Das wird man in den nächsten Jahren noch öfter erleben. China übernimmt die Führung, zumindest in der Statistik. Im Jahr der großen Finanzkrise hat die Volksrepublik Deutschland vom Thron des Exportweltmeisters gestoßen.
Dieser Artikel ist Teil unseres Premium-Contents, der nur für registrierte Premium-Kunden zur Verfügung steht. Um keinen der Vorteile von Handelsblatt Premium zu verpassen, registrieren Sie sich noch heute!
Abgesehen davon, dass derartige "Weltmeistertitel" wqenig ueber die Leistungsfaehigkeit einer Volkswirttschaft aussagen, sei darauf verwiesen, dass China z.Zt. von der Sparmode bei Verbrauchern rel. einfacher Konsumgueter profitiert. Die Staerken der deutschen Wirtschaft liegen bei der Entwicklung, Herstellung und Ausfuhr von (vor allem kapitalintensiven) Investitionsguetern, die bei einer wieder anziehenden Konjunktur stark gefragt sind. Diese wird irgendwann wieder kommen. Bis dahin profitert die dr. Wirtschaft weiterhin vn einer rel. hohen Wertschoepfung, bzw. der Erarbeitung eines Mehrwertes. Dessen "Gegner" sind hingegen nicht im Ausland, sondern in zu hohen Tarifabschluessen, zu hohen Sozialleistungen auf Kosten der Investitionen und der Mittelmaessigkeit grosser Teile der politischen Fuehrung zu suchen. Mit freundlichen Gruessen aus Argentinien
Italiens Notenbankchef Mario Draghi fordert im Handelsblatt-Interview eine strengere Kontrolle der Etatdisziplin im Euroraum. Halten Sie eine Verschärfung des Stabilitätspakts für nötig?
Kommentare (1)
Abgesehen davon, dass derartige "Weltmeistertitel" wqenig ueber die Leistungsfaehigkeit einer Volkswirttschaft aussagen, sei darauf verwiesen, dass China z.Zt. von der Sparmode bei Verbrauchern rel. einfacher Konsumgueter profitiert. Die Staerken der deutschen Wirtschaft liegen bei der Entwicklung, Herstellung und Ausfuhr von (vor allem kapitalintensiven) Investitionsguetern, die bei einer wieder anziehenden Konjunktur stark gefragt sind. Diese wird irgendwann wieder kommen. Bis dahin profitert die dr. Wirtschaft weiterhin vn einer rel. hohen Wertschoepfung, bzw. der Erarbeitung eines Mehrwertes. Dessen "Gegner" sind hingegen nicht im Ausland, sondern in zu hohen Tarifabschluessen, zu hohen Sozialleistungen auf Kosten der Investitionen und der Mittelmaessigkeit grosser Teile der politischen Fuehrung zu suchen. Mit freundlichen Gruessen aus Argentinien