhrKleinfeldt

    Wer nimmt in der gebannten Faszination für den royalen Glanz schon Notiz davon, dass es in Deutschland seit dem 1. Juli 2013 ein erneuertes Bestandsdatengesetz gibt, welches es der Polizei fortan auch ohne richterlichen Beschluss erlaubt, jederzeit auf alle persönlichen Daten aller Bundesbürger zuzugreifen? Zu diesen Daten gehören Passwörter für E-Mail-Konten und andere Internetdienste, der Entsperrungscode der SIM-Karte für das Handy (PUK), Passwörter zu Facebook und anderen „Social Networks“ sowie die PINs für Bankkarte und Online-Banking.

  • Kommentare
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Das Scheitern der Vorstandsfrauen zeigt: Die Quote schadet mehr, als sie nutzt, findet Sven Prange. Eines ist aber auch klar: Innovation ist besser als Seilschaft und Vielfalt ist immer stärker als Monotonie.

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Die neue Wertpapierregulierung MiFID II soll eine Art „Goldstandard“ für die Anlageberatung schaffen. Der Wunsch: Weniger Beratung auf Provisionsbasis und mehr „ehrliche“ Honorarberatung. Warum dies gutgehen könnte.

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