Adidas
Die Investition zahlt sich aus

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Adidas ist gestolpert, nicht gefallen. Fast zwei Jahre nach der Übernahme des US-Konkurrenten Reebok zahlt sich die Investition von drei Milliarden Euro langsam aus. Adidas-Chef Herbert Hainer kann die revidierten Prognosen für Reebok halten, die Stammmarke Adidas zeigt sich weiter stark.

Der Reebok-Kauf folgte einem einfachen Kalkül: Kostensparen durch pure Marktmacht. Doch Reebok verlor in den vergangenen Jahren auf dem US-Markt immer mehr an Profil. Turnschuhe verkauft aber nur, wer eine klare Botschaft hat.

Adidas buttert nun fünfzig Millionen Euro in eine Imagekampagne für Reebok und zieht sich von den Wühltischen zurück. Das drückt zunächst auf Umsatz und Ertrag, ist aber der einzige Weg, um die Marke Reebok wieder profitabel zu machen. Global stehen die Märkte auf Wachstum. Indien und China nähern sich dem westlichem Lebensstil, Marken haben einen hohen Stellenwert. Adidas wird mit Reebok davon profitieren.

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