Airbus
Kommentar: Enders in der Klemme

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Bleibt der Euro über 1,35, droht Airbus die nächste Sanierung. Dabei hat die erste noch gar nicht begonnen. Weder stehen Partner für die Entwicklung des Hoffnungsträgers A 350 fest, noch wissen die Beschäftigten in den Airbus-Standorten, wen der Stellenabbau am Ende wirklich trifft.

Nicht mangelnde Aufträge sind das Problem. Beinahe täglich meldet die Verkaufabteilung neue Abschlüsse, das Auftragsbuch ist 250 Milliarden Euro dick. Airbus-Chef Tom Enders muss die Produktion in den kommenden Jahren drastisch aufstocken, um die Lieferterminie halten zu können.

Will Enders Airbus wirklich wetterfest gegen die Dollarschwäche machen, dann muss er die heiligen Airbus-Kühe schlachten. Trotz der neuen Sparrunden leistet sich der Flugzeughersteller teuere Doppelstrukturen, wird der Superairbus A 380 an zwei Standorten gefertigt, nur um das deutsch-französische Gleichgewicht zu halten.

Je schwächer der Dollar, desto größer die Chance, das dieser wirtschaftliche Unsinn ein Ende findet.

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