Weimers Woche

Diskussion: Kommentare zu: Romney wäre besser für Deutschland

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen. In dieser Funktion kommt uns die Rolle des Moderators zu: Er lässt alle zu Wort kommen, aber er verteilt auch Ordnungsrufe, wenn sich Streithähne gegenseitig beleidigen. Im Zweifelsfall beenden wir eine Diskussion, denn wir bürgen mit unserem Namen für Niveau. Ich bitte Sie deswegen, nennen Sie Ihren Namen, bevor Sie in den Ring steigen und bleiben Sie mit Wortwahl und Inhalt über der Gürtellinie. Diese Kommentarspalte lebt von scharfen Argumenten. Sie verliert ihre Berechtigung, wenn es Ihnen um Selbstdarstellung und Effekthascherei geht. Deswegen fordere ich Sie auf: Bleiben Sie fair!

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 05.10.2012, 10:37 Uhrnetshadow

    "Romney bekennt sich zu einer wieder aktiveren Führungsrolle der USA, zu einer Politik der Stärke des geeinten Westens - er wirft Obama Unentschiedenheit und ein Vernachlässigen der Allianzen vor."

    Ich will aber keine aktive Führungsrolle der USA mit den Intentionen eines Präsidenten mal eben wieder die Waffen sprechen zu lassen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist mit konservativ waffenverliebten Dynastien nicht in der Lage friedlich und ökologisch die Welt mit zu gestalten. Im Gegenteil, Wirtschaft durch Krieg braucht kein Mensch.
    Obamas Versprechen konnten u. a. nicht eingelöst werden, weil er um jeden kleinen gesellschaftlich sozialen Fortschritt mehr kämpfen muß als um die Waffenindustrie.
    Das Armutsgefälle in den USA ist größer als in Uganda, stand hier zu lesen.
    Aber schießen kann man immer, dafür haben die Mehrheiten im Kongreß gesorgt.

    • 05.10.2012, 10:45 UhrAnalyst

      Ach, hat der [...] etwa nicht zu den Waffen gegriffen? Hat er Guantanamo geschlossen? Tötet er nicht täglich Menschen in Pakistan und sonstwo mit bewaffneten Drohnen? Da würde ich mal den Ball flach halten.
      +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

      Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
      „Nicht persönlich werden“
      http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • 05.10.2012, 10:52 Uhrnetshadow

      tja, Analyst, analysieren ist so eine Sache.
      Wer wollte keine Leute aus Guantanomo aufnehmen?
      Wer hat mit seiner Kriegsdenke den nahen Osten destabilisiert und den Terror gefördert?
      Wie sagte schon meine Mutter: Wie man in den Wald reinruft, kommt es zurück. Und das gilt besonders für Kriegstreiber.
      Würde auch nur ein Bruchteil der weltweiten Kriegsmaschinerie in die Friedensforschung und in aktive Friedensdienste fließen, müßten sich Waffenhändler und Tretminenbauer andere wirtschaftliche Betätigungen suchen.
      Der kalte Krieg ist noch lange nicht zuende. Und Waffenlobbyisten werden dafür sorgen, das es so bleibt.

    • 05.10.2012, 11:00 UhrAnalyst

      netshadow,

      Friedensforschung?! Sie glauben auch noch an den Weihnachtsmann. Obama ist ein knallharter Kriegstreiber. Er schafft er aber, Gutmenschen wie Sie zu blenden.

    • 05.10.2012, 11:09 Uhrnetshadow

      "Friedensforschung?! Sie glauben auch noch an den Weihnachtsmann. "
      Im Gegenteil, ich glaube an die Dummheit und Gier der Menschen. Genau deshalb will ich so einen wie Romney nicht.

    • 05.10.2012, 12:02 Uhremsch

      Richtig! Obama ist ein Schwätzer und Blender, da haben Sie recht!!

    • 05.10.2012, 10:53 Uhrnotnetshadow

      Sehr richtig! Herr Obama hat zwar keine neuen Kriege begonnen, aber die alten mit umso größerer Härte fortgesetzt! Auch hängt die Sicherheit des Welthandels durchaus vom Weltpolizisten USA ab. Siehe Straße von Hormus...

    • 05.10.2012, 11:06 Uhrnetshadow

      "Auch hängt die Sicherheit des Welthandels durchaus vom Weltpolizisten USA ab. Siehe Straße von Hormus..."

      Ursache und Wirkung zu verwechseln oder so auszulegen, das diese in eigene Bild paßt, ist auch eine Krankheit unserer Zeit.
      Das geht seit Anbeginn des Feindbildes Religion gegen Religion, Kommunismus gegen Kapitalismus, Schwarz gegen Weiß und noch einige andere Polarisierungen so.
      Das hat lange vor der Straße von Hormus angefangen. Diese Gewaltspirale muß durchbrochen werden. Und dafür halte ich Romney für unfähig, und Obama für nicht ganz so unfähig. Politik mit den realen Bedingungen müssen beide machen.

    • 05.10.2012, 11:01 UhrAHA

      Ich finde es ungeheuerlich, dass so ein Beitrag in dem das Wort Schimpanse vorkam nicht gestrichen wird. Da kommt einem doch die Galle hoch. Das ist mehr als nur rassistisch.

    • 05.10.2012, 11:08 UhrAnalyst

      +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

      Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
      „Nicht persönlich werden“
      http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Kommentare
Kommentar: Mit einer Frauenquote wird die Wirtschaft besser

Mit einer Frauenquote wird die Wirtschaft besser

Dass die meisten Männer und Frauen in den Vorstandsetagen gegen eine Frauenquote sind, ist nicht verwunderlich. Dabei könnte sie dazu führen, dass die Führung von Unternehmen insgesamt besser wird.

Kommentar: Brasilianer wollen einen Wechsel

Brasilianer wollen einen Wechsel

Eigentlich will sich Brasilien beim Confederation Cup als Gastgeber für die kommende WM und die Olypmiade empfehlen. Doch Pfeifkonzert, ein brutaler Polizeieinsatz und Studentenunruhen sprechen eine andere Sprache.

  • Kolumnen
Der Werber-Rat: Der Wert der Farben

Der Wert der Farben

Jede Zeit bringt eine dominierende Farbe hervor. Sie spiegelt die vorherrschenden Werte wider und bestimmt die Gestaltung von Anzeigen und Websites. Die angesagte Farbe seit der Finanzkrise ist - Schwarz.

Was vom Tage bleibt: Es lebe die EUSA!

Es lebe die EUSA!

Obama, Merkel und Co. wollen die Freihandelszone. Gilt das auch für den Datenhandel zwischen den USA und Europa? Die Türkei verunsichert uns und Nichtwählen gilt nicht. Die Kommentare zum Tag.

Spezialblog Warum Brüderle das Denken sein lassen sollte

Es gibt ein Forum, das nennt sich Trainertalk. Dort können sich verzweifelte Übungsleiter mit Fragen wie "Was mache ich, wenn mein Stürmer nicht mehr trifft?" an die Kollegen wenden. Auch die FDP hat eine Sturmspitze, die in den Strafräumen... Von Stefan Kaufmann. Mehr…

  • Gastbeiträge
Gastbeitrag: Transatlantische Werte neu justieren

Transatlantische Werte neu justieren

Amerikas Datenskandal und die geplanten Freihandelszone zwischen Europa und den USA prägen den Besuch des US-Präsidenten in Berlin. Dabei werden die Weichen für das transatlantische Verhältnis neu justiert.

Gastbeitrag zur US-Netzspionage: Wenn der gläserne Mensch Realität wird

Wenn der gläserne Mensch Realität wird

Die Polizeigewerkschaft sieht die US-Netzspionage als Vorbild für Deutschland. Der Grünen-Europapolitiker Albrecht weist das zurück und erläutert, warum der EU-Datenschutz immer noch löchrig ist.

Gastbeitrag: Eine rechtsstaatliche Tragödie

Eine rechtsstaatliche Tragödie

Das Verfassungsgericht dürfte sich der EZB nicht in den Weg stellen. Die Verhandlung über die Euro-Krisenpolitik erweist sich damit als rechtsstaatliche Tragödie und Präludium zum Ende der sozialen Marktwirtschaft.

  • Presseschau
Presseschau: „Spaniens Tage sind gezählt“

„Spaniens Tage sind gezählt“

Die Verstaatlichung der spanischen Großsparkasse Bankia ist nach Medieneinschätzung nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die entscheidende Frage sei, wie Spanien die Rettungsmaßnahmen bezahlen wolle. Die Presseschau.