Adidas

Kommentar: Reebok kommt langsam voran

Kommentieren

Da mag die Marke Adidas noch so gut laufen, viel Applaus bekommt Konzernchef Herbert Hainer dafür nicht. Denn gute Zahlen im Kerngeschäft setzen die Investoren als selbstverständlich voraus. Stattdessen wird der Manager wird vor allem daran gemessen, ob er seinen Zukauf Reebok wieder auf die Beine bringt.

Drei Milliarden Euro hat Hainer vergangenes Jahr für den Wettbewerber aus Amerika ausgegeben. Ob sich die größte Akquisition in der Firmengeschichte gelohnt hat, lässt sich heute noch nicht sagen. Eines deutet sich aber heute schon an: Ein Desaster wie mit der französischen Marke Salomon wird es nicht geben. Den Skihersteller hatte Salomon teuer eingekauft und nie in den Griff bekommen. Rote Zahlen waren die Folge.

Reebok ist zwar noch längst nicht so profitabel wie die Marke Adidas. Auch die Umsätze gehen nach wie vor leicht zurück. Aber die Margen steigen - und das ist entscheidend. Wenn es dem zweitgrößten Sportkonzern der Welt jetzt noch gelingt, den Absatz von Reebok anzukurbeln, dann darf Hainer die Übernahme getrost als Erfolg verbuchen.

Startseite

0 Kommentare zu "Adidas: Kommentar: Reebok kommt langsam voran"

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%